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European Platform of Women Scientists

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EPWS logo.
Logo der European Platform of Women Scientists

Die European Platform of Women Scientists (EPWS) ist eine Dachorganisation verschiedener Netzwerke und Organisationen von Wissenschaftlerinnen aus der Europäischen Union und weiteren, mit dem Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission assoziierten Staaten, die Geschlechtergerechtigkeit in der Forschung fördern.<ref>Maren Jochimsen und Brigitte Mühlenbruch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gender Balance as a Precondition – Requirements for a Strong Scientific Culture in the European Research Area (Memento vom 22. Juli 2011 im Internet Archive; PDF; 997 KB). In: Anke Lipinski (Hrsg.): Encouragement to Advance – Supporting Women in European Science Careers, CEWS, Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung 5, Bielefeld: Kleine Verlag 2009, S. 11–24.</ref>

Gründung und Präsidenz

Die deutsche Pharmazeutin Brigitte Mühlenbruch gründete im Auftrag und mit Mitteln der Europäischen Kommission die EPWS, die sie bis 2009 als Vizepräsidentin und bis 2017 als Präsidentin leitete. Seitdem ist sie Ehrenpräsidentin.<ref>Dr. Brigitte Mühlenbruch – EPWS Honorary President. In: epws.org. EPWS, 3. Oktober 2017, abgerufen am 3. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die französische Physikerin und erste Professorin an der École polytechnique Claudine Hermann war Vize‐Präsidentin von 2009 bis 2017 und Präsidentin von 2017 bis 2021. Sie wurde 2021 zur Ehrenpräsidentin gewählt.<ref>Professor Claudine Hermann, EPWS Honorary President 2021, passed away. In: epws.org. EPWS, 21. Juli 2021, abgerufen am 3. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit 2021 ist die italienische Biologin Lucia Martinelli Präsidentin und die französische Mathematikerin Colette Guillopé Vize-Präsidentin.<ref>EPWS Board of Administration and Executive Committee 2021. In: epws.org. EPWS, 10. August 2021, abgerufen am 3. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Organisation

Die EPWS wurde im November 2005 als eine internationale Non-Profit-Organisation unter belgischem Recht (VoG) gegründet und wird von einem internationalen und multidisziplinären Gremium aus elf hochrangigen Wissenschaftlerinnen geleitet. Sie ergänzt die europäischen Initiativen zur Förderung einer stärkeren Partizipation von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Wissenschaftspolitik sowie dem Einbezug einer Gender-Dimension in die Forschung<ref>Pauleen Colligan und Maren Jochimsen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The voice of women scientists in EU research policy. The establishment of the European Platform of Women Scientists as a new strategic instrument in EU research policy (Memento vom 22. Juli 2011 im Internet Archive; PDF; 997 KB). In: Anke Lipinski (Hrsg.): Encouragement to Advance – Supporting Women in European Science Careers, CEWS, Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung 5, Bielefeld: Kleine Verlag 2009, S. 184–199.</ref> und bildet somit ein strategisches Instrument europäischer Forschungspolitik.<ref>Europäische Kommission: Preparing Europe for a New Renaissance. A Strategic View of the European Research Area. (PDF; 5,7 MB) First Report of European Research Area Board, 2009, S. 18.</ref>

Die Plattform repräsentiert über 100 Mitgliedsorganisationen, die für die Interessen und Aspirationen der mehr als 12.000 europäischen Wissenschaftlerinnen eintreten. Sie repräsentiert von Naturwissenschaft bis Sozialwissenschaft alle wissenschaftlichen Disziplinen.

Ziele

Aktivitäten

  • Networking und Mitgliedschaft: EPWS unterstützt die Arbeit verschiedener nationaler und regionaler Netzwerke von Wissenschaftlerinnen ("networking the networks").
  • Wissenschaftspolitik und Fürsprache: Die Plattform unterhält engen Kontakt mit der weiblichen Wissenschaftsgemeinschaft und führt einen konstanten Dialog mit europäischen Forschungsinstitutionen.
  • Informations- und Öffentlichkeitsarbeit: Die Newsletter der EPWS erreichen mehr als 1.500 Abonnenten.
  • Private und öffentliche Partnerschaften: Die Plattform arbeitet mit Mitgliedsnetzwerken, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Einrichtungen der Wirtschaftsforschung und anderen öffentlichen Einrichtungen zusammen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />