Zum Inhalt springen

Elias Grießler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Elias Grießler (* 1622 in Getzersdorf; † 14. Jänner 1682 in Wien) war ein österreichischer Porträtmaler.

Leben

Datei:HGM Grießler Montecuccoli.jpg
Raimondo Montecuccoli, um 1650

Grießler war ein bekannter Porträtmaler seiner Zeit und hatte eine feste Anstellung am Wiener Hof. Er wurde in der älteren Literatur fälschlich als Schüler des Hans von Aachen bezeichnet. Nach seinen Porträts fertigte Joachim von Sandrart Kupferstiche, wie beispielsweise des ungarischen Bischofs L. Szegedi. Ihm wurden aufgrund des ähnlichen Monogramms teilweise Bildnisse des Porträtmalers Elias Greither zugeschrieben.<ref>Hans Tietze: Grießler, Elias. In: Ulrich Thieme, Fred. C. Willis (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 15: Gresse–Hanselmann. E. A. Seemann, Leipzig 1922, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive).</ref> So unter anderem eine mit Vorlage:Inschrift signierte Erweckung des Lazarus.<ref>Monogrammist E. G. M. 1626. In: Katalog der Gemäldegalerie im K. Schlosse zu Schleissheim. Druck von Knorr & Hirth, München 1905, S. 57 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> Im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum befindet sich ein Porträt des kaiserlichen Feldherren Raimondo Montecuccoli von Grießlers Hand. Im Jahr 1652 heiratete er, wobei der kaiserliche Kammermaler Cornelis Suttermans sein Trauzeuge war oder als Brautführer fungierte.<ref>Alexander Hajdecki: Ein Niederländer in Wien. In: Oud Holland Band 23, 1906, S. 7 Textarchiv – Internet Archive.</ref>

Werke

Literatur

Weblinks

  • Johann Zwelfer portraits.hab.de (Nach Griessler gestochen von Sandrart)

Einzelnachweise

<references />