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Fahne und Wappen des Kantons und der Stadt Genf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:CHE Genève armes complètes COA.svg
Das grosse Genfer Wappen mit Schmuckbild und Wahlspruch
Datei:Logo Genf.svg
Logo des Kantons Genf mit Schmuckbild und Wahlspruch

Die Fahne und das Wappen des Kantons und der Stadt Genf zeigen in der linken (heraldisch rechten) Hälfte auf gelben Hintergrund einen halben schwarzen Adler mit, in rot, Krone, Schnabel, Zunge und Klauen, und in der rechten (heraldisch linken) Hälfte einen gelben Schlüssel auf roten Hintergrund.

Über dem Schild erscheint als Schmuckbild eine gelbe, aufgehende, mit Strahlen versehene Sonne, mit dem Monogramm IHΣ und einem flachen Omega in der Sonne.

Die Devise ist «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)» ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Sie ist meist unter dem Schild platziert.

Die Fahne und das Wappen der Stadt Genf sind identisch denen der Republik und Kantons Genf (bis 1842 gab es politisch keinen Unterschied zwischen diesen beiden Einheiten).

Blasonierung

Die Blasonierung des Wappens lautet:

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Auf dem Schild eine halbe goldene Sonne mit geraden und geflammten Strahlen im Wechsel und im Gesicht die Buchstaben in Gold «IHΣ». Über den Schild ein goldenes Band mit den Worten in schwarzen Majuskeln «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)».

Die offizielle Blasonierung auf Französisch lautet:

« {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »

Bedeutung und Geschichte

Datei:Restauration-autorités.jpg
Genfer Behörden mit Staatsweibel in rot-gelben Farben
Datei:Street looking at the Cathédrale Saint-Pierre, Genève.jpg
Genfer und Schweizer Fahnen auf der Genfer Kathedrale

Die Fahne sowie das Wappen vereinen die Symbole des Heiligen Römischen Reichs (der Reichsadler) und des Fürstbischofs (der Petrusschlüssel aus dem Wappen des Domkapitels von St. Peter). Genf war seit dem 11. Jahrhundert Teil des Heiligen Römischen Reichs und wurde als reichsunmittelbare Stadt vom Bischof von Genf regiert. Dieser hat nach und nach den Genfer Bürgern verschiedene Freiheiten gewährt.

Das «Adler und Schlüssel»-Motiv stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Sonne mit dem Monogramm IHΣ wurde dem Wappen im 16. Jahrhundert beigefügt. Damals wurde eine runde Sonne gezeigt. Erst seit dem 19. Jahrhundert ist der Schild mit einer halben Sonne gekrönt.

Im 15. Jahrhundert gab es bereits die Devise «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)» ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Diese ist ein Bibelzitat aus der Vulgata (Vorlage:Bibel/Link), das «Nach der Not hoffe ich auf bessere Zeiten» bedeuten kann. Die jetzige kürzere Devise – «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)» – stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, also kurz nach der Reformation in Genf im Jahr 1536. Sie wird meist gedeutet als: «nach der Finsternis des Katholizismus, die neue Erkenntnis (dank der Reformation)».

Die alten Genfer Farben, die für Herolde und sonstige Ausschmückungen verwendet wurden, waren grau und schwarz. Im 17. Jahrhundert waren die Farben dann schwarz und violett, und seit dem 18. Jahrhundert sind sie wie die Fahne gelb und rot.

Literatur

  • Catherine Santschi: Histoire et évolution des armoiries de Genève. Victor Chevalier, Genève 1987.
  • Louis Mühlemann: Wappen und Fahnen der Schweiz. 3. Auflage. Bühler-Verlag, Lengnau 1991, ISBN 3-9520071-1-0.

Weblinks

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