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Faraday-Waage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Die Faraday-Waage, benannt nach Michael Faraday, wird benutzt, um die magnetische Suszeptibilität <math>\chi_\text{m}</math> zu messen.

Dazu wird die Probe eines para- oder diamagnetischen Stoffs in ein Gradienten-Magnetfeld gebracht und die Kraft gemessen, mit der diese Probe aus dem Magnetfeld hereingezogen oder hinausgedrückt wird. Auf diese Weise kann die Magnetisierung <math>\vec{M}</math> gemessen und daraus mit dem Magnetfeld <math>\vec{H}</math> die Suszeptibilität ermittelt werden:

<math>\chi_\text{m} = \frac{|\vec{M}|}{|\vec{H}|}.</math>

Verwendet werden diese Waagen etwa zur Messung von magnetischen Eigenschaften bei der Entwicklung von supraleitenden Materialien.

Siehe auch