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Euphorbia leuconeura

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Euphorbia leuconeura
Datei:Euphorbia leuconeura - Krohn Conservatory - DSC03707.JPG

Euphorbia leuconeura – Habitus

Systematik
Unterfamilie: Euphorbioideae
Tribus: Euphorbieae
Untertribus: Euphorbiinae
Gattung: Wolfsmilch (Euphorbia)
Untergattung: Euphorbia
Art: Euphorbia leuconeura
Wissenschaftlicher Name
Euphorbia leuconeura
Boiss.
Datei:Euphorbia leuconeura 06 ies.jpg
Cyathium – weibliches Stadium
Datei:Euphorbia leuconeura seeds.png
Samen

Euphorbia leuconeura (griechisch λευκός (leukós) = weiß und νευρά (neurá) = Nerv, deutsch Madagascar-Juwel oder, aufgrund der geschleuderten Samen, auch Spuckpalme) ist eine Pflanzenart in der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).

Beschreibung

Bei Euphorbia leuconeura handelt es sich um einen aufrecht wachsenden, meist unverzweigten, stammsukkulenten Strauch, der Wuchshöhen bis 180 cm erreicht, wenn die Pfahlwurzel weit genug nach unten wachsen kann. Der dunkelgrüne, vier- bis fünfkantige Stamm weist einen Durchmesser von 2 bis 5 cm auf und ist mit Blattnarben versehen. An der Basis ist er schlanker. Die borstigen, zusammenhängenden, braunroten Kanten bestehen aus den Nebenblattdornen. Diese werden bis zu 5 mm lang und schließen die Cyathien (Scheinblüten der Wolfsmilch) ein. Zur Verzweigung neigt die Pflanze erst nach 4- bis 5-wöchigen Trockenphasen, oder wenn sie größer als ca. 50 cm ist.

Die terminalen Laubblätter sind lanzettlich und etwa 15 cm lang und bis 6,5 cm breit. Der Blattstiel ist 4 cm lang. Die Blattspreite ist an der Spitze dunkelgrün, zur Basis hin heller werdend. Die Blattrippen sind weiß (daher der Namenszusatz leuconeura). Nebenblätter sind vorhanden und knorpelähnlich (ohne Chlorophyll und Nervatur).

Je zwei Cyathien sitzen in den Achseln der terminalen Blätter. Sie werden bis zu 4 mm lang und bis zu 1,5 mm breit und sind von grünlich weißer Farbe. Die Form ist zylindrisch. Die Staubblätter ragen weit aus dem Cyathium heraus. Der Fruchtknoten ist unterständig.

Die Kapselfrucht verholzt in der Fruchtreife und reißt dann explosiv auf (Ballochorie). Der kugelige Samen mit einer rauen Oberfläche kann dabei mehrere Meter fortgeschleudert werden, somit gehört diese Euphorbie zu den Austrocknungsstreuern. Die Samenschale ist dunkelbraun, das Endosperm weißlich.

Verbreitung

Euphorbia leuconeura ist in den nördlichen Küstenregenwäldern Madagaskars endemisch. Die Art steht auf der Roten Liste der IUCN und gilt als gefährdet (Vulnerable).<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2021. Eingestellt von: Haevermans, T., 2004. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Inhaltsstoffe

Der Milchsaft enthält Triterpensaponine und Diterpenester, vor allem Ingenole und Phorbolester.<ref>Gerd Vogg, Elke Mattes, Axel Polack, Heinrich Sandermann Jr.: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 107, Nr. 9, September 1999, PMC 1566443 (freier Volltext).</ref>

Literatur

  • Urs Eggli: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2. Auflage. Springer, Berlin 2007, ISBN 978-3-540-41966-2, S. 158.
  • Werner Rauh: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 1. Strawberry Press, London 1995, ISBN 978-0-912647-14-2, S. 124 f.
  • Volker Buddensiek: Sukkulente Euphorbien. Ulmer, Stuttgart 1998, ISBN 978-3-8001-6634-3, S. 113.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Euphorbia leuconeura – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien