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Liz Mohn

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Liz Mohn (2017)

Elisabeth „Liz“ Mohn (* 21. Juni 1941 als Elisabeth Beckmann in Wiedenbrück)<ref>Liz Mohn. In: Internationales Biographisches Archiv. Munzinger, 9. Juli 2013, abgerufen am 20. Juli 2017.</ref> ist eine deutsche Unternehmerin und Stifterin.<ref name=":2">Mit den Augen einer Mutter. In: Welt am Sonntag. 7. Januar 2001, S. 30.</ref><ref>Matthias Benirschke: Das Mädchen aus Rheda-Wiedenbrück. In: Bonner General-Anzeiger. 21. Juni 2011, S. 2.</ref> Sie war die Geliebte von Reinhard Mohn und war von 1982 bis zu dessen Tod im Jahr 2009 mit ihm in zweiter Ehe verheiratet.<ref>„Eine herausragende Persönlichkeit“. Reinhard Mohn gestorben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. Oktober 2009, abgerufen am 4. Oktober 2017.</ref>

Liz Mohn repräsentiert die fünfte Generation der Eigentümerfamilien von Bertelsmann.<ref>Liz Mohn: Entscheidung für ein engagiertes Leben. (PDF) Bertelsmann Stiftung, 2013, S. 6, abgerufen am 25. August 2017.</ref><ref>Bertelsmann: Medienmonarchie aus Gütersloh. In: Handelsblatt. 30. Januar 2011, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref><ref name=":3">Holger Steltzner: Bertelsmann: Liz Mohn bleibt an der Macht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 17. Juni 2016, abgerufen am 1. August 2017.</ref> Bis 2021 war sie Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft und ist weiterhin Mitglied des Gremiums.<ref name=":3" /><ref>Isabell Hülsen, Alexander Kühn, Anton Rainer: Die Bertelsmann-Königin klärt ihre Thronfolge. Liz Mohn und die Medien-Dynastie. In: Spiegel. 11. Juni 2021, abgerufen am 28. Juni 2021.</ref> Außerdem ist sie Mitglied der Aufsichtsräte des Konzerns.<ref>Mitglieder der Aufsichtsräte von Bertelsmann. Bertelsmann SE & Co. KGaA, abgerufen am 25. Juni 2021.</ref> Zudem war Liz Mohn bis Juni 2021 stellvertretende Vorsitzende des Vorstands und Kuratoriums der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung und ist seither Ehrenmitglied des Kuratoriums.<ref>Annette Becker: Personen: Liz Mohn, die mächtige Frau in Gütersloh. In: Börsen-Zeitung. 10. Oktober 2009, S. 7.</ref><ref>Bertelsmann Stiftung: Liz Mohn scheidet zum 80. Geburtstag aus. In: WirtschaftsWoche. 21. Juni 2021, abgerufen am 25. Juni 2021.</ref>

Im Liz-Mohn-Center wurden ihre Projekte für internationale Verständigung, zu Wirtschaftsthemen mit dem Fokus auf Fragen der modernen Führung sowie im kulturellen Bereich gebündelt.<ref>Familienoberhaupt tritt kürzer: Bertelsmann Stiftung gründet Liz-Mohn-Center. In: ntv. 21. Juni 2021, abgerufen am 25. Juni 2021.</ref> Für ihr vielfältiges Engagement wurde sie unter anderem 2010 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.<ref>Margaretha Kopeinig: „Eigentum verpflichtet“. In: Kurier. 1. Oktober 2009, S. 8.</ref><ref name=BVK/>

Leben

Nach der Volksschule nahm Liz Mohn zunächst eine Lehrstelle als Zahnarzthelferin an. Später bewarb sie sich als Telefonistin bei Bertelsmann und arbeitete fortan für den Buchclub. Im Alter von 17 Jahren lernte sie Reinhard Mohn kennen und begann daraufhin eine Affäre mit ihm.<ref>Hans-Peter Siebenhaar: Liz Mohn: Von der Telefonistin zur Medien-Matriarchin. In: Handelsblatt. 19. April 2012, S. 6.</ref> Reinhard Mohn war in dieser Zeit mit Magdalene Raßfeld (1923–2021) verheiratet. Um einen Skandal zu vermeiden, heiratete sie 1963 Joachim Scholz, einen Lektor für Kinderbücher bei Bertelsmann, in einer Scheinehe, die 1978 wieder geschieden wurde und in ihrer Autobiographie keine Erwähnung fand.<ref>Thomas Schuler: Die Stimme ihres Herrn. In: Berliner Zeitung. 17. Oktober 2009, S. 3 (berliner-zeitung.de [abgerufen am 27. Juli 2017]).</ref><ref>Matthew Karnitschnig: Die komplizierte Romanze der Liz Mohn. In: Tagesspiegel. 8. Dezember 2003, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref><ref>Matthias Benirschke: Die starke Frau bei Bertelsmann. In: Westdeutsche Zeitung. 21. Juni 2011.</ref> 1982 wurde die erste Ehe von Reinhard Mohn geschieden,<ref>Matthias Benirschke: Die starke Frau bei Bertelsmann. In: Westdeutsche Zeitung. 21. Juni 2011.</ref><ref>Magdalene Mohn, Minna Wagner: Die Schattenfrau . In: Bunte. 15. April 2004, S. 58.</ref> Liz und Reinhard Mohn heirateten noch im selben Jahr.<ref>Hans-Peter Siebenhaar: „Probier’s mal. Du schaffst das!“ In: Handelsblatt. 16. September 2011, S. 77.</ref> Er adoptierte die gemeinsamen Kinder Brigitte, Christoph und Andreas Mohn.<ref>Günther Bähr, Tatjana Meier: Bertelsmann: Szenen einer Ehe. In: Focus. 8. Dezember 2003, S. 188.</ref> Diese Kinder wurden später beruflich in den Konzern integriert, während die Kinder aus Mohns erster Ehe hier keine Rolle spielen sollten.

Datei:Gorbatschow in Gütersloh 1992.jpg
Liz Mohn, Reinhard Mohn und Michail Gorbatschow (v. r. n. l., 1992)

In den folgenden Jahren nahm Liz Mohn sukzessive eine wichtigere Rolle im Unternehmen und in der Stiftung ein:<ref>Matriarchin, fest im Sattel des Imperiums. In: Wiener Zeitung. 21. Juni 2011, S. 3.</ref> Ab 1986 war sie im Beirat der Bertelsmann Stiftung tätig.<ref>Organe und Geschäftsstelle. In: Dritter Tätigkeitsbericht der Bertelsmann Stiftung 1985–1986. Zehn Jahre Bertelsmann Stiftung. S. 127.</ref> 1999 wurde sie in die Gesellschafterversammlung der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft berufen,<ref>Reinhard Mohn regelt Besitzverhältnisse neu. In: Tagesspiegel. 2. Juli 1999, S. 19.</ref> welche die Stimmrechte in der Hauptversammlung des Konzerns kontrolliert.<ref>Reinhard Mohn verzichtet auf seine Stimmrechte. In: Börsen-Zeitung. 2. Juli 1999, S. 13.</ref> Außerdem zog sie im Jahr 2000 in das Präsidium der Bertelsmann Stiftung ein,<ref>Bertelsmann Stiftung: Neue Organisation der Führungsstruktur. In: Frankfurter Rundschau. 30. September 2000, S. 18.</ref> die mittelbar mehrheitlich am Kapital des Unternehmens beteiligt ist.<ref>Bertelsmann gehört jetzt mehrheitlich der Stiftung. In: Deutscher Drucker. 14. Oktober 1993, S. 4.</ref> 2002 rückte Liz Mohn an die Spitze der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft,<ref>Petra Schäfer, Simone Wermelskirchen: Die starke Frau von Bertelsmann. In: Handelsblatt. 31. Juli 2002, S. 22.</ref> übernahm dort das Amt der Familiensprecherin und wurde Mitglied des Aufsichtsrats von Bertelsmann.<ref>Burkhard Riering: Liz Mohn greift nach der Macht bei Bertelsmann. In: Welt. 30. Juli 2002, S. 1.</ref> Dadurch erhielt sie maßgeblichen Einfluss auf den Konzern.<ref>Lutz Meier: Die Dame im Hintergrund. In: Financial Times Deutschland. 30. Juli 2002, S. 2.</ref>

Nach dem Tod von Reinhard Mohn im Jahr 2009 trat Liz Mohn seine Nachfolge an.<ref>Liz Mohn tritt die Nachfolge an. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. Oktober 2009, S. 29.</ref> So übertrug er ihr unter anderem ein Vetorecht in der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft.<ref>Liz Mohn bekommt Vetorecht bei Bertelsmann. In: Handelsblatt. 9. Oktober 2009, S. 14.</ref><ref>Liz Mohn übernimmt Vetorecht bei Bertelsmann. In: Berliner Zeitung. 9. Oktober 2009, S. 30.</ref> Außerdem erhielt Liz Mohn weitgehend die Stifterrechte in der Bertelsmann Stiftung.<ref>Johannes Ritter: Alle Macht für Liz Mohn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 8. Oktober 2009, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref><ref>Bertelsmann: Medienmonarchie aus Gütersloh. In: Handelsblatt. 30. Januar 2011, abgerufen am 1. August 2017.</ref> Dazu zählt beispielsweise ein Vorschlagsrecht für die Berufung von Mitgliedern des Kuratoriums.<ref>Satzung der Bertelsmann Stiftung. (PDF) 2. April 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2016; abgerufen am 5. Oktober 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bertelsmann-stiftung.de</ref>

Liz Mohn stand aufgrund ihrer Doppelrolle in Unternehmen und Stiftung unter besonderer medialer Beobachtung.<ref>Konzerne: Mit Liz und Tücke. In: Spiegel. 16. August 2010 (spiegel.de [abgerufen am 25. August 2017]).</ref><ref>Harald Schumann: Macht ohne Mandat. In: Tagesspiegel. 25. September 2006, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> Mit Erreichen der Altersgrenze von 80 Jahren im Jahr 2021 übergab sie den Vorsitz im Lenkungsausschuss der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft an Christoph Mohn.<ref>Thomas Spinnler: Generationswechsel in Gütersloh: Liz Mohn übergibt Macht bei Bertelsmann. In: Tagesschau. 21. Juni 2021, abgerufen am 25. Juni 2021.</ref> Zudem schied sie aus dem Vorstand der Bertelsmann Stiftung aus. Liz Mohn ist weiterhin Präsidentin des Patronats der Fundación Bertelsmann und Präsidentin des Direktoriums der Bertelsmann Foundation North America. Beides sind Tochterstiftungen der Bertelsmann Stiftung, die aber rechtlich selbstständig wirken.<ref>Carsten Heil: „Unsere Wurzeln sind uns wichtig“. In: Neue Westfälische. 14. März 2017, S. 4.</ref>

Engagement

Neue Stimmen

1987 rief Liz Mohn den internationalen Gesangswettbewerb Neue Stimmen ins Leben.<ref>„Musik gehört zu meinem Leben“. In: Westfalen-Blatt. 13. März 2013.</ref> Dazu hatte sie Herbert von Karajan bewogen,<ref>Bernhard Hertlein: „Die Idee hatte Herbert von Karajan“. In: Westfalen-Blatt. 28. November 2012.</ref> der die fehlende Förderung auf dem Gebiet des Operngesangs beklagte.<ref name=":1">Liz Mohn: Schlüsselmomente: Erfahrungen eines engagierten Lebens. C. Bertelsmann Verlag, München 2011, ISBN 978-3-641-07123-3, S. 69, 78.</ref> Der Wettbewerb entwickelte sich zu einer international anerkannten „Talentschmiede“.<ref>Talentschmiede der weltbesten Opernstimmen. In: Neue Westfälische. 5. Oktober 2008.</ref><ref>Talentschmiede gewährt Blick hinter die Kulissen. In: Die Glocke. 29. September 2016, S. 21.</ref> Er wird unter dem Dach der Bertelsmann Stiftung durchgeführt.<ref>Neue Stimmen. Bertelsmann Stiftung, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> Zusätzlich startete Liz Mohn 1999 ein Projekt für eine bessere Förderung der Musikkultur bei Kindern, insbesondere in Grundschulen.<ref name=":0" /><ref>Annette Westhoff: Liz Mohn will Kinder fordernd fördern. In: Welt am Sonntag. 19. September 1999, S. 103.</ref>

Schlaganfall-Hilfe

1992 gründete Liz Mohn die gemeinnützige Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe,<ref>Pete Smith: Wirksame Strategien gegen den Schlaganfall. In: Ärzte Zeitung. 28. August 2009, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> die sich für die Prävention und Früherkennung von Schlaganfällen einsetzt.<ref>Klaus Ahrens, Hanno Pittner: Not-Helferin. In: Manager Magazin. 1. Januar 1999, S. 226.</ref><ref>Stiftung setzt auf Prävention und Aufklärung. In: Frankfurter Neue Presse. 2. Juni 1998, S. 4.</ref> Anlass waren gesundheitliche Probleme eines ihrer Söhne, die ähnliche Symptome wie ein Schlaganfall hervorriefen.<ref>Liz Mohn: Liebe öffnet Herzen. In: Goldmann Verlag. München 2010, ISBN 978-3-641-02988-3, S. 243.</ref><ref>Schlaganfall-Stiftung hat in kurzer Zeit viel bewegt. In: Ärzte Zeitung. 10. Mai 1999, S. 14.</ref> Liz Mohn ist Präsidentin der Stiftung, ihre Tochter Brigitte Vorsitzende des Kuratoriums.<ref>Jahresbericht 2016. (PDF) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, S. 3, 7, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2017; abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> Ein wichtiges Element ihres Engagements zu diesem Thema ist der „Rosenball“, auf dem Liz Mohn Spenden für den Kampf gegen die Krankheit sammelt.<ref name=":0">Liz Mohn: Lasst uns die Herzen der Menschen öffnen. In: Welt am Sonntag. 17. Oktober 1999, S. 105.</ref><ref>Annika Schönstädt: Rosenball 2016: Der Promi-Tanz in den Mai. In: Berliner Morgenpost. 30. April 2016, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref>

Liz Mohn Stiftung

2005 setzte Liz Mohn ihren Einsatz für die Musikkultur durch Gründung der gemeinnützigen Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung fort.<ref name=":1" /> Mohn fungiert als Vorsitzende des Vorstands.<ref>Stifterin. Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung, abgerufen am 25. Juni 2021.</ref> Die Stiftung fördert beispielsweise Musicals von Kindern und Jugendlichen und vergibt Stipendien für Opernsänger.<ref>Martina Helmig: Eintauchen in eine neue Welt. In: Berliner Morgenpost. 23. April 2015, S. 2.</ref><ref>Verrückte Reise durch die Zeit. In: Neue Westfälische. 24. März 2017, S. 12.</ref> Hierfür kooperiert sie mit der Berliner Staatsoper Unter den Linden und anderen Einrichtungen.<ref>Seit an Seit mit Daniel Barenboim. Die neue Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung fördert ein Internationales Opernstudio in Berlin. In: Neue Westfälische. 29. September 2007.</ref><ref>Internationales Opernstudio. Staatsoper Unter den Linden, abgerufen am 25. August 2017.</ref> Außerdem richtet sie jährlich die Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ aus.<ref>Ideen für interkulturelle Musikprojekte gesucht. In: Gütersloher Zeitung. 14. Juli 2017, S. 12.</ref><ref>Kulturelle Vielfalt: Stiftung sucht vorbildliche Musikprojekte. In: Die Glocke Gütersloh. 27. Juni 2019, S. 19.</ref> 2024 strukturierte Mohn die Stiftung um und gründete die Liz Mohn Stiftung, um die Aktivitäten der Kultur- und Musikstiftung und des Liz Mohn Centers zusammenzuführen.<ref>Liz-Mohn-Stiftung bündelt Aktivitäten. In: die-stiftung.de. 15. Februar 2024, abgerufen am 18. Februar 2024.</ref>

Auszeichnungen

Datei:Liz Mohn, Ehrenbürgerin von Gütersloh, 2016.jpg
Liz Mohn mit Henning Schulz (l.) und Wolfgang Schüssel (r.) bei der Ernennung zur Ehrenbürgerin der Stadt Gütersloh (2016)

Liz Mohn wurde für ihr soziales Engagement vielfach ausgezeichnet.<ref name=":2" /> Beispielsweise erhielt sie 1996 den Europäischen Stifterpreis für Kultur-Mäzene, 2010 das Große Bundesverdienstkreuz<ref name=BVK>Bertelsmann-Erbin Liz Mohn erhält Bundesverdienstorden. In: Bild. 1. Juli 2010, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> sowie den Charity-Bambi.<ref>Ivette Wagner, Dietrich Nixdorf: Das Schöne mit dem Guten verbinden. In: Sächsische Zeitung. 16. Januar 2008, S. 8.</ref> 1999 nahm sie der Club of Rome als erstes weibliches Vollmitglied aus Deutschland auf.<ref>Regina Goldlücke: Liz Mohn als erste deutsche Frau im Club of Rome. In: Welt am Sonntag. 31. Januar 1999, S. 104.</ref><ref>Madlen Hillebrecht: Liz Mohn: Eine Frau bezieht Position. In: Welt am Sonntag. 7. März 1999, S. 48.</ref> Im Jahr 2000 kam das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft hinzu.<ref>Ehrenzeichen der Ärzte für Liz Mohn. In: Ärzte Zeitung. 13. März 2000, S. 2.</ref> 2006 ernannte die Universität Tel Aviv Mohn zum Ehrendoktor.<ref>Ludger Osterkamp: Talar und Doktorhut für Liz Mohn. In: Neue Westfälische. 22. Mai 2006.</ref><ref>Stefan Brams: Gleichauf mit Reinhard Mohn. Die Universität Tel Aviv verleiht Liz Mohn die Ehrendoktorwürde. In: Neue Westfälische. 3. März 2006.</ref> 2008 verlieh ihr die UNESCO den „Children in Need“-Award.<ref>Monika Salchert: Starauflauf in der Domstadt. In: Rheinische Post. 13. September 2008.</ref> 2009 nahm sie als erste Frau den Karl-Winnacker-Preis an.<ref>Liz Mohn als erste Frau ausgezeichnet. In: Neue Westfälische. 31. Juli 2009.</ref> 2010 wurde Liz Mohn mit dem Weltwirtschaftlichen Preis geehrt.<ref>Wirtschaftspreis geht an WTO-Chef und Liz Mohn. In: Welt. 22. Mai 2010, S. 42.</ref> 2013 zeichnete Maurice Gourdault-Montagne, französischer Botschafter in Deutschland, sie mit dem Orden der Ehrenlegion aus.<ref>Französischer Orden für Liz Mohn. In: Handelsblatt. 10. Dezember 2013, S. 46.</ref> 2014 erhielt Liz Mohn die Euriade-Ehrennadel in Gold von Königin Silvia von Schweden.<ref>Einsatz für soziale Projekte. In: Neue Westfälische. 5. März 2016, S. 14.</ref> 2016 würdigte Xavier Bettel, Premierminister von Luxemburg, Liz Mohn mit dem Komturkreuz im Orden der Eichenlaubkrone.<ref>Ehrung für eine Weltbürgerin. In: Neue Westfälische. 16. Februar 2016, S. 11.</ref><ref>Xavier Bettel verleiht Liz Mohn das Komturkreuz im Orden der Eichenlaubkrone des Großherzogtums Luxemburg. Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg, 15. Februar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2017; abgerufen am 6. Dezember 2017.</ref>

2016 ernannte der Rat der Stadt Gütersloh Liz Mohn zur Ehrenbürgerin.<ref>Liz Mohn wird Gütersloher Ehrenbürgerin. Stadt Gütersloh, 3. Juni 2016, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref><ref>Güterslohs erste Ehrenbürgerin. In: Neue Westfälische. 17. Dezember 2016, S. 11.</ref>

Veröffentlichungen

  • Liz Mohn: Liebe öffnet Herzen. C. Bertelsmann Verlag, München 2001, ISBN 3-570-00367-1.
  • Liz Mohn (Hrsg.): Werte. Was die Gesellschaft zusammenhält. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2006, ISBN 3-89204-908-4.
  • Liz Mohn, Ursula von der Leyen (Hrsg.): Familie gewinnt: Die Allianz und ihre Wirkungen für Unternehmen und Gesellschaft. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2007, ISBN 978-3-89204-927-2.
  • Liz Mohn, Karin Schlautmann (Hrsg.): Positionen: Unternehmenskultur und Werte. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2010, ISBN 978-3-86793-229-5.
  • Liz Mohn: Schlüsselmomente: Erfahrungen eines engagierten Lebens. C. Bertelsmann Verlag, München 2011, ISBN 978-3-570-10110-0.

Literatur

  • Thomas Schuler: Die Mohns: Vom Provinzbuchhändler zum Weltkonzern. Die Familie hinter Bertelsmann. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-593-37307-6.

Weblinks

Commons: Liz Mohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Ernennung 1882: Friedrich Wilhelm Stohlmann | 1900: Carl Zumwinkel | 1911: Wilhelm Niemöller | 1918: Wilhelm Schlüter | 1924: Emil Mangelsdorf | 1929: Wilhelm Wolf | 1932: Hugo Brinkmann | Carl Miele sen. | 1957: Thomas Plaßmann | 1960: Eduard Wolf | 1977: Carl Miele jun. | 1981: Reinhard Mohn | 1984: Willy Eichberg | 1999: Rudolf Miele | 2003: Peter Zinkann | 2009: Gerd Wixforth | 2016: Liz Mohn | 2020: Werner Gehring

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