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Fairmed

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Stiftung Fairmed
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Rechtsform Stiftung
Gründung 1959
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Gründer Freunde von Emmaus Bern
Sitz Bern
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto Gesundheit für die Ärmsten
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktionsraum Länder des Südens
Vorsitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.fairmed.ch

Fairmed ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation zur Bekämpfung von Armutskrankheiten. Fairmed hiess zwischen 2000 und 2009 Leprahilfe Emmaus Schweiz, ist als Stiftung organisiert und hat ihren Sitz in Bern. Fairmed leistet medizinische Hilfe in Ländern des Südens mit einem Schwerpunkt auf afrikanischen und asiatischen Ländern.

Die Stiftung arbeitet mit staatlichen Strukturen und mit privaten Dienstleistern zusammen und trägt das ZEWO-Gütesiegel für Spenden sammelnde Organisationen in der Schweiz.

Geschichte

Der Entwicklungshelfer Marcel Farine war in seinem sozialen Engagement für die Emmaus-Bewegung in Bern tätig. Diese entstand 1956 im Anschluss an einen Vortrag von Abbé Pierre in einem Berner Keller. Von hier zogen die "Kundschafter" der Bewegung aus, u. a. in die Altstadt, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. Einer der Organisatoren war Farine, der die Präsidentschaft der Gruppe "Freunde von Emmaus" übernahm. 1958 lud er die Mitglieder der verschiedenen Emmaus-Gruppen und Gemeinschaften nach Genf ein und gründete mit ihnen „Emmaus Schweiz“, an deren Spitze er während 32 Jahren stand. 1959 entstand das Nationale Komitee für die Aussätzigen, das als Zweig der Schweizerischen Emmaus-Vereinigung und wenig später als unabhängige Institution erste Projekte in Kamerun, Indien und Tanganjika unterstützte. Farines Begegnungen mit Raoul Follereau und mit Abbé Pierre legten den Grundstein für die endgültige soziale Ausrichtung seines Lebens und die Präzisierung der grundsätzlichen Ziele seines Einsatzes. Auf Ersuchen dieser beiden sozial engagierten Persönlichkeiten wurde er Gründungspräsident der Internationalen Vereinigung der Leprahilfswerke ILEP (1966) und von Emmaus International (1969). 1980 arbeitete er mit Freunden, die er in Indien traf, ein Programm für Hilfsbedürftige aus, das heute unter dem Namen Emmaus-Gemeinschaftsfonds (ECOMWEL) in diesem Land registriert ist.

Bis 1964 wurden Leprastationen in 28 Ländern in ihrem Aufbau unterstützt. 1966 gründete die Aussätzigenhilfe zusammen mit anderen Organisationen die Internationale Vereinigung der Leprahilfswerke (ILEP). In den 70er Jahren baute die Organisation zwei Lepraspitäler in den südindischen Städten Hubballi und Palamaner.

Da in der Leprabekämpfung insbesondere seit den 80er Jahren bedeutende Erfolge erzielt wurden, erweiterte die Organisation ihre Tätigkeitsfelder auf weitere Krankheiten wie Buruli und Tuberkulose. So wurde zum Beispiel in Kamerun 2002 ein Burulispital errichtet. Entsprechend änderte die Organisation 2009 ihren Namen von Leprahilfe Emmaus Schweiz in Fairmed.

Schwerpunkte

Das Hauptziel ist es, den ärmsten Teilen der Bevölkerung in Afrika und Asien Zugang zu einer einfachen medizinischen Versorgung zu verschaffen. Die Organisation geht dabei gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten wie Buruli, Lepra und Elephantiasis vor. Diese Krankheiten treten in Regionen auf, wo es den Menschen an sauberem Wasser, gesunder Ernährung, dem Wissen über grundlegende Hygiene und dem Zugang zu medizinischer Versorgung fehlt. Die Organisation setzt in ihren Projekten ausschliesslich lokale Mitarbeitende ein.

Die Organisation unterstützt die Gesundheit der ärmsten Bevölkerungsschichten durch:

  • Medizinische Behandlung und Rehabilitation
  • Stärkung der medizinischen Grundversorgung
  • Unterstützung von staatlichen Gesundheitsprogrammen
  • Ausbildung von Gesundheitspersonal und freiwilligen Gesundheitshelfenden
  • Ausstattung und Aufbau von Gesundheitseinrichtungen
  • Stärkung von Selbsthilfegruppen von Menschen mit Behinderungen und von Müttergruppen
  • Unterstützung von diskriminierten Bevölkerungsgruppen

Die Projekte von FAIRMED laufen im Schnitt vier Jahre und sind so ausgelegt, dass die aufgebauten Strukturen auch nach dem Weggang der Organisation bestehen bleiben.

Weblinks

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