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Fünfeckszahl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Pentagonal number 22 as sum of gnomons.svg
Ineinandergeschachtelte Fünfecke aus 22 Kugeln

Eine Fünfeckszahl oder Pentagonalzahl ist eine Zahl, die das Konzept der Dreiecks- und Quadratzahlen auf das regelmäßige Fünfeck erweitert. Allerdings ist das dabei entstehende Muster weit weniger symmetrisch als das der Dreiecks- und Quadratzahlen. Die <math>n</math>-te Fünfeckszahl entspricht der Anzahl der Kugeln, die man zum Legen eines Musters mit <math>n</math> regelmäßigen Fünfecken benötigt, die eine gemeinsame Ecke haben.

Für eine figural gleichmäßige Bedeckung siehe →Zentrierte Fünfeckszahl.

Die ersten (nicht zentrierten) Fünfeckszahlen sind

0, 1, 5, 12, 22, 35, 51, 70, 92, 117, 145, … (Folge A000326 in OEIS)

Bei einigen Autoren ist die Null keine Fünfeckszahl, sodass die Zahlenfolge erst mit der Eins beginnt.

Die <math>n</math>-te Fünfeckszahl lässt sich mit der Formel

<math>\frac{n(3n-1)}2</math>

berechnen.

Die wichtigste Aussage über Fünfeckszahlen ist der Pentagonalzahlensatz.

Fünfeckszahlen der zweiten Art

Setzt man für <math>n</math> eine negative ganze Zahl ein, so bekommt man Fünfeckszahlen zweiter Art oder auch Kartenhauszahlen. Kartenhauszahlen deswegen, weil die Zahlen angeben, wie viele Karten benötigt werden, um ein Kartenhaus mit <math>n</math> Etagen zu bauen.

Datei:Kartenhäuser.GIF

<math>\frac{n(3n-1)}2 = \frac{m(3m+1)}2</math> für <math>m = -1\cdot n</math> und <math>n \le 0</math>

Die Folge der Kartenhauszahlen beginnt: <math>0, 2, 7, 15, 26, 40, 57, \dots</math> (Folge A005449 in OEIS)

Die Kartenhauszahlen lassen sich als Summe von Dreieckszahlen erzeugen:

Datei:Dreieckssumme kh.PNG
Kartenhauszahlen als Summe von Dreieckszahlen
<math>2\cdot \frac{m(m+1)}{2} + \frac{(m-1)m}{2} = \frac{m(3m+1)}2</math>

Weblinks