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Emil von Dollen

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Emil von Dollen (* 1. Juli 1884 in Hamburg; † 21. März 1937 ebenda) war ein deutscher Theaterschauspieler.

Leben

Emil von Dollen hatte zunächst 1906/07 eine Reihe von Auftritten am Carl-Schultze-Theater in Hamburg. Dort spielte er unter anderem den Ernst (Sohn der Hauptfigur) in Adolf Philipps Stück Uebern großen Teich, einem „Lebensbild mit Gesang und Tanz“.<ref>Carl-Schultze-Theater. In: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle. 8. Juli 1907, S. 4.</ref> Zu sehen war von Dollen auch am Schillertheater in Altona (1907) und am Wandsbeker Stadt-Theater, wo er 1909 einen der beiden Haupthelden in Gustav Schefraneks Lustspiel Die große Null darstellte.<ref>Wandsbeker Stadt-Theater. In: Hamburger Fremdenblatt. 21. Januar 1909, S. 10.</ref> Ab April 1909<ref>Ernst Koehne: Ein Vierteljahrhundert Deutsches Schauspielhaus in Hamburg. P. Conström, Hamburg 1925, S. 219.</ref> bis zu seinem Tod war er Mitglied des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Dort erhielt er als junger Schauspieler meistens kleinere Rollen. 1917 verkörperte er die Hauptrolle in Franz Bleis Lustspiel Logik des Herzens mit Hilde Knoth als Partnerin.<ref>Deutsches Schauspielhaus. In: Hamburger Fremdenblatt. 27. April 1917, S. 2.</ref> Er spielte beispielsweise auch den Erbprinzen in Alt-Heidelberg,<ref>Stadttheater. In: Harburger Anzeigen und Nachrichten. 20. November 1922, S. 3.</ref> den Just in Minna von Barnhelm<ref>Lessing: Minna von Barnhelm. In: Hamburger Echo. 27. November 1929, S. 5.</ref> und Kommerzienrat Adolf Bolland in Ludwig Thomas Komödie Moral (1931).<ref>„Moral“ im Deutschen Schauspielhaus. In: Bergedorfer Zeitung. 7. September 1931, S. 7.</ref>

Neben der Schauspielerei wirkte Emil von Dollen als Spielleiter am Flora-Theater, so inszenierte er dort unter anderem 1916 den Vierakter Staatsanwalt Alexander von Carl Schüler. An der gut besuchten Aufführung waren weitere Mitglieder des Schauspielhauses als Darsteller beteiligt. Von Dollen selbst übernahm die Rolle des unfreiwillig zum Totschläger gewordenen Schustersohns Kaspar Wild.<ref>Das Flora-Theater. In: Hamburger neueste Nachrichten. 19. Juli 1916, S. 5.</ref>

Filmografie

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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