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Eva de Maizière

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:MAIZIER.jpg
Begegnung, Bronzeskulptur de Maizières in Bad Godesberg

Eva de Maizière geb. Werner (* 27. März 1915 in Hannover; † Oktober 2003 in Bonn) war eine deutsche Bildhauerin und Grafikerin.

Leben

Eva de Maizière, geb. Werner, wurde als Tochter des Bankiers Hermann Werner (1875–1940) und dessen Ehefrau Norma Werner, geb. Lemmermann (1886–1956), geboren. De Maizière war ausgebildete Cellistin,<ref name="GA2003" /> absolvierte von 1922 bis 1940 Schul- und Ausbildungsjahre für das haus- und landwirtschaftliche Lehramt und befand sich von 1941 bis 1944 im Schuldienst. Aus familiären Gründen zog sie in der folgenden Zeit mehrfach um und kehrte 1964 nach Bonn zurück, wo sie mit ihrer Familie auf dem Heiderhof in Bad Godesberg lebte.<ref name="GA2015" /> Seit Anfang der 1970er Jahre nahm de Maizière Unterricht im Malen und Aktzeichnen und besuchte Modellier- und Töpferkurse in Hannover, München, Mailand, Bonn sowie 1977 an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Anfang der 1980er Jahre folgte eine Tätigkeit als Mallehrerin in Brasilien, Westafrika, Spanien, Israel und in der DDR.<ref name="Zabel-Zottmann" /> Es sind über 90 Ausstellungen de Maizières im In- und Ausland bekannt. Sie war Mitglied im Bonner Kunstverein sowie in der Fédération Internationale Culturelle Féminine.<ref name="GA2015" /><ref name="Lex-Art" />

Eva de Maizière war mit Ulrich de Maizière verheiratet. Sie hatten vier Kinder,<ref name="GA2015" /> darunter die Söhne Andreas und Thomas. Von 1997 an bewohnte de Maizière gemeinsam mit ihrem Mann ein Seniorenheim auf dem Heiderhof, in dem sie weiterhin ein Atelier führte.<ref name="GA2015" /> Ihre Beisetzung erfolgte am 11. Oktober 2003 auf dem Waldfriedhof Heiderhof.<ref name="GA2003" />

Werke (Auswahl)

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1975: Bad Godesberg, Deutsche Bank<ref name="Zabel-Zottmann" />
  • 1984: Düsseldorf, Galerie Gogol<ref name="Zabel-Zottmann" />
  • 1990, November: Weimar, Lucas-Cranach-Haus<ref name="GoH1990" />
  • 1992: Worpswede, Galerie Daniela<ref name="Zabel-Zottmann" />

Ehrungen (Auswahl)

Literatur

  • Andreas Schumann: Familie de Maizière – Eine deutsche Geschichte. Orell Füssli, Zürich 2014, ISBN 978-3-280-05531-1.

Weblinks

Commons: Eva de Maizière – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Zabel-Zottmann"> Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn: Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012. Teil 2, S. 104 f., ulb.uni-bonn.de (PDF;5,8 MB). </ref> <ref name="GA2015"> Bad Godesberg: Spätberufene in Sachen Kunst. In: General-Anzeiger, 27. März 2015. </ref> <ref name="Lex-Art">

<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eva de Maizière (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) (PDF) bei Lex-Art.

</ref> <ref name="GA2003"> In ihrer Kunst ging es immer um den Menschen. In: General-Anzeiger. 9. Oktober 2003, S. 9. </ref> <ref name="GoH1990"> Lieselotte Nerlich: Eva de Maizière 75 Jahre. In: Godesberger Heimatblätter: Jahresheft des Vereins für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg, ISSN 0436-1024, Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e. V., Heft 28/1990, S. 174/175. </ref> </references>

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