Erwin Frühbauer
Erwin Frühbauer (* 11. April 1926 in Knittelfeld; † 10. August 2010 in Villach<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehemaliger SPÖ-Verkehrsminister Frühbauer tot ( vom 25. November 2010 im Internet Archive), Kleine Zeitung 10. August 2010</ref>) war ein österreichischer Politiker (SPÖ) und von 1970 bis 1973 Verkehrsminister.
Leben und Wirken
Erwin Frühbauer erlernte den Beruf des Maschinenschlossers, er beantragte am 22. Juni 1944 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 10.035.793).<ref>Ulfried Burz: Kärnten: von der deutschen Grenzmark zum österreichischen Bundesland. Böhlau Verlag Wien, 1998, ISBN 978-3-205-98792-5, S. 310 (google.de [abgerufen am 18. Januar 2022]).</ref><ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9950809</ref> Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er bei den Österreichischen Bundesbahnen in deren Hauptwerkstätte in Knittelfeld angestellt und wurde 1955 Werkmeister.
Seine zweite politische Karriere begann Frühbauer 1948 als Bezirksvorsitzender der Sozialistischen Jugend des Oberen Murtales, 1955 wurde er Obmann des Personalausschusses der Bundesbahndirektion Villach (bis 1962) sowie als Vizepräsident der Arbeiterkammer für Kärnten 1959.
Erwin Frühbauer zog für die SPÖ 1965 in den Nationalrat ein und war ab 1970 zuerst in der Minderheitsregierung Kreiskys und nach der Nationalratswahl 1971 in der Alleinregierung der SPÖ Verkehrsminister. 1973 legte er sein Amt nieder und war anschließend Landesrat und Landeshauptmannstellvertreter in Kärnten. Er gehörte den Landesregierungen Sima II, Wagner I, Wagner II, Wagner III und Wagner IV an. 1988 (nach anderen Angaben 1986<ref>Ehemaliger SP-Verkehrsminister Frühbauer gestorben. Die Presse, 10. August 2010, abgerufen am 24. März 2014.</ref>) trat er als Konsequenz aus dem Skandal um das Zellstoffwerk Magdalen zurück.<ref>Magdalen war sein Schicksal. Kleine Zeitung, 10. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Oktober 2014.</ref><ref>Knut Lehmann-Horn: Die Macht der politischen Parteien. In: Helmut Rumpler (Hrsg.): Kärnten. Von der deutschen Grenzmark zum österreichischen Bundesland (= Geschichte der österreichischen Bundesländer seit 1945. 2). Böhlau, Wien u. a. 1998, ISBN 3-205-98792-6, S. 215–267, hier S. 229.</ref>
Frühbauer war ab 1974 Mitglied der Freimaurerloge Paracelsus.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783854097068 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
Literatur
- Gerhard Seifried, Heimo Töfferl: Drei Genossen: Erwin Frühbauer, Rudolf Gallob, Leopold Wagner. Carinthia, Klagenfurt 1997, ISBN 978-3-85378-477-8.
- Vinzenz Jobst: Erwin Frühbauer. Hrsg. im Eigenverlag der SPÖ-Bezirksorganisation Villach. Villach 1989.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Erwin Frühbauer auf der Website des österreichischen Parlaments
- Eintrag zu Erwin Frühbauer im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Literatur von und über Erwin Frühbauer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Würdigung anlässlich Frühbauers 80. Geburtstag auf der Website der Stadt Villach
- Nachruf auf der Website der Stadt Villach
- Archivaufnahmen mit Erwin Frühbauer im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek (Radiobeiträge, Parlamentsdebatten)
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frühbauer, Erwin |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Werkmeister und Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter, Abgeordneter zum Nationalrat |
| GEBURTSDATUM | 11. April 1926 |
| GEBURTSORT | Knittelfeld |
| STERBEDATUM | 10. August 2010 |
| STERBEORT | Villach |
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