El día de la bestia
| Produktionsland | Spanien |
|---|---|
| Originalsprache | Spanisch |
| Erscheinungsjahr | 1995 |
| Länge | 99 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Stab | |
| Regie | Álex de la Iglesia |
| Drehbuch |
|
| Produktion | Andrés Vicente Gómez |
| Musik | Battista Lena |
| Kamera | Flavio Martínez Labiano |
| Schnitt | Teresa Font |
| → Besetzung und Synchronisation | |
El día de la bestia ist eine spanische Horror-Komödie aus dem Jahr 1995. Nach Mirindas asesinas und Aktion Mutante ist es der dritte von Regisseur Álex de la Iglesia inszenierte Film. Er gewann 1996 mehrere Goyas und weitere Auszeichnungen. In dem Film reist ein Priester nach Madrid, um die Geburt des Antichristen zu verhindern. Mittels absichtlicher Sünden, ungewöhnlicher Verbündete und okkulte Rituale will er dessen Ankunft aufspüren.
Handlung
Der baskische Priester Ángel gelangt nach langem Bibelstudium zur Überzeugung, dass der Sohn des Antichristen zu Weihnachten geboren werden soll. Um den Geburtsort des Kindes zu erfahren und es vor der Vollendung des Unheils zu töten, fährt er zur Weihnachtszeit ins moralisch verfallene Madrid.
In der Annahme, durch das bewusste Begehen vieler Sünden in Kontakt mit dem Antichrist zu kommen, beginnt Ángel gegen seine religiösen Überzeugungen zu handeln. Mangels praktischer Kenntnisse über Satanismus lernt er den Death-Metal-Fan Jose Maria in einem Musikladen kennen. Jose schenkt Angels Erzählungen Glauben und bringt ihn in der Pension seiner Mutter unter.
Gemeinsam entführen sie den Fernseh-Wahrsager Dr. Cavan, genannt Professor Karma, einen selbsternannten Okkultisten. In dessen Wohnung führen sie ein Beschwörungsritual durch, für das Ángel noch das Blut einer Jungfrau benötigt.
Zusammen gehen sie im weihnachtlichen Madrid auf die Jagd, um die Wiedergeburt des Antichristen zu verhindern.<ref name=":0" />
Besetzung und Synchronisation
Die deutsche Synchronisation erfolgte durch die Metz-Neun Synchron Studio und Verlags GmbH, Offenbach.<ref>El Día de la bestia. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 10. Februar 2026.</ref>
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Ángel Berriartúa | Álex Angulo | Peter Heusch |
| José María | Santiago Segura | Michael Deckner |
| Professor Cavan | Armando De Razza | Helmut Winkelmann |
| Rosario | Terele Pávez | |
| Mina | Nathalie Seseña | |
| Susana | Maria Grazia Cucinotta | |
| Fernsehproduzent | Gianni Ippoliti | Renier Baaken |
| Nostradamus-Referent | Daniel Cicare | Joachim Pukaß |
| Jaime Blanch | ||
| Gianni Ippoliti |
Preise und Auszeichnungen
El día de la bestia gewann 1996 insgesamt sechs Goyas, unter anderem in den Kategorien „Beste Regie“, „Bester Nachwuchsdarsteller“, „Bester Ton“ und „Beste Spezialeffekte“.<ref>Awards El día de la bestia auf: IMDb, abgerufen am 17. August 2014.</ref> Der Film wurde außerdem mit den Hauptpreisen des Brussels International Fantastic Film Festivals 1996 und des Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya 1995 ausgezeichnet.
Kritik
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">El día de la bestia. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| Metacritic (Metascore) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">El día de la bestia. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Ein zwischen Humor und Horror oszillierender Film, der jede Genre-Konvention meidet und bizarres Zeitgeist-Kino liefert, das zumindest im Ursprungsland Spanien außergewöhnlich erfolgreich war.“<ref>El día de la bestia. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017. </ref>
Rochus Wolff von Kino-Zeit bewertet den Film überwiegend positiv. Der Film beginne zunächst realistisch-bizarr und entwickle im weiteren Verlauf eine psychedelische Überdrehtheit, die vor allem aus den Figuren und ihren absurden Dialogen entstehe. Dass die Handlung im letzten Drittel konventioneller werde, falle dabei kaum ins Gewicht.<ref name=":0">Rochus Wolff: El Día de la Bestia. In: Kino-Zeit.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Dezember 2023; abgerufen am 10. Februar 2026.</ref>
Soundtrack
Die Titel stammen u. a. von den Bands Extremoduro, Def Con Dos, Ministry und Pantera.
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Postermotive bei CineMaterial
- Streamingverfügbarkeit bei WerStreamt.es
Einzelnachweise
<references />