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Eriosyce umadeave

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Eriosyce umadeave
Datei:Eriosyce umadeave 6.jpg

Eriosyce umadeave

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Eriosyce
Art: Eriosyce umadeave
Wissenschaftlicher Name
Eriosyce umadeave
(Frič ex Werderm.) Katt.

Eriosyce umadeave ist eine Pflanzenart in der Gattung Eriosyce aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Über die Herkunft des Artepithetons umadeave ist nichts bekannt.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 247.</ref>

Beschreibung

Eriosyce umadeave wächst mit kugelförmigen bis etwas verlängerten, dunkelgrünen Trieben und erreicht bei Durchmessern von 10 bis 20 Zentimeter Wuchshöhen von bis zu 40 Zentimeter. Ihr Scheitel ist kahl, die Wurzeln faserig. Es sind 18 bis 21 (selten auch mehr) Rippen vorhanden, die tief gekerbt sind. Die darauf befindlichen Areolen sind verlängert. Die 20 bis 25 (oder mehr) weißen bis violetten Dornen sind aufwärts gebogen. Sie lassen sich nur schwer in Mitteldornen und Randdornen unterteilen.

Die trichterförmigen, hellgelben Blüten erscheinen aus älteren Areolen und weisen einen Durchmesser von 3 bis 3,5 Zentimeter auf. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit etwas Wolle und einigen Borsten besetzt. Die verlängerten, hellbraunen Früchte sind 3 bis 4 Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Eriosyce umadeave ist in Nordwest-Argentinien auf Alluvialhängen in Höhenlagen von 2500 bis 3800 Metern verbreitet. Das Verbreitungsgebiet umfasst die Provinz Jujuy und den Westen der Provinz Salta.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus umadeave erfolgte 1931 durch Erich Werdermann.<ref>E. Werdermann: Echinocactus umadeave <Frič> Werd. In: Monatsschrift der Deutschen Kakteen-Gesellschaft. Band 3, 1931, S. 223 (online).</ref> Fred Kattermann stellte die Art 1994 in die Gattung Eriosyce.<ref>Fred Kattermann: Eriosyce (Cactaceae): the genus revised and amplified. Succulent Plant Research, Band 1, David Hunt, Richmond 1994, S. 117.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Friesia umadeave <templatestyles src="Person/styles.css" />Frič ex Kreuz. (1929), Pyrrhocactus umadeave <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex Werderm.) Backeb. (1936) und Neoporteria umadeave <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex Werderm.) Donald & G.D.Rowley (1966)

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Ortega-Baes, P. & Kiesling, R., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 270–271.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Eriosyce umadeave – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien