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Erzbistum Görz

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Erzbistum Görz
Datei:Roman Catholic Archdiocese of Gorizia in Italy.svg
Karte Erzbistum Görz
Basisdaten
Staat Italien
Kirchenregion Triveneto
Kirchenprovinz Görz
Diözesanbischof Sedisvakanz
Apostolischer Administrator Carlo Roberto Maria Redaelli
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche 1030 km²
Pfarreien 90 (2022 / AP 2023)
Einwohner 182.029 (2022 / AP 2023)
Katholiken 167.725 (2022 / AP 2023)
Anteil 92,1 %
Diözesanpriester 69 (2022 / AP 2023)
Ordenspriester 18 (2022 / AP 2023)
Katholiken je Priester 1928
Ständige Diakone 11 (2022 / AP 2023)
Ordensbrüder 28 (2022 / AP 2023)
Ordensschwestern 93 (2022 / AP 2023)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch
Kathedrale Cattedrale di Sant’Ilario e Taziano
Website diocesigorizia.it
Suffraganbistümer Triest
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Görz

Das Erzbistum Görz (lat.: Archidioecesis Goritiensis, ital.: Arcidiocesi di Gorizia) ist eine Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche in Italien mit Sitz in Görz (italienisch Gorizia).

Es ist Metropolitanbistum und bildet zusammen mit dem Suffraganbistum Triest die Kirchenprovinz Görz.

Geschichte

Datei:Duomo di Gorizia.jpg
Kathedrale Sant’Ilario e Taziano in Gorizia

Das Erzbistum entstand am 6. Juli 1751 nach der Auflösung des Patriarchats von Aquileja, dessen Gebiet zwischen dem venezianischen Erzbistum Udine und dem habsburgischen Erzbistum Görz aufgeteilt wurde. 1788 wurde die Diözese auf Druck Kaiser Josephs II. mit dem angrenzenden Gradisca vereint und dem Erzbistum Ljubljana unterstellt; der Bischofssitz wurde nach Gradisca verlegt. 1791 erfolgte die Rückverlegung des Bischofssitzes nach Görz. Das Bistum erhielt den Namen Görz-Gradisca. Am 27. Juli 1830 wurde es wieder zum Erzbistum erhoben. Die Bistümer von Laibach, Triest und Capodistria, Pola und Veglia unterstanden dem Erzbischof von Görz. Nach dem Zerfall der Habsburgermonarchie und den folgenden politischen Veränderungen in der Region ist das Bistum Triest als einziges Suffraganbistum erhalten geblieben.

Siehe auch

Weblinks

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