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Eugen von Aichelburg

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Datei:Eugen Freiherr von Aichelburg.jpg
Eugen Freiherr von Aichelburg (1898)

Eugen Baron von Aichelburg (* 24. Juli 1852 Neumarktl, Krain;<ref name="Sterbebuch">Sterbebuch St. Pölten-Dom, tom. XIII, fol. 83 (Faksimile), abgerufen am 14. Juli 2025</ref> † 7. März 1917 in St. Pölten, vollständiger Name: Eugen Reichsfreiherr und erbländisch-österreichischer Freiherr von und zu Aichelburg auf Greifenstein und Bodendorf)<ref name=StP1898>Der neue Bürgermeister von St. Pölten. In: St. Pöltner Zeitung, 3. März 1898, S. 1 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dsp</ref><ref name=Strassen>Manfred Wieninger: St. Pöltner Straßennamen erzählen. Löwenzahn, Innsbruck 2002, ISBN 3-7066-2208-4.</ref><ref name=Rathaus>Thomas Karl (Hrsg.): 500 Jahre Rathaus St. Pölten. Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten, St. Pölten 2003.</ref> war ein österreichischer Politiker und 14. Bürgermeister von St. Pölten.

Leben

Datei:Aichelburggrab 1.JPG
Aichelburgs Grab am St. Pöltner Hauptfriedhof (2013)

Eugen Freiherr von Aichelburg wurde am 24. Juli 1852 in Neumarktl in Krain geboren und studierte Rechtswissenschaft in Wien. Er kam 1881 nach St. Pölten, um im Notariat seines Schwiegervaters zu arbeiten; 1885 wurde er Notar.<ref>Zu Notaren. In: Verordnungsblatt des k. k. Justizministeriums, 9. Juli 1885, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/vbj</ref> 1894 wurde er in den Gemeinderat gewählt, obwohl er keiner Partei angehörte. Am 24. Februar 1898 wurde er, offenbar als Kompromisskandidat, zum Bürgermeister gewählt. Er kündigte damals schon seinen Rücktritt an, wenn eine Finanzkontrolle der Stadt durch den Landesausschuss nicht aufgehoben werden sollte. Da dies nicht geschah, trat er am 7. April desselben Jahres zurück, verblieb aber im Gemeinderat.<ref>Außerordentliche Sitzung des Gemeinde-Ausschusses. In: St. Pöltner Zeitung, 14. April 1898, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dsp</ref>

Aichelburg trat für den Deutschen Volksverein zu den Reichsratswahlen 1907 für den Stadtbezirk St. Pölten an,<ref>Die Kandidatur Baron Aichelburgs.. In: Neues Wiener Journal, 10. Februar 1907, S. 14 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwj</ref> wurde aber nicht gewählt.

Nach dem Tod Otto Eybners übernahm er – bis zu seinem eigenen Tod wenige Tage später – noch einmal für kurze Zeit das Amt des Bürgermeisters. Er starb je nach Quellen an einem Schlagfluss<ref name=wwb>St. Pölten.. In: Neulengbacher Zeitung / Wienerwald-Bote, 10. März 1917, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wwb</ref> bzw. einem Herzschlag<ref name="Sterbebuch"/> und wurde am 10. März 1917 auf dem Hauptfriedhof St. Pölten bestattet.<ref name="Sterbebuch"/>

Familie

Eugen Aichelburg war Teil der Adelsfamilie Aichelburg und Bruder von Rudolf Freiherr von Aichelburg-Bichelhof.<ref>Postinspektor Rudolf Freiherr v. Aichelburg-Bichelhof †.. In: Tages-Post, 1. Juli 1909, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tpt</ref> Er heiratete 1880<ref name=StP1898/> Mathilde von Spaun († 1910)<ref>Todesfälle.. In: Salzburger Volksblatt, 4. Juni 1910, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/svb</ref>, Tochter von Maximilian von Spaun. Der Ehe entsprangen zwei Kinder, Hermann (gefallen 1914)<ref>Heldentod.. In: Neuigkeits-Welt-Blatt / Neuigkeits-Welt-Blatt (Provinz-Ausgabe/Land-Ausgabe), 22. Jänner 1915, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwb</ref> und Helene.<ref>Eugen Freiherr von Aichelburg †.. In: Salzburger Volksblatt, 8. März 1917, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/svb</ref>

Ehrungen

Weblinks

Commons: Eugen von Aichelburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Hermann OfnerBürgermeister von St. Pölten
1898–1898
Franz Ertl
Otto EybnerBürgermeister von St. Pölten
1917–1917
Karl Heitzler