Engelsmühle (Gangelt)
| Engelsmühle
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Tranchotkarte Engelsmühle | ||||||
| Lage und Geschichte | ||||||
|
| ||||||
| Koordinaten | 50° 59′ 11″ N, 6° 2′ 8″ O
{{#coordinates:50,986503|6,035447|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Engelsmühle | region=DE-NW | type=building
}}
|
| Standort | Deutschland | |||||
| Gewässer | Rodebach | |||||
| Erbaut | um 1300 | |||||
| Stillgelegt | 1924 Einstellung des Mahlbetriebs | |||||
| Technik | ||||||
| Nutzung | Kornmühle
| |||||
| Mahlwerk | 1 Mahlgang | |||||
| Antrieb | Wassermühle | |||||
| Wasserrad | unterschlächtig | |||||
Die Engelsmühle war eine ehemals am Rodebach gelegene Wassermühle mit einem unterschlächtigen Wasserrad in Gangelt-Stahe, einer ländlichen Gemeinde im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg.
Geographie
Die Engelsmühle hatte ihren Standort in der Rodebachstraße 33, Ecke Engelsmühle im Ortsteil Stahe in der Gemeinde Gangelt. Das Gelände auf dem das Hof- und Mühlengebäude stand hat eine Höhe von ca. 64 m über NN. Die am Oberlauf gelegene Mühle auf der linken Bachseite war die erste von 14 Mühlen. 500 m unterhalb folgt die Platzmühle.
Gewässer
Der Rodebach versorgte bis in das letzte Jahrhundert vierzehn Mühlen mit Wasser. Der Bach beginnt an einem Rückhaltebecken in der Nähe von Siepenbusch in der Stadt Übach-Palenberg in einer Höhe von 105 m über NN. Bis zur Mündung in die Geleenbeek bei Oud-Roosteren in den Niederlanden hat der Rodebach eine Länge von 28,9 km. Die Mündungshöhe beträgt 29 m über NN. Die Pflege und Unterhaltung des Rodebachs und seiner Nebenbäche unterliegt den jeweiligen, anliegenden Städten und Gemeinden. → Siehe auch Rodebach
Geschichte
Die Engelsmühle gehörte um 1300 zu einem Heinsberger Lehnshof und soll 1542 in Flammen aufgegangen sein. 1571 erlaubte der Herzog Wilhelm von Jülich den Bau einer neuen Kornmühle. Die jährliche Abgabe betrug drei Malter Roggen an den Rentmeister in Millen. Anfang des letzten Jahrhunderts machte sich die einsetzende Wassernot am Rodebach bemerkbar. Die Gemeinde übernahm wegen einer geplanten Flussbegradigung das Staurecht und entschädigte den Mühlenbesitzer. Die Engelsmühle, die nach der letzten Müllerfamilie benannt war, wurde 1924 stillgelegt. Das Mühlengebäude wurde vor einiger Zeit niedergelegt und durch Neubauten ersetzt.
Literatur
- Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S. 240–241.
- Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen Topographische Karte 1:50 000 L 5102 Geilenkirchen und L 5000 Selfkant, ISBN 3-89439-417-X
Weblinks
An der Wurm:
Beeretz-Mühle |
Bommers Mühle |
Frelenberger Mühle |
Horriger Mühle |
Hünshovener Ölmühle |
Mahl- und Ölmühle Trips |
Marienthaler Mühle |
Müllendorfer Mühle |
Lohmühle |
Lohmühle |
Mühle Eichenthal |
Mühle Hommerschen |
Öl- und Papiermühle Oberbruch |
Porselener Mühle |
Randerather Ölmühle |
Rimburger Mühlen |
Süggerather Mühle |
Unterbrucher Mühle |
Vollmühle Unterbruch |
Zweibrügger Mühle
An der Jungen Wurm:
Aldenhover Mühle |
Brünkers Mühle |
Dahlmühle |
Horster Mühle |
Karker Mühle |
Kemper Mühle |
Lambertz Mühle |
Liecker Mühle |
Pulvermühle |
Schafhausener Kornmühle |
Schafhausener Ölmühle |
Stadtmühle |
Talmühle |
Wolfhager Mühle
Am Rodebach:
Brommler Mühle |
Dahlmühle |
Engelsmühle |
Etzenrather Mühle |
Ingentaler Mühle |
Isenbrucher Mühle |
Istrater Mühle |
Kornmühle Tüddern |
Millener Mühlen |
Mohrenmühle |
Platzmühle |
Vollmühle Tüddern |
Wehrer Mühle
An der Schwalm:
Bischofsmühle |
Bockenmühle |
Kornmühle Tüschenbroich |
Kringsmühle |
Lohmühle |
Neumühle |
Ölmühle Tüschenbroich |
Roßmühle |
Wegberger Mühle
Am Mühlenbach:
Buschmühle |
Holtmühle |
Meismühle |
Molzmühle |
Schrofmühle
Am Helpensteiner Bach:
Dalheimer Mühle |
Helpensteiner Mühle |
Rödgener Mühle
Am Beeckbach:
Ophover Mühle
Am Kitschbach:
Kitscher Mühle
Am Knippertzbach:
Knippertzmühle
Am Uebach:
Übacher Mühle