Zum Inhalt springen

Europäische Geisteswissenschaftliche Universität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Europäische Geisteswissenschaftliche Universität
Gründung 1992
Trägerschaft privat
Ort Vilnius
Land Litauen
Rektor Vilius Šadauskas<ref>Structure: Rector. EHU, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Studierende ~1800
Website www.ehu.lt
Datei:Det hviterussiske eksiluniversitetet i Vilnius, Litauen.jpg
Die Universität in Vilnius

Die Europäische Geisteswissenschaftliche Universität oder Europäische Humanistische Universität<ref>In Osteuropa ist es üblich, Geisteswissenschaften als „humanistische Wissenschaften“ (z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) zu bezeichnen; vgl. studia humanitatis oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine staatlich anerkannte private Universität in Litauen. Die ungefähr 1600 Studierenden kommen größtenteils aus Belarus.

Die Unterrichtssprache der meisten Veranstaltungen ist Russisch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Catalog | see all our courses here. (Memento vom 5. März 2014 im Internet Archive).</ref>

Geschichte

Die EHU wurde 1992 in Minsk als Privatuniversität vom Philosophen Anatoli Michailow gegründet, um nach dem Kollaps der UdSSR einen ideologiefreien Ort für die Wissenschaft zu schaffen. Unterrichtet wurde auf Russisch, Englisch, Französisch oder Deutsch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Möglichkeit einer Insel? Eine Uni im litauischen Exil (Memento vom 1. März 2014 im Internet Archive), vom 22. Juli 2010.</ref>

Im Juni 2005 ist die EHU von Belarus (wo sie 2004 aus politischen Gründen geschlossen wurde) nach Vilnius übergesiedelt und wird dort als vorläufige Exiluniversität geführt.

Im Jahr 2025 setzten die belarussischen Behörden die Website und die Social-Media-Kanäle der EHU auf die Liste extremistischer Materialien, und die Generalstaatsanwaltschaft von Belarus forderte, die Universität als extremistische Organisation einzustufen. Es gab auch Berichte über Druck auf EHU-Studenten durch den KGB und das Ermittlungskomitee von Belarus. Der Oberste Gerichtshof von Belarus stufte die Universität im April 2026 als extremistische Organisation ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig «Задавали вопросы вплоть до расположения кабинетов». Студента ЕГУ вызвали в КГБ и предложили сотрудничество — СМИ.] In: Zerkalo.io. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig «Выйшла яна адтуль у сьлязах». Як улады рыхтавалі «экстрэмісцкі» статус ЭГУ і што зараз будзе з студэнтамі і выкладчыкамі.] In: Radio Free Europe / Radio Liberty. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Profil

Die EHU bietet Bachelor-, Master- und Doktorandenprogramme in Sozial-, Geistes- und Rechtswissenschaften an.

Studenten und Lehre

An der EHU studieren zurzeit etwa 1800 Studenten, davon knapp 700 am Standort Vilnius. Die restlichen 1100 Studenten nutzen die Möglichkeit des Fernstudiums. Somit ist die EHU die größte belarussische Fernuniversität.

In Belarus arbeiten die Absolventen und Studenten als Forscher, Anwälte oder Journalisten. Von Belarus aus absolvieren zwei Drittel aller Studierenden der EHU Fernstudienprogramme. Diese werden auf der weltweit eingesetzten Onlineplattform Moodle angeboten. Das andere Drittel studiert und lebt in Vilnius.

Der Campus der EHU befindet sich nur 35 Kilometer von der Grenze entfernt. So können Studenten auch an Seminaren auf dem Campus teilnehmen. In Zusammenarbeit mit der litauischen Regierung erhalten die Studierenden der EHU Aufenthaltsgenehmigungen für ihr Studium in Litauen.

Kooperationen

Seit ihrer Gründung knüpft die EHU zahlreiche Kooperationen mit deutschen Institutionen wie dem Goethe-Institut und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Nach dem Umzug wurden diese Kooperationen wiederbelebt und trugen dazu bei, dass die EHU erneut ein Zentrum für Deutschlandstudien aufbauen konnte. Dieses Zentrum soll in naher Zukunft zu einem regionalen Exzellenzzentrum für deutsche Sprache, Kultur, Geschichte und Philosophie werden.

Bis heute ist die Universität auf Spenden angewiesen.

Lehrer

Weblinks

Commons: European Humanities University – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 54° 43′ 36,2″ N, 25° 19′ 4,2″ O

 {{#coordinates:54,726727|25,317822|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=LT-VL
   |type=landmark
  }}