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Eugenie Bernay

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Datei:Grabstein Eugenie Bernay.jpg
Grabstein von Eugenie Bernay und der Familie Jirka auf dem Meidlinger Friedhof in Wien

Eugenie Bernay (auch Jenny Bernay; * 24. November 1891 als Eugenie Barbara Marie Bernleithner<ref>Auch Bernleuthner und Bernleutner.</ref> in Chropin; † 10. März 1971 in Baden) war eine österreichische Schauspielerin.

Leben

Eugenie Bernay war eine Tochter des Dieners und späteren Kinobesitzers Alois Bernleithner und seiner Frau Barbara, geb. Holzschuh.<ref>Moravský zemský archiv v Brně, Pfarre Chropin, Geburtsbuch 1885–1898, S. 106 (online).</ref> 1911 heiratete sie den Architekten Elias Tropp,<ref>Wiener Stadt- und Landesarchiv, Trauungsbuch der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Nr. 518/1911 (vgl. Eintrag auf GenTeam, anmeldepflichtig).</ref><ref>Ursula Prokop: Neumann Tropp oder die Leichtigkeit des Seins. In: DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift. Band 90, Nr. 08. DAVID – Jüdischer Kulturverein, Ebenfurth 2011 (davidkultur.at [abgerufen am 11. April 2026]).</ref> der gemeinsam mit Felix Dörmann die Vindobona-Film-Gesellschaft gegründet hatte und auch an der Wiener-Kunstfilm-Gesellschaft beteiligt war. Nachdem sie zuvor am Johann Strauß-Theater gespielt hatte,<ref>Kinematographische Rundschau. Nr. 206, 18. Februar 1912, ZDB-ID 2446525-2, S. 8–9, zitiert nach: Anton Thaller (Hrsg.): Österreichische Filmografie. Band 1: Spielfilme 1906–1918. 2010, S. 86.</ref> wirkte Bernay ab 1912 in den Filmen der Vindobona (Musikantenlene, Wamperls und Siegellacks Liebesabenteuer, Die Zirkusgräfin, Das Stiefkind (fertiggestellt von der Duca Film)) sowie der Wiener Kunstfilm (Der Unbekannte, Mit Gott für Kaiser und Reich, Die Jüdin, Der König amüsiert sich) mit, ab 1917 auch in Filmen der Sascha-Film (Das schwindende Herz). Das Geheimnis des Waldes wurde 1917 von der Fabrikationsabteilung der Zentralstelle der Feldkinos hergestellt.

Nach der Scheidung von ihrem ersten Ehemann 1916 heiratete sie 1919 ihren Berufskollegen Karl Jirka<ref>Trauungsbuch der Pfarre Baden-St. Stephan, Nr. 124/1919 (online).</ref> und zog sich ins Privatleben zurück. Zuletzt in Wien-Döbling wohnhaft, starb sie 1971 im Krankenhaus Baden<ref>Stadtgemeinde Baden, Sterberegister Standesamt Baden, Nr. 144/1971.</ref> und wurde auf dem Meidlinger Friedhof in Wien beigesetzt.<ref>Eugenie Jirka. In: Bestattung und Friedhöfe Wien. Abgerufen am 12. Oktober 2021.</ref>

Filmografie

Literatur

  • Anthon Thaller (Hrsg.): Österreichische Filmografie. Band 1: Spielfilme 1906–1918. Verlag Filmarchiv Austria, Wien 2010, ISBN 978-3-902531-70-4, S. 75, 83, 86, 91, 95, 272, 309, 338, 344, 374, 387, 395, 403.

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

<references/>

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