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Eurynome (Tochter des Okeanos)

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Datei:Greek Eros vase.png
Vasenmalerei des Kadmos-Malers von ca. 400 v. Chr. Eurynome am linken Rand

Eurynome ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine der Okeaniden, der Töchter des Okeanos und der Tethys.<ref>Hesiod, Theogonie 358; Homer Ilias 18,399; Bibliotheke des Apollodor 1,8</ref> Ihr Name ist zusammengesetzt aus griech. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – verwandt mit myk. <e-u-ru-> /<templatestyles src="IPA/styles.css" />eu̯ru-/ als Vorsilbe bei Eigennamen und ai. urú- ‚weit‘ – und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Eurynome und Thetis versteckten neun Jahre lang Hephaistos im Meer vor dem Zorn Heras, nachdem diese ihn vom Olymp geworfen hatte, woraufhin dieser viele Werkzeuge für die beiden Meeresgöttinnen fertigte.<ref>Homer, Ilias 18,392–405</ref> Aufgrund dieser gemeinschaftlichen Handlung wurde eine gemeinsame Verwandtschaft als Töchter des Nereus (Nereiden) vermutet.<ref>Dagegen Homer, Ilias 18,39–49 und Eustathios von Thessalonike, Kommentar zu Homers Ilias 4,199; vergleiche Zenodotos von Ephesos, Scholium zur Odyssee 4,366</ref>

Mit Zeus, dessen dritte Frau sie war,<ref>Hesiod, Theogonie 907–908; Bibliotheke des Apollodor 1,13</ref> zeugte nach Ansicht vieler antiker Gelehrter Eurynome die drei Chariten/Grazien Aglaia, Euphrosyne und Thalia,<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,13; über die verschiedenen Stammbäume der Chariten vergleiche Pausanias 9,35,4–7</ref> und nach Meinung einiger antiker Personen auch den Flussgott Asopos.<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,156</ref> Laut Kallimachos wird sie zu den Titanen gezählt<ref>Kallimachos Fragment 6; vergleiche Scholium zu Hesiod, Werke und Tage 111a</ref> und erscheint als Lesart neben Erytheia und Euryale auf einer Inschrift des Pergamonaltars.<ref>Ernst Fabricius u. Carl Schuchhardt: Die Inschriften von Pergamon. Hrsg. v. Max Fränkel, Berlin 1890, fr. 110, S. 64. (online)</ref>

Laut Pausanias wurde Eurynome in Phigalia in Arkadien kultisch verehrt: Ihr war ein aufgrund des unebenen Bodens schwer zugängliches Heiligtum inmitten von Zypressenwäldern gewidmet, in dem sich ein Kultbild aus Holz befand. Pausanias konnte dieses nicht sehen, da das Heiligtum nur einmal jährlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und sonst verschlossen war. Ihm wurde aber erzählt, dass goldene Ketten das Holzbild umfassten und bis zu den Hüften menschlich, darunter als Fisch – also ähnlich einer modernen Meerjungfrau – gestaltet war. Das Volk von Phigalia sah Eurynome als Beiname der Göttin Artemis an und verwendete ihn bei der Epiklese, eine Ähnlichkeit mit dem Holzbild sei allerdings nicht gegeben gewesen. Geopfert wurde ihr von staatlicher und privater Seite.<ref>Pausanias 8,41,4–6</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Eurynome – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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