FC Málaga
| FC Málaga | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | Málaga Club de Fútbol | |||
| Sitz | Málaga, Spanien | |||
| Gründung | 1948 | |||
| Eigentümer | Abdullah bin Nasser Al Thani | |||
| Präsident | José María Muñoz | |||
| Website | malagacf.com | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | Sergio Pellicer | |||
| Spielstätte | Estadio La Rosaleda | |||
| Plätze | 30.044<ref>Stadionkapazität Estadio La Rosaleda</ref> | |||
| Liga | Segunda División | |||
| 2024/25 | 16. Platz | |||
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Málaga Club de Fútbol, kurz Málaga CF und im deutschen Sprachraum allgemein bekannt als FC Malaga, ist ein Fußballverein aus dem spanischen Málaga. Die erste Mannschaft spielt in der Segunda División und trägt ihre Heimspiele im Estadio La Rosaleda aus.
Geschichte
Der Verein ist aus dem 1904 gegründeten Verein Club Deportivo Málaga entstanden, welcher sich im Jahre 1948 zusätzlich die Rechte am Vereinsnamen Atlético Malagueño sicherte, um unter diesem Titel seine zweite Mannschaft in den Wettbewerb zu schicken. Atlético Malagueño ist auch heute die Bezeichnung der B-Mannschaft des FC Málaga.<ref>Futbolteca: Málaga Club de Fútbol, S.A.D.</ref>
1992 ging CD Málaga in Konkurs, konnte jedoch unter dem Namen Atlético Malagueño weiterspielen, da für diesen eine eigenständige Lizenznummer beim spanischen Fußballverband bestand. Da die finanziellen Probleme damit jedoch nicht gelöst werden konnten, beschloss man zwei Jahre später auf einer Mitgliederversammlung, den Verein Atlético Malagueño in eine der erst zwei Jahre zuvor eingeführten Sport-Kapitalgesellschaften umzuwandeln und ihm den Namen Málaga Club de Fútbol S.A.D. zu geben.<ref>FC Málaga: Club′s History</ref>
Unter dem neuen Namen stieg die Mannschaft 1995 in die Segunda División und vier Jahre später in die Primera División auf. In der Saison 2002/03 erreichte der Verein nach Erfolgen über FK Željezničar Sarajevo, Amica Wronki, Leeds United und AEK Athen das Viertelfinale des UEFA-Pokals. Dort scheiterten die Andalusier erst im Elfmeterschießen an Boavista Porto. Bis zum Abstieg Ende der Saison 2005/06 spielte der FC Málaga in der obersten Liga Spaniens, die zweite Mannschaft des Vereins in der Segunda División. Beide stiegen zum Saisonende in die Segunda División bzw. die Segunda División B ab. 2007/08 gelang der Wiederaufstieg in die Primera División.
Am 28. Mai 2010 wurde bekanntgegeben, dass der FC Málaga von Scheich Abdullah Bin Nasser Al Thani aus Katar für 25 Millionen Euro aufgekauft wurde. Außerdem kam der neue Eigentümer auch für Málagas Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 70 Millionen Euro auf.<ref>Focus online: Spanien: FC Malaga an Katar-Scheich verkauft</ref> In der Winterpause 2010/11 wurden mit Martín Demichelis und Júlio Baptista die ersten namhaften Verstärkungen unter der neuen Clubführung verpflichtet. In der Folgezeit bekam der Verein professionellere Strukturen – vor allem durch die Verpflichtung des Generalmanagers Fernando Hierro und des niederländischen Nationalspielers Ruud van Nistelrooy. Das hatte Signalwirkung und so wechselten zur Saison 2011/12 weitere Topspieler wie Santi Cazorla, Jérémy Toulalan oder Joaquín nach Málaga.<ref>SF Sport: Der FC Málaga auf Einkaufstour (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Geplant war auch der Bau der größten Nachwuchsakademie Spaniens und ein neues Stadion mit einem Fassungsvermögen zwischen 60.000 und 70.000 Zuschauern, dessen Name – im Rahmen einer Promotion für die WM in Katar – Qatar Stadium lauten sollte.<ref>malagahoy.es: El jeque anuncia el Qatar Stadium</ref>
Die Saison 2011/12 schloss das Team auf dem vierten Tabellenplatz ab, welcher zur Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Champions League 2012/13 berechtigt. In den Play-offs konnte man sich souverän gegen Panathinaikos Athen durchsetzen und zog in die Gruppenphase ein. In dieser setzte man sich als Gruppensieger gegen den AC Mailand, Zenit St. Petersburg und den RSC Anderlecht durch und besiegte im Achtelfinale den FC Porto. Im Viertelfinale unterlag das Team Borussia Dortmund. Das Hinspiel in Andalusien hatte torlos geendet, im Rückspiel in der Heimstätte des BVB hatte Malaga bis in die 91. Minute das Ticket fürs Halbfinale fest in der Hand. Die Dortmunder erzielten in der Nachspielzeit jedoch zwei Tore und gewannen schließlich mit 3:2.<ref>[1] - abgerufen am 15. Februar 2013</ref>
Im August 2012 wurde bekannt gegeben, dass Klubeigentümer Al Thani den Verein zum Verkauf freigegeben hatte. Nach den erheblichen Investitionen in den Vorjahren blieben plötzlich die Gelder aus, die zuvor regelmäßig in die Vereinskasse geflossen waren. Al Thani dementierte diese Meldungen nicht. Kurze Zeit später trat Manager Fernando Hierro von seinem Amt zurück.<ref>Scheich macht sich aus dem Staub: Existenzangst beim FC Málaga. In: n-tv.de. 3. August 2012, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref> Al Thani investierte seit seiner Übernahme etwa 150 Millionen Euro in den Verein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Es folgten Zwangsverkäufe von Spielern, weil deren Gehälter nicht mehr finanzierbar waren. Santi Cazorla war der erste Spieler, der den Verein verließ und ihm folgten unter anderem Salomón Rondón und Joris Mathijsen. Durch die Transfererlöse konnte der Verein die Zahlungen der noch ausstehenden Gehälter für die übrigen Spieler sicherstellen.
Im Zuge der genannten wirtschaftlichen Probleme sperrte die UEFA am 21. Dezember 2012 im Rahmen des Financial Fair Play den FC Málaga für die Teilnahme an der Europapokalsaison 2013/14. Die Sperre galt für die nächstfolgende Qualifikation innerhalb von vier Jahren.<ref>kicker online: Ein Jahr kein Europapokal! Malaga wehrt sich</ref>
Zur Saison 2013/14 trat Bernd Schuster die Nachfolge von Manuel Pellegrini als Cheftrainer an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schuster wird Malaga-Trainer. ( des Vorlage:IconExternal vom 15. Juni 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Mitteilung auf sport1.de, 13. Juni 2013. Abgerufen am 13. Juni 2013.</ref> Im Sommer 2014 folgte ihm Javi Gracia.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Malaga Coach ( des Vorlage:IconExternal vom 21. Juli 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. sport1.de, abgerufen am 19. Juli 2015.</ref>
2018 stieg der Verein in die Segunda División ab. 2019 wurde Málaga Dritter in der Zweiten Liga und stand kurz vor dem Aufstieg in die Primera División. In der ersten Runde der Play-offs gegen Deportivo de La Coruña schied der FC Málaga jedoch aus. Finanzielle Unregelmäßigkeiten in der Vereinsleitung führten 2020 dazu, dass der gesamte Leitungskader ausgetauscht wurde.<ref>The financial crisis at Spanish Segunda club Malaga bei football-espana.net, abgerufen am 22. Januar 2023.</ref>
Im Sommer 2023 stieg der Verein nach einer desaströsen Saison mit nur 10 Siegen in die Primera Federación ab<ref>Abstieg des FC Malaga Artikel auf costadelsol-online.es, 23. Mai 2023. Abgerufen am 23. Juni 2023</ref>, die seit 2022 die dritthöchste Spielklasse bildet. In der darauffolgenden Spielzeit 2023/2024 gelang ihm der direkte Wiederaufstieg in die Segunda División.
Erfolge
- UEFA Intertoto Cup: 2002
- UEFA-Pokal: Viertelfinale 2002/03
- UEFA Champions League: Viertelfinale 2012/13
Trainer
- Spanien José María Zárraga (1966–1968)
- Datei:Flag of Brazil.svg Otto Bumbel (1967–1969) (1977–1978)
- Spanien Juan Ramón López Muñiz (2006–2008)(2009–2010)(2018–2019)
- Datei:Flag of Chile.svg Manuel Pellegrini (2010–2013)
- Deutschland Bernd Schuster (2013–2014)
- Spanien José González (2017–2018)
- Spanien Víctor Sánchez del Amo (2019–2020)
- Spanien Sergio Pellicer García (2020–2021)
- Spanien José Alberto López Menéndez (2021–2022)
- Spanien José Mel Pérez (2022–)
Nachwuchsarbeit
Der FC Málaga eröffnete ein Fußballinternat in Chile, fünf Fußballschulen in den Großstädten der Provinz Málaga und setzt auf eine andalusienweite Vernetzung der Nachwuchsarbeit, zu der alle andalusischen Erst- und Zweitligavereine eingeladen sind.
Aktueller Kader 2025/26
Stand: 14. Juli 2025<ref>FC Málaga - Vereinsprofil. Abgerufen am 14. Juli 2025.</ref>
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Spieler
<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />
- Datei:Flag of Brazil.svg Márcio Amoroso
- Datei:Flag of Brazil.svg Fernando Baiano
- Datei:Flag of Brazil.svg Julio Baptista
- Dänemark John Lauridsen
- Spanien Isco
- Spanien Santi Cazorla
- Spanien Joaquín
- Spanien Nacho Monreal
- Spanien Pedro Contreras
- Spanien Juanito
- Spanien Albert Luque
- Spanien Francisco Rufete
- Spanien Manuel Velázquez
- Frankreich Jérémy Toulalan
- Datei:Flag of Venezuela.svg José Salomón Rondón
- Datei:Flag of Croatia.svg Ivan Leko
- Italien Enzo Maresca
- Niederlande Joris Mathijsen
- Niederlande Kiki Musampa
- Niederlande Ruud van Nistelrooy
- Datei:Flag of Argentina.svg Sebastián Viberti
- Datei:Flag of Argentina.svg Javier Saviola
- Datei:Flag of Argentina.svg Martín Demichelis
- Datei:Flag of Uruguay.svg Darío Silva
- Datei:Flag of Panama.svg Julio César Dely Valdés
FC Málaga Frauen
Weblinks
- Offizielle Website (spanisch)
Einzelnachweise
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Albacete Balompié | UD Almería | FC Andorra | Burgos CF | FC Cádiz | CD Castellón | AD Ceuta FC | FC Córdoba | Cultural Leonesa | Deportivo La Coruña | SD Eibar | FC Granada | SD Huesca | CD Leganés | FC Málaga | CD Mirandés | Real Valladolid | Real Sociedad B | Sporting Gijón | Racing Santander | Real Saragossa | UD Las Palmas
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