Emmanuel Johann Schöbel
Emmanuel Johann Schöbel (auch: Emanuel Johann Schöbel; laut Taufeintrag im Kirchenbuch Radowenz Seite 144: Emanuel Adalbert Franz Schöbel; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 11. Februar 1824 in Radowenz, Bezirk Trautenau; † 28. November 1909 in Leitmeritz, Königreich Böhmen) war Bischof von Leitmeritz und Hochmeister der Kreuzherren mit dem Roten Stern.
Werdegang
Emanuel Johann Schoebel trat am 2. März 1848 in den Prager Orden der Kreuzherren mit dem Roten Stern ein und empfing am 16. Juni 1848 die Priesterweihe. 1852 wurde er zum Dr. theol. promoviert und lehrte von 1853 bis 1854 an der Theologischen Fakultät der Karls-Universität Exegese des Alten Testaments. Daneben wirkte er 1854 als Prediger in Franzensbad. Von 1866 bis 1875 war er Professor an der Deutschen Handelsakademie in Prag. 1879 wurde er Hochmeister des Kreuzherrenordens, um den er sich große Verdienste erwarb.
Bischof von Leitmeritz
Nach dem Tod des Leitmeritzer Bischofs Anton Ludwig Frind wurde Emmanuel Johann Schöbel am 30. April 1882 zu dessen Nachfolger ernannt und am 3. Juli desselben Jahres vom Papst bestätigt. Der Prager Erzbischof Kardinal Friedrich zu Schwarzenberg, spendete ihm am 6. August 1882 die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren der Königgrätzer Bischof Josef Jan Hais und der Prager Weihbischof Carl Franz Prucha (Karel František Průcha). Neben seinen bischöflichen Aufgaben veranlasste er unter anderem die Renovierung mehrerer Kirchen und des Priesterseminars.
Literatur
- A. K. Huber: Schöbel Emmanuel Johann. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 11, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1999, ISBN 3-7001-2803-7, S. 4 f. (Direktlinks auf S. 4, S. 5).
Weblinks
- Eintrag zu Emmanuel Johann Schöbel auf catholic-hierarchy.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Anton Ludwig Frind | Bischof von Leitmeritz 1882–1909 | Josef Gross |
Maximilian Rudolf von Schleinitz | Jaroslaw Ignaz von Sternberg | Hugo Franz von Königsegg-Rothenfels | Johann Adam Wratislaw von Mitrowitz | Moritz Adolf Karl von Sachsen-Zeitz-Neustadt | Emmanuel Ernst von Waldstein | Ferdinand Kindermann von Schulstein | Wenzel Leopold Chlumčanský von Přestavlk | Josef Franz Hurdálek | Vincenz Eduard Milde | Augustin I. Bartolomäus Hille | Augustin II. Pavel Vahala | Anton Frind | Emmanuel Johann Schöbel | Josef Gross | Anton Alois Weber | Štěpán Trochta | Sedisvakanz 1974–1989 | Josef Koukl | Pavel Posád | Jan Baxant | Stanislav Přibyl
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schöbel, Emmanuel Johann |
| ALTERNATIVNAMEN | Schöbel, Emanuel Johann; Schöbel, Emanuel Jan (tschechisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | böhmischer römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Leitmeritz (1882–1909) |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1824 |
| GEBURTSORT | Radowenz, Königreich Böhmen, Kaisertum Österreich |
| STERBEDATUM | 28. November 1909 |
| STERBEORT | Leitmeritz, Bezirk Trautenau, Königreich Böhmen |
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- Bischof von Leitmeritz
- Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)
- Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)
- Kreuzherr mit dem Roten Stern
- Alttestamentler
- Hochschullehrer (Prag)
- Person (Königreich Böhmen)
- Person (Cisleithanien)
- Person (Kaisertum Österreich)
- Geboren 1824
- Gestorben 1909
- Mann