Zum Inhalt springen

Erik Pettersson (Radsportler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Erik Håkan Pettersson, auch Erik Fåglum Pettersson, (* 4. April 1944 in Vårgårda) ist ein ehemaliger schwedischer Radrennfahrer und dreifacher Weltmeister.

Erik Petterson war einer der vier Fåglum-Brüder, die als Team in den 1960er Jahren das Mannschaftszeitfahren auf der Straße dominierten. Dreimal wurden die Brüder in dieser Disziplin gemeinsam Weltmeister, 1967, 1968 und 1969.

Bei den Olympischen Spielen 1964 errangen drei der Brüder die Bronzemedaille im Mannschaftszeitfahren, mit Sven Hamrin anstelle von Tomas Pettersson. Im olympischen Straßenrennen kam er auf den 11. Platz. Vier Jahre später, bei den Spielen in Mexiko-Stadt, errangen Erik, Sture, Gösta und Tomas Pettersson die Silbermedaille im Mannschaftszeitfahren. Wenige Wochen später wurden drei von ihnen in Montevideo mit Josef Ripfel (anstelle von Sture) Dritte in der Mannschaftsverfolgung bei der Bahn-WM. Viele Male wurden die Brüder zudem nordische sowie schwedische Meister im Mannschaftszeitfahren. Den Einzeltitel im Straßenrennen bei den nordischen Meisterschaften gewann Erik Pettersson 1963 und 1969.<ref>Nordisk Mesterskap. FirstCycling.com, abgerufen am 27. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Zeitraum von 1963 bis 1968 gewann er sechs nationale Titel im Mannschaftszeitfahren, das in Schweden zu dieser Zeit in Teams von drei Fahrern und über die Distanz von 50 Kilometern ausgetragen wurde.

Erik Pettersson errang auch weitere Einzel-Erfolge: Bei den Olympischen Sommerspielen 1964 wurde er Elfter im Straßenrennen. Dreimal – 1967, 1968 und 1969 – gewann er das wichtige schwedische Rennen Solleröloppet. 1967 siegte er im Eintagesrennen Tyrifjorden Rundt. Mit seinen drei Brüdern gelang es ihm 1968 als erster Vierermannschaft der Welt, eine Zeit unter zwei Stunden über die 100-Kilometerstrecke zu erreichen.<ref>Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 2/1970. Berlin 1970, S. 7.</ref>

Von 1970 bis 1971 war er Profi, jedoch ohne sich zu profilieren. Er konnte lediglich 1971 ein Straßenrennen in Italien gewinnen.

Benannt wurden die Fåglum-Brüder nach einem Ortsteil von Vårgårda, wo sie aufwuchsen und für den „Fåglums Cykelklubb“ starteten. Tomas Pettersson nahm später wie zwei seiner Brüder (außer Gösta) zusätzlich den Nachnamen „Fåglum“ an, da der Name Pettersson in Schweden sehr häufig ist. Nennenswert war sein 6. Platz 1971 bei Paris–Nizza.<ref></ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1962 Vorlage:ITA-1946 Maino / Zandegù / Grassi / Tagliani | 1963 FrankreichFrankreich Motte / Bidault / Béchet / Chappe | 1964 Vorlage:ITA-1946 Andreoli / Dalla Bona / Guerra / Manza | 1965 Vorlage:ITA-1946 Guerra / Dalla Bona / Denti / Soldi | 1966 DanemarkDänemark Blaudzun / Hansen / Wisborg / Højlund | 1967–1969 SchwedenSchweden G. Pettersson / S. Pettersson / T. Pettersson / E. Pettersson („Fåglum-Brüder“) | 1970 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jardy / Sokolow / Schuchow / Lichatschow | 1971 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Van Der Linden / Hermans / Verreydt / Van Cauter | 1973 Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Mytnik / Lis / Szozda / Szurkowski | 1974 SchwedenSchweden Filipsson / Johansson / Fagerlund / Nilsson | 1975 Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Szozda / Nowicki / Szurkowski / Mytnik | 1977 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Pikkuus / Tschaplygin / Kaminski / Tschukanow | 1978 NiederlandeNiederlande Oosterbosch / Houwelingen / Bierings / Est | 1979 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Drogan / Hartnick / Boden / Petermann | 1981 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Drogan / Boden / Kummer / Ludwig | 1982 NiederlandeNiederlande Van Bindsbergen / Ducrot / Solleveld / Schipper | 1983 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Kaschirin / Nawolokin / Tschuschda / Sinowjew | 1985 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sinowjew / Sumnikau / Klimow / Schdanow | 1986 NiederlandeNiederlande Harmeling / Talen / Cordes / de Vries | 1987 Vorlage:ITA-1946 Fortunato / Poli / Scirea / Vanzella | 1989 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Boden / Landsmann / Kummer / Schur | 1990 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Halkin / Patenka / Sotow / Markownitschenko | 1991 Vorlage:ITA-1946 Anastasia / Colombo / Contri / Peron | 1993 Vorlage:ITA-1946 Contri / Salvato / Fina / Brasi | 1994 Vorlage:ITA-1946 Contri / Colombo / Salvato / Andriotto

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Schwedische Meister im Straßenrennen