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Europe – Simone Veil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Paris transit icons - Métro.svg Europe
Simone Veil
Datei:Metro de Paris - Ligne 3 - Europe 01.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Paris VIII
Eröffnung 19. Oktober 1904
Datei:Europe metro station, Paris 2 September 2012.jpg
Zugang im Stil des Art nouveau
Datei:P1040749 Paris VIII place de l'Europe rwk.jpg
Der namengebende Platz liegt auf einem Viadukt über den Eisenbahngleisen
Datei:INCONNU 423 - PARIS - Pont de l'Europe (Gare St-Lazare).jpg
Place de l’Europe zur Zeit der Eröffnung der Métrolinie 3

Der U-Bahnhof Europe – Simone Veil [<templatestyles src="IPA/styles.css" />øʁɔp simɔn vɛj], bis 2018 nur Europe, ist eine unterirdische Station der Linie 3 der Pariser Métro.

Lage

Die Station befindet sich im Quartier de l’Europe des 8. Arrondissements von Paris. Sie liegt längs unter der Rue de Rome in Höhe deren Kreuzung mit der Rue de Madrid.

Name

Namengebend sind die ca. 50 m östlich der Station befindliche Place de l’Europe (dt.: Europaplatz) sowie seit 2018 die Politikerin Simone Veil (1927–2017). Der nahezu kreisförmige Platz mit sechs sternförmig abgehenden Straßen wurde auf einem Viadukt errichtet, das über dem Gleisvorfeld des Fernbahnhofs Gare Saint-Lazare liegt. Die abgehenden Straßen sind nach europäischen Städten benannt,<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 100.</ref> darunter befand sich die Rue de Berlin, die zu Beginn des Ersten Weltkriegs in Rue de Liège umgetauft wurde. 1931 wurde das Viadukt erneuert und der Platz vergrößert.

Am 25. April 2018 gab Valérie Pécresse, Präsidentin der Region Île-de-France, bekannt, dass die Station fortan den Namen Europe – Simone Veil tragen werde, zu Ehren der im Jahr zuvor verstorbenen Politikerin und ehemaligen Präsidentin des Europaparlaments Simone Veil. Der Stadtrat von Paris hatte bereits einige Monate zuvor beschlossen, auch den namengebenden Platz in Place de l’Europe–Simone Veil umzubenennen.<ref>Yohan Blavignat: La station Europe du métro parisien rebaptisée « Europe – Simone Veil ». In: lefigaro.fr. 25. April 2018, abgerufen am 10. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 29. Mai 2018 wurden die neuen Tafeln mit dem Stationsnamen enthüllt, auf denen nun Simone Veil als Untertitel vermerkt ist.

Geschichte und Beschreibung

Am 19. Oktober 1904 wurde der U-Bahnhof mit der Eröffnung der Linie 3 der Compagnie du chemin de fer métropolitain de Paris (CMP) in Betrieb genommen. Diese wurde damals auf dem Abschnitt von Villiers nach Père Lachaise dem Verkehr übergeben.<ref>Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 165.</ref>

Die Station hat die ursprüngliche Pariser Standardlänge von 75 m.<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref> Unter einem elliptischen Deckengewölbe weist sie Seitenbahnsteige an zwei parallelen Streckengleisen auf, die Seitenwände folgen der Krümmung der Ellipse. Die Decke und die Wände sind weiß gefliest.

Der einzige Zugang liegt in der Straßenmitte der Rue de Madrid unweit der Place de l’Europe. Er wurde von Hector Guimard im Stil des Art nouveau entworfen.

Fahrzeuge

Die Linie 3 wurde von Anfang an mit vierachsigen Fahrzeugen auf Drehgestellen ausgestattet.<ref>Jean Tricoire, op. cit. S. 86.</ref> Sie wurden später durch Sprague-Thomson-Züge ersetzt, die dort bis 1967 verkehrten. In jenem Jahr erhielt die Linie 3 als erste die neue, klassisch auf Stahlschienen laufende Baureihe MF 67.<ref>Jean Tricoire, op. cit. S. 168.</ref> Die zwischen 2005 und 2008 renovierten Züge sind dort im Jahr 2024 nach wie vor im Einsatz, ab 2028 sollen sie von Fahrzeugen der Baureihe MF 19 abgelöst werden.<ref>Jean-Gabriel Bontinck: Métro: ligne par ligne, découvrez quand arriveront les nouvelles rames. In: Le Parisien. 11. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Einzelnachweise

<references />

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Villiers
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Datei:Paris m 3 jms.svg Saint-Lazare
Gallieni →

Koordinaten: 48° 52′ 44″ N, 2° 19′ 21″ O

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