Fürstenbrunner Quellhöhle
| Fürstenbrunner Quellhöhle
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage: | Land Salzburg, Österreich | |||||
| Höhe: | 595 m ü. A. | |||||
| Geographische Lage: |
47° 44′ 19″ N, 12° 59′ 39″ O
{{#coordinates:47,738611111111|12,994166666667|primary
|
dim=200 | globe= | name= | region=AT-5 | type=mountain
}} |
|
| ||||||
| Katasternummer | 1339/10 | |||||
| Geologie | Dachsteinkalk | |||||
| Typ | Quellhöhle | |||||
| Gesamtlänge | 2200 m | |||||
Die Fürstenbrunner Quellhöhle befindet sich bei Fürstenbrunn, einem Ortsteil von Grödig in Österreich.
Beschaffenheit
Die Quelle entspringt in 595 m Höhe nahe der östlichen Bewegungsfläche der hier etwa 30 m breiten, 325°- streichenden Bruchzone.<ref>Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, Verlag Geologische Bundesanstalt., 1963, S. 49.</ref> Über die Höhle wird seit 1875 die Stadt Salzburg mit Wasser aus dem Dachsteinkalk des Untersbergs versorgt. Sie entwässert wahrscheinlich das Höhlensystem Riesending sowie die Kolowrat-Höhle und die Windlöcher.<ref>Ulrich Meyer: Auf der Suche nach dem Barbarossa-System im Untersberg. In: Akten des 13. Nationalen Kongresses für Höhlenforschung, 2012 – Actes du 13e Congrès national de Spéléologie. Muotathal 2012, S. 68–74 (agsr.ch [PDF; 462 kB; abgerufen am 25. Oktober 2012]).</ref> Bekannt sind 2200 m Länge. Für die Befahrung der verschlossenen Höhle benötigt man eine Sondergenehmigung der Salzburger Trinkwasserversorgung.<ref>Franz Lindenmayr: Fürstenbrunn. Abgerufen am 1. September 2012.</ref>
Literatur
- Walter Klappacher, Hans Baumgartlinger: Salzburger Höhlenbuch. Ergänzungsband zu den Bänden 1 – 5, Band 6, Verlag Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg, 1996
Weblinks
Einzelnachweise
<references />