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espero (Zeitschrift)

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espero

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Beschreibung libertäre Zeitschrift
Fachgebiet Anarchismus, Sozialismus
Sprache Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Verlag Libertad Verlag (Deutschland)
Erstausgabe 1994
Erscheinungsweise halbjährlich (früher vierteljährlich)
Herausgeber Uwe Timm (bis 2013), Jochen Knoblauch, Markus Henning, Rolf Raasch, Jochen Schmück
Weblink www.edition-espero.de
ISSN (Print)
ISSN (online)

espero ist eine Publikation für libertäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, erschien seit März 1994 viermal im Jahr und seit Januar 2020 zweimal im Jahr. Sie vertritt einen undogmatischen, offenen „Anarchismus ohne Adjektive“ und setzt sich für eine „herrschafts- und gewaltfreie solidarische Gesellschaft“ ein.<ref>espero: Wir sind wieder da und voller Hoffnung! Abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Gründung

Hervorgegangen ist die Zeitschrift aus der Broschürenreihe Lernziel Anarchie (redigiert von Uwe Timm) und Zur Sache (redigiert von Kurt Zube) der früheren Mackay-Gesellschaft. Die espero wurde von Jochen Knoblauch und Uwe Timm gegründet. Sie versteht sich als nonkonformistisches Forum für libertäres Gedankengut und möchte Diskussionsspielraum für alle Leser und Mitwirkenden bieten, die unterschiedliche Meinungen tolerieren und ihre eigenen Anschauungen kompetent und sachlich zu vertreten suchen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Teilabdrucke und Übersicht espero-Sonderhefte (Memento vom 16. Januar 2013 im Internet Archive; PDF) Partei der Vernunft; abgerufen am 14. Januar 2016</ref> Eine Zeitlang hatte die espero eine kooperierende Redaktion in Australien, geleitet von John (Jörn) Zube, dem Sohn Kurt Zubes.

Inhalt

Espero<ref>espero in der Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus (DadA) bei der Bibliothek der Freien</ref> bedeutet „Ich hoffe“.<ref>espero (Wiktionary)</ref> Auf dieser Hoffnung aufbauend veröffentlichte die Zeitschrift kontroverse Diskussionen über libertäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, über Staat und Politik, über die verschiedenen Herrschaftsformen und Herrschaftslosigkeit sowie alternative Formen des Zusammenlebens auf freiwilliger Basis. „Die in espero gegebenen Antworten und Anregungen zum Aufbau einer neuen Gesellschaftsform sind nur dann zu verstehen, wenn man den Blickwinkel ändert, will sagen: die politischen Einrichtungen schlicht als Dienstleistungseinrichtungen und den Bürger als souveräner Verbraucher“ sieht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zitat aus der espero (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive) „Über uns“</ref> Mit ihrem Plädoyer möchte die Zeitschrift gewaltlose Wege diskutieren, die zu einer „staatsfreien Bürgergesellschaft“ führen könnten.

Themenausgaben und Autoren

Auswahl: Nr. 1, „Max Stirners Egoismus“; Nr. 3, „Der arbeitsfreie Mittwoch. Für eine planetare Alternative“; Nr. 4, „Was ist eigentlich Faschismus“; Nr. 8, „Die Ideenwelt des Anarchismus“; Nr. 9, „Das Gespenst des Individualismus“; Nr. 10, „Kein Landesverrat – Die Verfassung besitzt keine Autorität“. Nr. 73, „Freiheit für Alternativen“, „Zum 150 Geburtstag von Silvio Gesell“, „Verbieten verboten. Über die Angst vor dem gesprochenen Wort.“

Autoren: Tristan Abromeit, Peter Bernhardi, Stefan Blankertz, Uwe Brodrecht, Isolde Brückner, Christian Butterbach, Helmut Creutz, Hans Jürgen Degen, Jörg Gude, Dietrich Eckhardt, Klaus Falke, Paul Jordens, Hubert Kennedy, Karl August Hansen, Markus Henning, Jochen Knoblauch, Jan Koch, André F. Lichtschlag, Wilfried Meyer, Thomas Müller, Musbe, p.m., Uwe Mischke, Werner Petschko, Harry Rosina, Rolf Raasch, Raimund Samsun, Jochen Schmück, Klaus Schnitt, Sabine Schulz, Gerhard Senft, Reinhold Straub, Andre Siegenthaler, Uwe Timm, John Zube und andere.

Einstellung und Neubeginn

Mit der Nr. 77 vom September 2013 stellte espero das Erscheinen ein. Im Januar 2020 veröffentlichte ein Redaktionsteam, bestehend aus Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück, unter dem Titel espero – Neue Folge die 96-seitige Nullnummer einer Weiterführung der Zeitschrift als Diskussionsforum für einen offenen Anarchismus ohne Adjektive, zunächst nur im Internet abrufbar. Sie erscheint halbjährlich als E-Zine im PDF-Format, die kostenlos auf der Homepage heruntergeladen oder auch per E-Mail abonniert werden kann und bei genügender Abonnentenzahl auch wieder gedruckt erscheint.<ref>espero. Libertäre Zeitschrift. Libertad Verlag, Januar 2020, abgerufen am 1. März 2021.</ref>

Literatur

  • Bernd Drücke: Zwischen Schreibtisch und Straßenschlacht? Anarchismus und libertäre Presse in Ost- und Westdeutschland. Verlag Klemm & Oelschläger, Ulm 1998. ISBN 3-932577-05-1 (Zur Geschichte von espero siehe insbesondere S. 455–458)
  • Gilt in der Anarchie die Straßenverkehrsordnung? Ein Gespräch mit dem Buchautor Jochen Knoblauch. In: Bernd Drücke (Hrsg.): Anarchismus Hoch 3. Utopie, Theorie, Praxis. Interviews und Gespräche. 1. Auflage. Unrast Verlag, Münster 2016, ISBN 978-3-89771-219-5, S. 131–140 (online. In: Graswurzelrevolution, Nr. 402, Oktober 2015).

Weblinks

Commons: espero – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />