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Eriosyce napina

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Eriosyce napina
Datei:Thelocephala napina.jpg

Eriosyce napina

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Eriosyce
Art: Eriosyce napina
Wissenschaftlicher Name
Eriosyce napina
(Phil.) Katt.

Eriosyce napina ist eine Pflanzenart in der Gattung Eriosyce aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton napina stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚rübenartig‘ und verweist die kolligen Pfahlwurzeln der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 163.</ref>

Beschreibung

Eriosyce napina wächst einzeln mit niedergedrückt kugelförmigen bis leicht verlängerten dunkelgrünen bis grünbraunen Trieben und erreicht Durchmesser von 2 bis 4 Zentimeter. Der Scheitel ist kahl oder etwas bewollt. Die Wurzel ist eine große, knollige Pfahlwurzel, die mit einem schmalen Hals vom Trieb abgesetzt ist. Die Rippen sind in niedrige Höcker gegliedert. Die darauf befindlichen Areolen sind etwas eingesunken. Es sind wenige bis zahlreiche, hornfarbene bis schwarze Dornen vorhanden, die an der Trieboberfläche anliegen oder etwas ausstrahlen. Sie sind 2 bis 5 Millimeter lang. Ein einzelner Dorn steht etwas zentraler.

Die trichterförmigen Blüten sind hellgelb bis manchmal hell rötlich und erscheinen aus jungen Areolen. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit weißlicher Wolle und Borsten besetzt. Die verlängerten Früchte öffnen sich mit einer basalen Pore.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Eriosyce napina ist im Süden der chilenischen Region Atacama im Tal des Rio Huasco zwischen Vallenar und Huasco auf Alluvialablagerungen verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus napinus erfolgte 1872 durch Rudolph Amandus Philippi.<ref>R. A. Philippi: Descripcion de las plantas nuevas incorporadas últimamente en el herbario chileno. In: Anales de la Universidad de Chile. Band 41, Santiago 1872, S. 720 (online).</ref> Fred Kattermann stellte die Art 1994 in die Gattung Eriosyce.<ref>Fred Kattermann: Eriosyce (Cactaceae): the genus revised and amplified. Succulent Plant Research, Band 1, David Hunt, Richmond 1994, S. 118.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Malacocarpus napinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) Britton & Rose (1922), Notocactus napinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) A.Berger (1929), Neoporteria napina <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) Backeb. (1935), Chilenia napina <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) Backeb. (1939), Hildmannia napina <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) Kreuz. & Buining (1941), Neochilenia napina <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) Backeb. (1942), Thelocephala napina <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) Y.Itô (1957) und Chileorebutia napina <templatestyles src="Person/styles.css" />(Phil.) F.Ritter (1959).

Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 121–122 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>

  • Eriosyce napina subsp. napina
  • Eriosyce napina subsp. lembckei <templatestyles src="Person/styles.css" />Katt.
  • Eriosyce napina subsp. pajonalensis <templatestyles src="Person/styles.css" />I.Schaub & Keim

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Saldivia, P. & Faundez, L., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 263–264.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Eriosyce napina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien