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Elżbieta Radziszewska

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Datei:Elżbieta Radziszewska Sejm 2016.jpg
Elżbieta Radziszewska

Elżbieta Radziszewska (* 6. Januar 1958 in Białocin) ist eine polnische Politikerin (ROAD, UD, UW, PO). Sie gehörte von 1997 bis 2019 dem Sejm in der III., IV., V., VI., VII. und VIII. Wahlperiode an. Von 2008 bis 2011 war sie Staatssekretärin in der Kanzlei der Ministerpräsidentin.

Leben und Beruf

Radziszewska studierte Medizin an der Medizinischen Akademie Łódź.<ref name="GP26-09-2007"/> 1982 wurde sie Assistentin im Regionalkrankenhaus in Piotrków Trybunalski. 1991 bis 2001 war sie in einer privaten Arztpraxis als Ärztin tätig.<ref name="wprost"/> Sie ist Fachärztin für Innere Medizin.

Elżbieta Radziszewska ist verheiratet.<ref name="sejmVI"/>

Politik

Bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 wurde Radziszewska für das Komitet Obywatelski „Solidarność“ in den Stadtrat von Piotrków Trybunalski gewählt. Sie war nacheinander Mitglied der Ruch Obywatelski Akcja Demokratyczna (ROAD), Unia Demokratyczna (UD) und der Unia Wolności (UW). In der UW war sie Vorsitzende für Piotrków Trybunalski.

Für die UD kandidierte sie bei der Parlamentswahl 1993. Diese erhielt im Wahlkreis Piotrków Trybunalski jedoch kein Mandat.<ref>Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 703.</ref> Bei der Parlamentswahl 1997 trat sie für die UW, die aus der Fusion der UD mit dem Kongres Liberalno-Demokratyczny an und zog erstmals in den Sejm ein.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026.</ref> 2001 wechselte sie zur neu gegründeten Platforma Obywatelska (PO).<ref name="wprost"/> Mit dieser war sie auch bei den Wahlen 2001,<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026.</ref> 2005<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026.</ref> und der vorgezogenen Wahl 2007<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026.</ref> erfolgreich.<ref name="GP26-09-2007"/><ref name="sejmVI"/> Seit dem 17. März 2008 war sie als Staatssekretärin in der Kanzlei des Ministerpräsidenten tätig.<ref name="KPRM"/><ref name="wprost"/> Am 30. April desselben Jahres wurde sie Gleichstellungsbeauftragte der Regierung.<ref name="wprost"/> Sie übte beide Ämter bis zum 21. November 2011 aus. Anschließend wurde sie bei der Parlamentswahl 2011 wiedergewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026.</ref> Am 24. September 2014 wurde sie zum Vizemarschall des Sejm gewählt; sie folgte in diesem Amt Cezary Grabarczyk, der zum Justizminister ernannt worden war, nach. Auch bei der Parlamentswahl 2015 wurde sie erneut in den Sejm gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. März 2026.</ref> Bei der Parlamentswahl 2019 kandidierte sie nicht erneut und schied aus dem Sejm aus.

Weblinks

Commons: Elżbieta Radziszewska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="GP26-09-2007"> Gazeta Podatnika, Stan majątkowy parlamentarzystów – PO (część V). 26. September 2007. </ref> <ref name="KPRM"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Kanzlei des Polnischen Ministerpräsidenten, Kierownictwo - Elżbieta Radziszewska. (Memento vom 3. September 2010 im Internet Archive) abgerufen am 14. August 2010. </ref> <ref name="sejmVI"> Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Elżbieta Radziszewska. Abgerufen am 14. August 2010. </ref> <ref name="wprost"> Ludzie Wprost, Elżbieta Radziszewska. Abgerufen am 14. August 2010. </ref> </references>

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