Ewa Wolak
Ewa Wanda Wolak (* 1. Juni 1960 in Breslau als Ewa Wanda Błaszkiewicz) ist eine polnische Politikerin (AWS, PO). Sie gehörte von 2005 bis 2015 dem Sejm in der V. VI. und VII. Wahlperiode an.
Leben und Beruf
Aufgewachsen ist Ewa Wolak im Breslauer Stadtteil Psie Pole (Hundsfeld). Sie studierte an der Universität Breslau und schloss diese mit einem Magister in Geologie ab. Später schloss sie Aufbaustudiengänge in Pädagogik, Physik, Chemie und Mathematik ab. Nach ihrem Studium arbeitet sie als Lehrerin, zuerst in der Grundschule Nr. 8, danach in der Mittelschule Nr. 2.<ref> gimnazjum - entspricht in etwa einer deutschen Mittelschule/Realschule. Das deutsche Gymnasium entspricht in Polen das lyceum</ref> Ab 2001 war sie Beraterin im Breslauer Zentrum zur Verbesserung der Lehrer (Centrum Doskonalenia Nauczycieli).<ref name="Rzeczpospolita"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rzeczpospolita, POSŁOWIE SEJMU V KADENCJI - PLATFORMA OBYWATELSKA 133 posłów, 19. Okt. 2005 ( vom 8. Mai 2010 im Internet Archive)</ref>
Ewa Wolak ist verheiratet und hat zwei Söhne.<ref name="omnie"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Ewa Wolak, O mnie słow kilka ( vom 22. November 2010 im Internet Archive), abgerufen am 12. April 2009</ref>
Politik
1998 bis 2005 war sie im Rat der Stadt Breslau,<ref name="omnie"/> zuerst als Vertreterin der Akcja Wyborcza Solidarność (AWS), ab 2004 als Vertreterin der Platforma Obywatelska (PO).<ref name="Rzeczpospolita"/><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gazeta.pl, Posłowie i senatorowie okręgu wrocławskiego, 22. Oktober 2007 ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Bei der Sejmwahl 2001 kandidierte sie für die AWS, die jedoch an der 8-%-Sperrklausel für Wahlbündnisse scheiterte.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> 2004 wurde sie Mitglied der Platforma Obywatelska<ref name="Rzeczpospolita"/> und trat bei der Parlamentswahl 2005 im Wahlkreis 3 Breslau an. Mit 3.465 Stimmen konnte Ewa Wolak ein Mandat für den Sejm erlangen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 trat sie wiederum im Wahlkreis 3 Breslau an und zog mit 7.686 Stimmen erneut in das Parlament ein.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Seit 2005 arbeitete Wolak in der Kommission für Bildung, Lehre und Jugend mit. 2005 bis zur Wahl 2007 war sie weiterhin in der Kommission für Arbeit tätig, seit 2007 war sie in der Kommission für Umweltschutz, Naturressourcen und Forstwirtschaft tätig.<ref> Website des Sejm, Ewa Wolak - Przynależność do komisji/podkomisji V kadencja, abgerufen am 12. April 2009 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WebCite ( vom 12. April 2009 auf WebCite))</ref><ref> Website des Sejm, Ewa Wolak - Przynależność do komisji/podkomisji VI kadencja, abgerufen am 12. April 2009 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WebCite ( vom 12. April 2009 auf WebCite))</ref> Auch 2011 wurde sie in Breslau in das Parlament gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Hingegen verpasste sie 2015 die Wiederwahl.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> und 2024<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. März 2025.</ref> wurde sie jeweils für die PO in den Stadtrat von Breslau gewählt.
Weblinks
- Website von Ewa Wolak (polnisch)
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolak, Ewa |
| ALTERNATIVNAMEN | Wolak, Ewa Wanda (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische Politikerin (Platforma Obywatelska), Mitglied des Sejm |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1960 |
| GEBURTSORT | Breslau, Polen |