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Erich Schneider (Politiker, 1933)

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Datei:Freiburg im Breisgau- Landtagspräsident Erich Schneider (CDU) bei SWF Freiburg - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 140 Nr. 06809.jpeg
Erich Schneider (rechts) beim SWF Freiburg (1985)

Erich Schneider (* 2. August 1933 im Weiler Pritschenhof der Gemeinde Altersberg; † 8. Februar 2024 in Burgstetten<ref>Lorena Greppo: Erich Schneider ist gestorben Meldung aus: Backnanger Kreiszeitung (Online-Ausgabe) vom 9. Februar 2024.</ref>) war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben und Beruf

Schneider wurde als Sohn eines Landwirts und Holzhauers geboren. Der Vater starb zwei Jahre nach seiner Geburt. Als Kind erlebte Schneider die Bombardierung und weitgehende Zerstörung von Kirchenkirnberg durch die US-Luftwaffe 1945.<ref name=":0">Erich Schneider wird 90. Abgerufen am 15. März 2024.</ref> Schneider besuchte die Volks- und Fachschule, die er mit der Fachhochschulreife abschloss. Dann begann er eine Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst, die er als Diplom-Verwaltungswirt (FH) abschloss. Ausbildungsstationen waren die Rathäuser in Frickenhofen und Haubersbronn, später das Landratsamt in Waiblingen.<ref name="swp"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 2. Januar 2017 im Internet Archive)</ref>

1956 begann Schneider eine Beamtentätigkeit als Stadtinspektor bei der Stadt Gaildorf. Schon vier Jahre später wurde er zum Bürgermeister der Gemeinde Burgstall gewählt. Auch die nach der Gemeindereform neu gebildete Gemeinde Burgstetten führte er als Bürgermeister bis 1979 an.<ref name="cdu-rems-murr"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Landtagspräsident a. D. Erich Schneider feiert seinen 80. Geburtstag. (Memento vom 2. Januar 2017 im Internet Archive) CDU-Kreisverband Rems-Murr, 30. August 2013.</ref><ref name="swp"></ref><ref name="vkz"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 2. Januar 2017 im Internet Archive)</ref>

Partei und Ämter

In den 1960er Jahren schloss sich Schneider der CDU an. 1968 wurde er als Abgeordneter in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. 1971 zog er auch in den Kreistag des Landkreises Backnang bzw. später des Rems-Murr-Kreises ein, dem er bis 1989 angehörte.<ref name="cdu-rems-murr"></ref><ref name="swp"/>

Im Landtag wurde er 1976 stellvertretender Fraktionsvorsitzenden der CDU, die damals von Erwin Teufel geführt wurde. Nachdem Schneider 1979 sein Bürgermeisteramt aufgegeben hatte, widmete er sich ganz der Politik im Landtag und wurde 1982 nach dem Rücktritt Lothar Gaas zum Präsidenten des Landtags gewählt.<ref name="swp"/> In diesem Amt wurde er auch nach den Landtagswahlen 1984 und 1988 bestätigt.<ref name="cdu-rems-murr"/> Bei der Landtagswahl 1992 verzichtete Schneider auf eine neue Kandidatur.<ref name="vkz"></ref> Er schied somit aus dem Landtag aus. Zu seinem Nachfolger wählte der Landtag einen seiner beiden Stellvertreter, Fritz Hopmeier.

Sonstige Ämter und Auszeichnungen

Schneider wurde 1992 zum ehrenamtlichen Präsidenten des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD), das im württembergischen Ebersbach an der Fils seinen Verwaltungssitz hat, gewählt. Dieses Amt führte er bis 2008 aus. Zu Ehren von Schneider hat das CJD 2008 den CJD-Erich-Schneider-Preis ausgelobt.<ref name="vkz"/> 1987 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und 1992 das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. Zudem war er Träger der Staufermedaille in Gold. Er war auch in mehreren Gremien bzw. Vereinen ehrenamtlich tätig. So war er von 1979 bis 1983 Mitglied im Rundfunkrat des damaligen Süddeutschen Rundfunks. Ferner war er ab 1985 als Vizepräsident der Versammlung der Regionen Europas, im Stiftungsrat des AMSEL-Förderkreises, als Gründungsmitglied der Gartenfreunde Burgstetten und Umgebung und im Landesvorstand des Landesverbands der Gartenfreunde, dessen Ehrenmitglied er war, tätig.<ref>http://www.bkz-online.de/node/778950</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 2. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> 2008 erhielt er den Hoffnungsträger-Preis des Altpietistischen Gemeinschaftsverbandes.<ref name="swp"/> Schneider war Träger der Brenz-Medaille in Silber. Er engagierte sich für das ostafrikanische Land Burundi und hat den Erich-Schneider-Stiftungsfonds für Burundi gegründet.<ref name="cdu-rems-murr"/><ref>http://www.bkz-online.de/node/955508</ref>

Familie und Privates

Schneider war praktizierender evangelischer Christ, verheiratet und hatte zwei Söhne und eine Tochter.<ref name=":0" />

Weblinks

Einzelnachweise

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1952–1960: Carl Neinhaus | 1960–1968: Franz Gurk | 1968–1976: Camill Wurz | 1976–1980: Erich Ganzenmüller | 1980–1982: Lothar Gaa | 1982–1992: Erich Schneider | 1992–1996: Fritz Hopmeier | 1996–2011: Peter Straub | 2011: Willi Stächele | 2011–2015: Guido Wolf | 2015–2016: Wilfried Klenk | seit 2016: Muhterem Aras

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