Erzbistum Brindisi-Ostuni
| Erzbistum Brindisi-Ostuni | |
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| Basisdaten | |
| Staat | Italien |
| Kirchenregion | Apulien |
| Kirchenprovinz | Lecce |
| Metropolitanbistum | Erzbistum Lecce |
| Diözesanbischof | Giovanni Intini |
| Emeritierter Diözesanbischof | Rocco Talucci Domenico Caliandro |
| Gründung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Fläche | 1254 km² |
| Pfarreien | 60 (2020 / AP 2021) |
| Einwohner | 269.000 (2020 / AP 2021) |
| Katholiken | 264.660 (2020 / AP 2021) |
| Anteil | 98,4 % |
| Diözesanpriester | 115 (2020 / AP 2021) |
| Ordenspriester | 31 (2020 / AP 2021) |
| Katholiken je Priester | 1813 |
| Ständige Diakone | 11 (2020 / AP 2021) |
| Ordensbrüder | 44 (2020 / AP 2021) |
| Ordensschwestern | 156 (2020 / AP 2021) |
| Ritus | Römischer Ritus |
| Liturgiesprache | Italienisch |
| Kathedrale | Cattedrale di San Giovanni Battista in Brindisi |
| Konkathedrale | Concattedrale di Santa Maria dell’Assunzione in Ostuni |
| Website | www.diocesibrindisiostuni.it |
Das Erzbistum Brindisi-Ostuni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine in Italien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Brindisi.
Geschichte
Frühchristentum
Aufgrund seiner Lage im Zentrum des Mittelmeeres war Brindisi einer der ersten Orte im Westen, der mit dem Christentum in Berührung kam. Hier legten seit der Antike die aus Syrien und Palästina kommenden Schiffe an, und Reisende machten sich über die Via Appia auf den Weg nach Rom. Dionysios von Korinth schrieb um 170, dass auch der Apostel Petrus hier angelandet sein könnte. Ignatius von Antiochien folgte auf seiner Reise von Syrien nach Rom, die über Philadelphia, Smyrna, Troas, Neapel, Dyrrhachium und Brindisi führte, ebenfalls von hier aus der Via Appia.<ref name="Storia1">Giacomo Carito: 1 – secoli I–VII. In: Storia dell’Arcidocesi. Centro Studi per la Storia dell’Arcidocesi di Brindisi-Ostuni, abgerufen am 21. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im 3. Jahrhundert sind als bischöfliche Residenzen Brindisi, Canosa, Troia, Lucera und Salapia auf dem Gebiet des heutigen Apulien bezeugt. Der Metropolit von Brindisi Marco war einer der sieben westlichen Teilnehmer, und der einzige von der Italienischen Halbinsel, die 325 beim Ersten Konzil von Nicäa anwesend waren. Athanasius, der 357 die Mönche von Terra d’Otranto als Empfänger seiner Vita Antonii zu bezeichnen scheint, war hier als Begleiter des Patriarchen Alexander von Alexandria anwesend.<ref name="Storia1" />
Im 4. Jahrhundert wurde das Bistum Brindisi errichtet.<ref name="CH">Eintrag zu Erzbistum Brindisi-Ostuni auf catholic-hierarchy.orgVorlage:Abrufdatum (englisch) (englisch)</ref> Im 5. Jahrhundert fanden im Salento Flüchtlinge aus Nordafrika Zuflucht, die – wie Victor von Vita 484 schreibt – hier den Verfolgungen durch die arianischen Vandalen zu entkommen hofften.<ref name="Storia1" />
Mittelalter
Am Ende des 6. Jahrhunderts waren die Bistümer Gallipoli, Lecce und Brindisi ohne Bischof. So beauftragte Papst Gregor I. Petrus, den Bischof von Otranto, diese Bischofssitze zu besuchen, um die Wahl neuer Bischöfe zu fordern. 601 wies er Petrus an, die Reliquien des Heiligen Leucius aus Brindisi zu entfernen und sie an Opportunus zu senden, den Abt des Klosters in Rom, das jenem Heiligen gewidmet war.<ref name="Storia1" />
Im Verlauf des Monotheletenstreits zog im Jahr 648 Pelinus, ein aus Dyrrachium stammender Basilianer, zusammen mit den Syrern Gorgonios und Sebastios sowie seinem Schüler Cyprius nach Brindisi, da er die monotheletische Theologie des byzantinischen Kaisers Konstans II. nicht teilte. Wie seine Gefährten vertrat er eine orthodoxe Position und suchte daher in Brindisi Zuflucht. Er wurde zum Bischof von Brindisi erwählt, Beamte des Kaisers setzten ihn jedoch ab und ließen ihn nach Corfinio verbringen, wo er und seine Gefährten wahrscheinlich 662 getötet wurden.<ref name="Storia1" />
Im 10. Jahrhundert wurde das Bistum Brindisi zum Erzbistum erhoben. Die Bistümer Ostuni und Monopoli wurden dem Erzbistum Brindisi als Suffraganbistümer unterstellt.<ref name="CH" />
Neuzeit
Am 14. Mai 1821 wurde dem Erzbistum Brindisi von Papst Pius VII. mit der Apostolischen Konstitution De utiliori das Bistum Ostuni angegliedert.<ref name="CH" /> Das Erzbistum Brindisi verlor am 20. Oktober 1980 durch die Apostolische Konstitution Conferentia Episcopalis Apuliae den Status als Metropolitanbistum und wurde dem Erzbistum Lecce als Suffraganbistum unterstellt.<ref>Ioannes Paulus II: Const. Apost. Conferentia Episcopalis Apuliae, AAS 72 (1980), n. 8, S. 1076f.</ref> Am 30. September 1986 wurde das Erzbistum Brindisi durch die Kongregation für die Bischöfe mit dem Dekret Instantibus votis in Erzbistum Brindisi-Ostuni umbenannt.<ref>Congregatio pro Episcopis: Decretum Instantibus votis, AAS 79 (1987), n. 6, S. 668ff.</ref>
Siehe auch
- Liste der Erzbischöfe von Brindisi
- Liste der Bischöfe von Ostuni
- Liste der römisch-katholischen Diözesen
- Römisch-katholische Kirche in Italien
Weblinks
- Eintrag zu Erzbistum Brindisi-Ostuni auf catholic-hierarchy.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
- Eintrag zu Erzbistum Brindisi-Ostuni auf gcatholic.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
- Offizielle Website (italienisch)
Einzelnachweise
<references />
-
Der Innenraum der Kathedrale von Brindisi.
-
Konkathedrale Santa Maria dell’Assunzione in Ostuni
Vorlage:Klappleiste/Anfang Kirchenprovinz Bari-Bitonto: Erzbistum Bari-Bitonto | Erzbistum Trani-Barletta-Bisceglie | Bistum Altamura-Gravina-Acquaviva delle Fonti | Bistum Andria | Bistum Conversano-Monopoli | Bistum Molfetta-Ruvo-Giovinazzo-Terlizzi
Kirchenprovinz Foggia-Bovino: Erzbistum Foggia-Bovino | Erzbistum Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo | Bistum Cerignola-Ascoli Satriano | Bistum Lucera-Troia | Bistum San Severo
Kirchenprovinz Lecce: Erzbistum Lecce | Erzbistum Brindisi-Ostuni | Erzbistum Otranto | Bistum Nardò-Gallipoli | Bistum Ugento-Santa Maria di Leuca
Kirchenprovinz Tarent: Erzbistum Tarent | Bistum Castellaneta | Bistum Oria Vorlage:Klappleiste/Ende