Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia
| The Evangelical Lutheran Church in Namibia | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Zweig | Protestantismus |
| Glaubensrichtung | evangelisch |
| Verbreitung | Datei:Flag of Namibia.svg Namibia |
| Präsidierender Bischof | Gideon Niitenge |
| Mitgliedschaft | LWB, Ökumenischer Rat der Kirchen, Lutherische Gemeinschaft im südlichen Afrika, Namibischer Kirchenrat |
| Gründung | |
| Gründungsdatum | Juli 1870 |
| Gründungsort | Windhoek |
| Abkunft und Entfaltung | |
| Abspaltung von |
Finnische Evangelisch-Lutherische Missionsgesellschaft (Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands) |
| Nachfolger von |
Evangelisch-Lutherische Ovambo-Kavango-Kirche (1954) |
| Zahlen | |
| Mitglieder | 853.522 (2023) |
| Gemeinden | 21 (Dekanate) |
| Kongregationen | 126 |
| Schulen | 2 |
| Sonstiges | |
| Website | elcinorg.com |
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia (ELCIN; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist mit fast 700.000 Gemeindemitgliedern<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2010 World Lutheran Membership Details; Lutheran World Information 1/2011 ( vom 26. September 2011 im Internet Archive)</ref> die größte Kirche in Namibia. Neben ihr bestehen weitere evangelisch-lutherische Kirchen, die überwiegend südnamibische Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Namibia sowie die deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia (DELK).
Geschichte
Die Kirche ging aus der seit Juli 1870 betriebenen Missionsarbeit der Finnischen Evangelisch-Lutherischen Missionsgesellschaft (FELM) der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands unter Martti Rautanen hervor. Die ersten Taufen fanden am 6. Januar 1883 statt. Seit 1954 kam es zur Bildung der Evangelisch-Lutherische Ovambo-Kavango-Kirche (ELOC), die 1984 ihren heutigen Namen erhielt. Die ELCIN spielte im Kampf um die Unabhängigkeit Namibias eine wichtige Rolle. Durch die geographische Lage von Ovambo- und Kavangoland an der Grenze zu Angola lag die Kirche jahrelang im Zentrum des Aufmarschgebietes der südafrikanischen Armee für den Bürgerkrieg in Angola und des Kampfes gegen die Unabhängigkeitsorganisation SWAPO.
Vorsitzende Bischöfe seit 1957
Gliederung
Obwohl die ELCIN in Bezug auf ihre Mitgliederzahl die größte evangelisch-lutherische Kirche in Namibia ist, erstreckt sich das Kirchengebiet weitestgehend auf die Regionen Nordnamibias von Kunene bis Sambesi. Mit dem Zuzug der Nordnamibier nach Windhoek und anderen Landesteilen hat die Kirche jedoch in ganz Namibia Zuwachs. Sie hat ihren Sitz in Ondangwa. Die Kirche betreibt zwei Privatschulen in Oshigambo (High School, gegründet 1960) und in Nkurenkuru (High school, gegründet 1990).
Die ELCIN gliedert sich seit 1992 in zwei Diözesen:
Osten
Die Osten-Diözese<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eastern Diocese. ELCIN. ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Oktober 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 13. März 2019.</ref> hat etwa 300.000 Mitglieder und ihren Sitz in Oniipa. Es gibt (Stand 2023) in 58 Gemeinden 57 Pastoren und acht Dekane.
Bischöfe
- Kleopas Dumeni (1978–1996)
- Appollos Kaulinge (2000–2004)
- Johannes Cindano (2004–2010)
- S. V. V. Nambala (2011–2021)
- Martin Ngodji (2021, Elekt)
- Vakanz (2021–2025)
- Hilja Nghaangulwa (seit 2025, zuvor Administratorin)<ref name="Two Bishops">Two Bishops of ELCIN consecrated. In: elcinorg.com. Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia, 21. Februar 2025, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Auala
- Oshigambo
- Uumbangalantu
- Epembe
- Omandongo
- Omuthiya
- Okongo
- Rundu
- Tsumeb
- Windhoek
Westen
Die Westen-Diözese hat etwa 400.000 Mitglieder.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Western Diocese. ELCIN. ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Oktober 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 13. März 2019.</ref>
Bischöfe
- Kleopas Dumeni (1996–2000)
- Appollos Kaulinge (2000–2004)
- Tomas Shivute (2004–2012)
- Josafat Shanghala (2012–2014)
- Veikko Munyika (2014–2021)
- Vakanz (2021–2025)
- Gideon Niitenge (seit 2025, zuvor Moderator)<ref name="Two Bishops"/>
Dekanate
- Elim
- Etilyasa
- Engela
- Nakayale
- Okahao
- Okambebe
- Onaanda
- Ongwediva
- Rosh Pinah
- Swakopmund
- Tsandi
Fotos
-
Der finnische Missionar Martti Rautanen in Olukonda (1899)
-
Evangelische Kirche Ongwediva (2011)
Literatur
- Gerhard L. Buys, Shekutaamba V. Nambala: History of the church in Namibia, 1805–1990. An introduction. Gamsberg Macmillan, Windhoek 2003, ISBN 99916-0-490-1.
Weblinks
- Offizielle Website (englisch)
- ELCIN Nkurenkuru High School (englisch)
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-12
- Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia
- Lutherische Denomination
- Christliche Organisation (Namibia)
- Oshikoto
- Mitgliedskirche des Ökumenischen Rates der Kirchen
- Gründung einer religiösen Organisation 1870