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Erzgebirgische Philharmonie Aue

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Die Erzgebirgische Philharmonie Aue ist ein Sinfonieorchester im sächsischen Erzgebirgskreis Aue, heute Aue-Bad Schlema; es ist auch das Orchester des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg unter dem Dach der Erzgebirgischen Theater & Orchester (ETO) GmbH.<ref>Startseite. Abgerufen am 31. Januar 2021.</ref> Das Orchester wird finanziell über das Sächsische Kulturraumgesetz mit der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema als Sitzgemeinde, dem Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen und dem Freistaat Sachsen als gemeinsame Gesellschafter getragen. Stammsitz des Orchesters ist das Kulturhaus Aue,<ref>kul(T)our-Betrieb: Kategorien. Abgerufen am 1. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> neben dem Spielort Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz.

Geschichte

Das Erzgebirgische Sinfonieorchester Aue ist seit über 100 Jahren fester Bestandteil der Sächsischen Kulturlandschaft. Im Jahre 1888 als „Städtisches Musikcorps“ unter der Leitung von Anton Zien gegründet, entwickelte sich der Klangkörper zum Erzgebirgischen Sinfonieorchester Aue. Seit 1990 wurde zunehmend eine enge Kooperation mit dem Orchester des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg praktiziert, um auch anspruchsvolle Sinfonik größerer Dimension aufführen zu können. Im Juni 1997 wurden beide Orchester fusioniert und die Erzgebirgische Theater- und Orchester (ETO) GmbH gegründet. Neben ausgedehnter Konzerttätigkeit bestreitet das Orchester daher als Theaterorchester auch alle Musiktheateraufführungen am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. Darüber hinaus reicht das Spektrum des Orchesters von Sinfonie-, Serenaden-, Open-Air- und Chorkonzerten, Opern-, Operetten- und Musicalaufführungen bis zur Kammermusik und zu Schülerkonzerten. Hinzu kommt das Mitwirken bei Kirchenkonzerten sowie eine vielgestaltige Zusammenarbeit mit Musikschulen und Musikhochschulen.<ref>Deutscher Tele Markt GmbH-Internet- und Werbeagentur: Veranstaltung. Abgerufen am 1. Februar 2021.</ref><ref>kul(T)our-Betrieb: Erzgebirgische Philharmonie Aue - 10. Philharmonisches Konzert der Spielzeit 2020/2021. Abgerufen am 1. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2006 wurde das Orchester unter Berücksichtigung seiner künstlerischen Leistung in „Philharmonie“ umbenannt. Gleichzeitig wurde damit an eine historische Tradition angeknüpft, denn bereits ab 1948 wurde auf den Programmen immer dann eine Erzgebirgs-Philharmonie angekündigt, wenn sich die Städtischen Orchester Annaberg und Aue zu Sinfoniekonzerten zusammenschlossen.

Von 2021<ref>Erzgebirgisches Theater findet neuen GMD. 27. Januar 2021, abgerufen am 8. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> bis 2025 war Jens Georg Bachmann Chefdirigent des Orchesters und Generalmusikdirektor der ETO GmbH.<ref name="klemm" /> Unter seiner Leitung erhielt die ETO und die Erzgebirgische Philharmonie den Jahrespreis („Operetten-Frosch“) des Bayerischen Rundfunks für die Spielzeit 2021/22<ref>Für Benatzky-Operettenausgrabung „Der reichste Mann der Welt“: Annaberger Theaterensemble holt Operettenpreis ins Erzgebirge. In: Freie Presse. 14. November 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. November 2022; abgerufen am 17. März 2026.</ref><ref>BR-Klassik vergibt 2021/22 einen Operetten-Frosch: Der Frosch geht an das Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz für „Der reichste Mann der Welt“. In: BR-Klassik. 23. März 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. März 2022; abgerufen am 17. März 2026.</ref> und den namensgleichen Monatspreis für Dezember 2023.<ref>Bayerischer Rundfunk: BR-Klassik vergibt 2023/2024 einen Operetten-Frosch: Der Frosch geht an das Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz für Der Fürst von Pappenheim werk=BR-Klassik. 14. Dezember 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Februar 2024; abgerufen am 17. März 2026.</ref> Im Jahr 2022 war die Erzgebirgische Philharmonie in der Weihnachtssendung des ZDF Weihnachten mit Jonas Kaufmann mit den Solisten Jonas Kaufmann, René Pape und Diana Damrau und dem Cellisten Sheku Kanneh-Mason mit GMD Bachmann zu sehen,<ref>Erzgebirgische Theater und Orchester GmbH Öffentlichkeitsarbeit: Weihnachten im Erzgebirge mit Jonas Kaufmann. 18. November 2022, abgerufen am 23. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Firma Erzgebirgische Theater und Orchester GmbH Öffentlichkeitsarbeit: Weihnachten im Erzgebirge mit Jonas Kaufmann. In: Deutscher Presseindex. 18. November 2022, abgerufen am 23. März 2026.</ref> aufgenommen in der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz.<ref>Firma Erzgebirgische Theater-und Orchester: Weihnachten im Erzgebirge mit Jonas Kaufmann. In: Deutscher Presseindex. 18. November 2022, abgerufen am 1. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der Spielzeit 2025/26 amtierte übergangsweise Ekkehard Klemm als Chefdirigent, Conductor in Residence und Generalmusikdirektor des Eduard-von-Winterstein-Theaters.<ref name="klemm">Mit Pauken und Trompeten: Erzgebirgische Philharmonie startet mit neuem Chef in die Saison. In: Freie Presse. 11. September 2025, abgerufen am 17. März 2026.</ref> Ende 2025 wurde Bruno Borralhinho zum Chefdirigenten und Musikdirektor ab 2026 ernannt.<ref>Bruno Borralhinho wird Chefdirigent der Erzgebirgischen Philharmonie Aue. In: Deutsches Musikinformationszentrum. 9. Dezember 2025, abgerufen am 17. März 2026.</ref>

Förderverein

Seit 2005 wird die Erzgebirgische Philharmonie außerdem von den Freunden und Förderern der Erzgebirgischen Philharmonie Aue e. V. begleitet, die mit Projekten zu ihrer Wahrnehmung durch eine breite Öffentlichkeit verschiedener Altersgruppen beitragen. Dazu gehört auch, Kindern und Jugendlichen klassische Musik zu vermitteln und sie ihnen mit dem Orchester nahe zu bringen. Finanzielle Unterstützung wird durch den Förderverein in verschiedenen Bereichen, z. B. in der Instrumentenanschaffung, immer wieder erbracht.<ref>Besonderer Paukenschlag bei Erzgebirgsphilharmonie | Freie Presse - Aue. Abgerufen am 20. April 2022.</ref>

Musikdirektoren und Gastdirigenten

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Gastsolisten des Orchesters

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Literatur

  • Werner Kaden: 120 Jahre Erzgebirgische Philharmonie Aue – Festschrift. Verlag Klaus-Jürgen Kamprad, Altenburg 2008, ISBN 978-3-930550-56-2

Weblinks

Belege

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