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Eppenreuth (Püchersreuth)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eppenreuth
Gemeinde Püchersreuth
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25)&title=Eppenreuth 49° 47′ N, 12° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25) 49° 46′ 56″ N, 12° 12′ 28″ O
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Höhe: 505 m ü. NN
Einwohner: 25 (9. Mai 2011)<ref name="Zens2011" />
Postleitzahl: 92721
Vorwahl: 09602

Eppenreuth ist ein Ortsteil von Püchersreuth im Landkreis Neustadt an der Waldnaab des bayerischen Regierungsbezirks Oberpfalz.

Geographische Lage

Der Weiler Eppenreuth liegt an der Bundesstraße 15. Nördlich von Eppenreuth entspringt der Kotzenbach. Eppenreuth liegt 4 km nordwestlich von Püchersreuth, 5,5 km nördlich von Neustadt an der Waldnaab und 3,6 km südöstlich von Windischeschenbach.<ref name="batlas" />

Geschichte

Im Privileg König Sigmunds aus dem Jahr 1434 wird Eppenreuth erstmals schriftlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gehörte Eppenreuth zur Burgpflege Schönficht, die später dem Gericht Beidl einverleibt wurde. 1560 wurde Eppenreuth mit 2 Mannschaften, 2 Untertanen und einem Herberger aufgeführt. Es gehörte zu dieser Zeit zum Gericht Beidl.

Kurfürst Ottheinrich führte 1542 per Erlass die protestantische Konfession in seinem Fürstentum ein. In den Jahren 1548 bis 1571 ging die Herrschaft des Klosters Waldsassen nach und nach in die kurpfälzische Landeshoheit über. Im Rahmen der von Ottheinrich 1558 durchgeführten Neuordnung des Kirchenwesens in der gesamten Oberen Pfalz wurde Wurz Pfarrei in der Superintendentur Tirschenreuth. Die Pfarrei Wurz umfasste die Ortschaften Kotzenbach, Pfaffenreuth, Mitteldorf, Rotzendorf, Walpersreuth, Eppenreuth, Kahhof, Lamplmühle, Ernsthof, Stinkenbühl, Rotzenmühle, Wurmsgefäll, Geißenreuth. Ihr Pfarrer war Michael Schiffendecker aus Runneburg bei Zwickau.

Das Ämterverzeichnis von 1622 erwähnte Eppenreuth mit 5 Mannschaften. Im Steuerbuch von 1630 erschien Eppenreuth mit 5 Anwesen.

Bei der Gegenreformation wurde Wurz wieder katholisch, die kirchliche Einteilung Ottheinrichs wurde aufgehoben und der Zustand von vor der Reformation wieder hergestellt. Der Stift Waldsassen wurde 1669 an die Zisterzienser zurückgegeben. Die Pfarrei Wurz gehörte nun zum Dekanat Nabburg.

1669 hatte Eppenreuth ein Beimautamt, welches zum kurfürstlichen Hauptmautamt Waldsassen gehörte. 1792 gab es in Eppenreuth 5 Untertanen.<ref name="hab" />

Seit 1808 war Eppenreuth Gemeinde und Steuerdistrikt mit den Ortschaften Eppenreuth, Baumgarten (erste Nennung 1961), Mitteldorf, Rotzendorf, Rotzenmühle, Stinkenbühl, Walpersreuth.<ref name="hab" /> Eppenreuth gehörte zunächst zum Landgericht Tirschenreuth und wurde 1857 in das Landgericht Neustadt an der Waldnaab umgegliedert.<ref name="habn" /> 1978 wurde die Gemeinde Eppenreuth mit ihren Ortsteilen in die Gemeinde Püchersreuth eingegliedert.<ref name="habn" />

Einwohnerentwicklung in Eppenreuth ab 1824

1824–1913
Jahr Einwohner Gebäude
1824 44 7<ref name="hab" />
1838 43 7<ref name="MatR1838" />
1871 41 25<ref name="VZ1871" />
1885 41 6<ref name="VZ1885" />
1900 37 5<ref name="VZ1900" />
1913 48 8<ref name="MatR1916" />
1925–2011
Jahr Einwohner Gebäude
1925 42 7<ref name="VZ1925" />
1950 53 7<ref name="VZ1950" />
1961 35 7<ref name="VZ1961" />
1970 29 k. A.<ref name="VZ1970" />
1987 30 7<ref name="VZ1987" />
2011 25 k. A.<ref name="Zens2011" />

<ref name="blo" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="hab">Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 21: Tirschenreuth, S. 39, 244, 251, 260, 272, 312, 313, 315, 326, 357, 364, 366, 368, 373, 402, 415</ref> <ref name="habn">Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 47: Neustadt an der Waldnaab, Weiden, S. 45, 390, 391, 429, 446, 461, 463, 465, 468, 473, 479, 483</ref> <ref name="batlas"> Eppenreuth bei Bayernatlas. Abgerufen am 26. September 2019.</ref> <ref name="blo">https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/landesbeschreibungen-orte</ref> <ref name="MatR1838"> Josepf Lipf (Bearbeiter): Matrikel des Bisthums Regensburg. Hrsg.: Bistum Regensburg. Pustet, Regensburg 1838, S. 361 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1871">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 905, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 853 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 884 (Digitalisat).</ref> <ref name="MatR1916"> Bistum Regensburg (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S. 587 (Digitalisat). </ref> <ref name="VZ1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 892 (Digitalisat). </ref> <ref name="VZ1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 761 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 562 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 130 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 264 (Digitalisat).</ref> <ref name="Zens2011">atlas.zensus2011.de</ref> </references>

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