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Ernsbach (Kocher)

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Vorlage:Infobox Fluss

Der Ernsbach ist ein Bach im Hohenlohekreis im nördlichen Baden-Württemberg von 2,5 km Länge, der bei Forchtenberg-Ernsbach von rechts in den Kocher mündet.

Name

Der Name ist eine Komposition aus dem Grundwort -bach und dem ahd. Personenname *Erni/*Arni.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Quelle und Verlauf

Der Ernsbach entspringt im äußersten Osten des Gemeindegebiets von Jagsthausen im Waldgewann Altes Ernsbach auf ca. Vorlage:Höhe. Der nächstliegende Siedlungsplatz ist der Schöntaler Weiler Spitzenhof ca. 600 m ostsüdöstlich. Der Bach fließt etwa 400 m nach Westsüdwesten, erreicht die Grenze zur freien Flur und wendet sich dann langsam nach Südsüdosten.

Ein vom Edelmannshof im Westen kommender Feldweg überquert ihn, wo er schon südliche Richtung erreicht hat, danach zeigt sich das erste spärliche Gehölz am linken Hang. Die Hänge – links der Schellenberg, rechts der Hasensprung – der beim anschließenden Übertritt auf die Ernsbacher Gemarkung schon etwa 70 Meter tiefen Talmulde sind daraufhin bis zum Dorf selbst wenigstens einseitig ganz mit Wald bewachsen. Der Bach fließt so zwischen zwei nahen Aussiedlerhofgruppen auf dem rechten und dem linken Talhügel durch, danach zieht aus Westen vom Holzweiler Hof herkommend eine Verbindungsstraße durch eine Seitenmulde ins Tal, die dem Bach bis nach Ernsbach hinein folgt und dort Brunnensteige heißt.

Er erreicht die Siedlungsgrenze von Ernsbach verdolt und durchquert so das Dorf, um in dessen Süden etwa 100 Meter unterhalb der Kocherbrücke nach insgesamt 2,5 km Lauf auf etwa Vorlage:Höhe von rechts in den Kocher zu münden.

Einzugsgebiet

Der Ernsbach hat ein Einzugsgebiet von etwa 1,9 km² Größe. Es grenzt im Norden an das des Jagst-Zuflusses durch die Berlichinger Pfaffenklinge, im Osten an das des wie er und mit ähnlichem Verlauf zum Kocher fließenden Stelzersklingenbachs. Im ganzen südlichen Bereich konkurriert der Kocher selbst, im westlichen der abschnittsweise trockene Kalbach, der diesen in Sindringen erreicht. Im Nordwesten läuft jenseits der Wasserscheide ein längeres Trockental nach Jagsthausen zur Jagst (Westertalklinge mit längerem südlichen Ast durch den Roten Grund).

Das Dorf Ernsbach ist die einzige Siedlung am Bach, im Einzugsgebiet liegen außerdem noch einige meist neuere Höfe rechts und links des Mittellaufs.

Geologie

Der Ernsbach entspringt auf der Hochebene im Lettenkeuper (Erfurt-Formation), läuft in seiner Klinge im Oberen Muschelkalk und ab dem Ortsrand von Ernsbach im Mittleren Muschelkalk und mündet im breiten Auensedimentband um den Kocher.<ref name="LGRB-GK50" />

Siehe auch

Einzelnachweise

LUBW

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Ernsbachs
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Vorlage:GeoQuelle <references group="LUBW"> Höhe:

   <ref name="TK-HLB-Höhe" group="LUBW">Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref>

Länge:

   <ref name="GeNe-Länge" group="LUBW">Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN).</ref>

EZG:

   <ref name="TK-abgemessen-EZG" group="LUBW">Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref>

</references>

Andere Belege

<references>

   <ref name="BfL-162">Vorlage:GeoQuelle</ref>
   <ref name="LGRB-GK50">Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf: Vorlage:GeoQuelle</ref>

</references>

Literatur

  • Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, als Einzelblatt Nr. 6623 Ingelfingen und Nr. 6723 Öhringen

Weblinks