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Evangelische Kirche (Hörste)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Evangelische Kirche Hörste
Basisdaten
Konfession evangelisch-lutherisch
Ort Halle (Westf.)-Hörste, Deutschland
Landeskirche Evangelische Kirche von Westfalen
Baubeschreibung
Bautyp Saalkirche
Funktion und Titel

Filialkirche

Koordinaten 52° 2′ 45,5″ N, 8° 18′ 6,9″ OKoordinaten: 52° 2′ 45,5″ N, 8° 18′ 6,9″ O
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Datei:Halle (Hörste) Kirche.jpg
Die Evangelische Kirche in Hörste
Datei:Hörste (Halle) Ev. Kirche Grundriss Ludorff.png
Grundriss

Die Evangelische Kirche in Hörste liegt im gleichnamigen Ortsteil im ostwestfälischen Halle. Die Kirche gehört zur Gemeinde der St. Johanniskirchengemeinde in Halle<ref>Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Halle/Westfalen, abgerufen am 25. Oktober 2015.</ref> und liegt somit im Kirchenkreis Halle der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Geschichte

Bis 1707 gehörte die Gemeinde in Hörste zur Kirchengemeinde in Halle. Hörste löste sich von der Gemeinde und führte eigenständige Kirchenbücher. Seit 1972 sind die beiden Gemeinden wieder vereint.<ref>Haller ZeitRäume: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der Stadt Halle Westfalen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haller-zeitraeume.de, S. 4, 19–20, abgerufen am 25. Oktober 2015 (PDF-Datei; 241 kB).</ref>

Orgel

Im Jahr 1899 wurde eine Orgel von der Firma Ernst Klassmeier aus Kirchheide in die Kirche eingebaut.<ref>Hannalore Reuter: Historische Orgeln in Westfalen-Lippe. Ardey-Verlag, Münster 2006, ISBN 978-3-87023-245-0, S. 139.</ref> Die Orgel verfügt über einen Kalkantenzug (jedoch nicht mehr funktionsfähig), Pedalkoppel, I. und II. Manual – mechanische Schleiflade, Pedal – mechanische Kegellade und einen Seitenspielschrank. Im Ersten Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen für Kriegszwecke abgegeben werden. Die Prospektpfeifen wurden durch Attrappen ersetzt und sind somit stumm. Im Jahr 1978 wurde die Orgel durch die Firma Lobback aus Neuendeich restauriert und eine barocke Klangveränderung durchgeführt. 1996 war die Orgel fast unspielbar, so dass 1998 eine weitere Restaurierung durch die Firma Steinmann aus Vlotho erfolgte. Dabei wurde der Original-Winddruck wieder hergestellt und die barocken Veränderungen rückgängig gemacht. Dadurch hat die Orgel ihren ursprünglichen Klangcharakter wieder erhalten.

Die Orgel der Kirche hat folgende Disposition:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Orgel Databank:Hörste (Nordrhein-Westfalen) - Evangelische Kirche (Memento vom 12. November 2021 im Internet Archive)</ref>

I Manual C–f3
Bordun 16′
Principal 8′
Hohlflöte 8′
Gambe 8′
Oktave 4′
Flauto dolce 4′
Octave 2′
Mixtur IV 223
II Manual C–f3
(X) Flöte 8′
(X) Viola di Gamba 8′
Salizional 8′
Vox celest 8′
(X) Oktave 4′
(X) Flauto dolce 4′
Salizional 4′
Pedal C–d1
Subbaß 16′
Oktavbaß 8′
Pedalkoppel

Die mit (X) bezeichneten Register im II. Manual sind Transmissionen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Evangelische Kirche Hörste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien