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Fárbauti

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{{#if: behandelt die Sagengestalt. Zum Mond siehe Farbauti (Mond).

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}} Fárbauti („Gefährlicher Schläger“) ist der Name eines Riesen (Jötunn) in der Nordischen Mythologie. Er ist durch Laufey (auch Nál) der Vater des Gottes Loki.<ref name="Hultgård">Anders Hultgård: Loki. In: {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Die ältere naturmythische Forschung deutete ihn aufgrund seines Namens als »Blitz«, seine Frau Laufey (»Laubinsel«) als Baum und brachte Loki mit dem lohenden Feuer in Verbindung.<ref>Karl Joseph Simrock: Handbuch der Deutschen Mythologie mit Einschluss der nordischen. Zweite sehr vermehrte Auflage. Adolf Marcus, Bonn 1864. S. 102</ref><ref>Hermann Lüning: Die Edda: Eine Sammlung altnordischer Götter- und Heldenlieder. Urschrift mit erklärenden Anmerkungen, Glossar und Einleitung, altnordischer Mythologie und Grammatik. Meyer & Zeller, 1859. S. 80</ref>

Erwähnungen

Fárbauti wird bereits in der älteren Skaldik als Vater von Loki erwähnt, so in Haustlǫng von Þjóðólfr ór Hvini (um 900) und Húsdrápa von Úlfr Uggason (zwischen 980 und 990).<ref name="Hultgård" /> In der Skáldskaparmál, dem dritten Teil der Snorra-Edda aus dem frühen 13. Jahrhundert, kommt er dreimal in Bezug auf die älteren Quellen vor. Ebenso wird er in der Gylfaginning durch die Trinität Óðinn, Vili und als Jötunn genannt.

Literatur

  • Sebastian Cöllen: Heimdallr – der rätselhafte Gott: Eine philologische und religionsgeschichtliche Untersuchung. De Gruyter, Berlin und Boston 2015. ISBN 978-3-11-042651-9. S. 106ff.

Einzelnachweise

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