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Europäische Schulfamilie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Europäische Schulfamilie (vom englischen European School Family kurz ESF), auch Internationale Schulfamilie genannt, ist ein Schüleraustausch-Programm und Schulentwicklungs-Projekt.

Weitere Details

Die Europäische Schulfamilie wurde im Oktober 1991 im dänischen Tommerup gegründet. Heutige Mitglieder sind Schulen aus Dänemark, den Niederlanden, Polen, England und Deutschland.<ref>Schulporträts Brandenburg: Schulpartnerschaften und Kooperationen – Seite beim BBB; Stand: 8. September 2010</ref>

Vom Projekt erhoffen sich die Initiatoren, dass

  • die Schüler einem europäischen Nachbarn begegnen und ihn in seiner Kultur, in seiner Familie, sowie in seinen Schulalltag erleben, so dass die Idee des gemeinsamen Europas spürbar wird,
  • die Lehrer das europäische Schulsystem kennenlernen und internationale Kompetenz entwickeln,
  • die Eltern unmittelbar in die Begegnung integriert werden,
  • die Schule auf dem Weg ist eine europäische Dimension zu erlangen,
  • der Unterricht durch verschiedene Projekte in einzelnen Fächern positiv beeinflusst wird: Beim Erlernen der englischen Sprache macht sich ein deutlicher Motivationsschub bemerkbar (Hauptkommunikation erfolgt in englischer Sprache),
  • überschulische Effekte eintreten: Freundschaften entwickeln sich; gegenseitige Besuche von Eltern und/oder Schülern in den Ferien; Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung zur Selbständigkeit der Schüler; Weiterentwicklung von Wissen und Kenntnissen über europäische Nachbarn; Ausländerfeindlichkeit findet keinen Nährboden.<ref>Leibniz-Gymnasium Potsdam: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationsblatt zum Schüleraustausch im Rahmen der Internationalen Schulfamilie (Memento vom 12. Oktober 2010 im Internet Archive)</ref>

Einzelnachweise

<references/>