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Enterokutane Fistel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
K63.2 Darmfistel
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Eine enterokutane Fistel ist ein nicht natürlicher Verbindungsgang zwischen dem Darm und der Haut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fistel: Ort der Entstehung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hiv-symptome.de bei hiv-symptome.de, abgerufen am 15. Mai 2016.</ref>

Entstehung

Enterokutane Fisteln entstehen als Folge entzündlicher Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder als Komplikation nach chirurgischen Eingriffen am Magen-Darm-Trakt. Im letzten Fall sind sie häufig Folge einer Anastomoseninsuffizienz.

Selten werden enterokutane Fisteln bewusst operativ angelegt, um den Darm zu entlasten. Man spricht dann auch von einer Enterostomie.<ref>Andreas Hirner, Kuno Weise: Chirurgie. Georg Thieme Verlag, 2008, S. 587 (online)</ref>

Behandlung

Die Behandlung ist in der Regel operativ. Bei Fisteln ohne Peritonitis kann allerdings oft auch abwartend vorgegangen werden, da sie sich in vielen Fällen spontan verschließen.<ref>Enterokutane Fistel bei flexikon.doccheck.com, abgerufen am 15. Mai 2016.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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