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Farmington River (Atlantischer Ozean)

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Farmington River
Datei:ASC Leiden - F. van der Kraaij Collection - 14 - 44 - The broad Farmington River - Firestone Plantation, Harbel, Margibi County (then Marshall County), Liberia - 1977-1978.tif
Der Farmington River bei Harbel

Der Farmington River bei Harbel

Daten
Lage Westafrika
LiberiaDatei:Flag of Liberia.svg Liberia
Flusssystem Farmington River
Quelle Im Gebiet der Bong Mountains im Zentrum Liberias
6° 52′ 26″ N, 10° 1′ 55″ W
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Quellhöhe 300 m<ref name="App" />
Mündung Atlantischer OzeanKoordinaten: 6° 7′ 53″ N, 10° 22′ 17″ W
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Mündungshöhe m
Höhenunterschied 300 m
Sohlgefälle 2 ‰
Länge 153 km<ref name="App">Liberian Hydrological Services - Farmington River Principal Basin Tables, Figures and Maps</ref>
Einzugsgebiet 5249 km²<ref name="Divi"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liberia River Basins 2016 - Drainage Divisions and River Basin Boundaries (Memento vom 24. Februar 2023 im Internet Archive)</ref>
Linke Nebenflüsse Bolo, Nia Creek, Wo
Rechte Nebenflüsse Du-Junk (Bo)
Durchflossene Stauseen Firestone-Wasserkraftwerk
Kleinstädte Harbel
Schiffbarkeit im Unterlauf schiffbar
Datei:Liberia Farmington River.png

Der Farmington River ist ein Fluss in der westafrikanischen Republik Liberia, er mündet etwa 40 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Monrovia in den Atlantik.

Verlauf

Das Quellgebiet des Farmington River befindet sich im Gebiet der Bong Mountains im Zentrum Liberias. Nach etwa 30 Kilometern ist das Durchbruchstal in den Gibi Ridge Bergen erreicht. Über den Fluss führt die Borlola River Bridge nahe der Mündung des Borola.

Im weiteren Verlauf wird ab 30 Kilometer nördlich von Harbel das rechte westliche Ufer begleitet von der größten Kautschukplantage der Welt,<ref>Entfernungen messen mit Google Maps; aus der Satellitenpersepktive ist die Plantage erkennbar an den regelmäßigen Abständen der Bäume</ref> die 1926 von der Firestone Tire & Rubber Company begründet wurde. Am Mount Hydro, nahe der Stadt Harbel, wurde das Firestone-Wasserkraftwerk errichtet. Der Fluss dient auch dem preiswerten Transport der Kautschukprodukte, hierzu wurde ein Flusshafen geschaffen, die kleinen Transportschiffe bringen ihre Fracht zum Verladehafen, dem Freeport Monrovia.

Geschichte

Das küstennahe Gebiet südlich von Harbel wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts von der American Colonization Society (ACS) von den Kru abgekauft, die Siedler der ACS legten ausgedehnte Zuckerrohr- und Palmölplantagen an, als billige Arbeitskräfte fanden dort zunächst die Congos – von der US-Marine befreite Schwarzafrikaner, die mit Sklavenschiffen in die Karibik verfrachtet werden sollten, Beschäftigung.

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

<references />