Elżbieta Pierzchała
Elżbieta Apolonia Pierzchała (* 5. Juli 1954 in Sosnowiec als Elżbieta Apolonia Liwoch) ist eine polnische Politikerin (PC, AWS, PPChD, PO). Von 2005 bis 2015 gehörte sie dem Sejm in der V., VI. und VII. Wahlperiode an.
Leben und Beruf
Elżbieta Pierzchała studierte an der Schlesischen Technischen Universität<ref name="GP10-09-2008"/> und schloss das Studium am Fachbereich für Transport und Verkehr 1981 mit einem Ingenieur für Transportwesen ab<ref name="SejmVI"/>. Zwischen 1978 und 2005 arbeitete sie für die Staatsbahn Polskie Koleje Państwowe. Dort war sie unter anderem Direktorin der Schlesischen Regionaltransportbetriebe in Katowice.<ref name="Rzeczpospolita19-10-2005"/>
Elżbieta Pierzchała ist verwitwet und hat eine Tochter.<ref name="Rzeczpospolita19-10-2005"/>
Politik
Pierzchała gehörte zunächst dem Porozumienie Centrum (PC) an, wo sie von 1994 bis 1998 dem Vorstand in der Woiwodschaft Katowice angehörte. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 wurde sie für das PC auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność in den Sejmik der Woiwodschaft Schlesien gewählt, dem sie bis 2002 angehörte. 1999 beteiligte sie sich mit einem Teil der PC an der Gründung der Porozumienie Polskich Chrześcijańskich Demokratów und wurde Mitglied des schlesischen Regionalvorstandes. Bereits 2001 wechselte sie in die Platforma Obywatelska (PO) über. Für diese bewarb sie sich bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 um ein Mandat, verpasste aber den erneuten Einzug in den schlesischen Sejmik.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref>
Bei den Parlamentswahlen im Jahr 2005 konnte sie für die PO ein Mandat für den Sejm erringen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref> Dieses verteidigte sie bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 mit 8553 Stimmen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref><ref name="GP10-09-2008"/> Auch 2011 wurde sie wiedergewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref> Hingegen verpasste sie bei der Parlamentswahl 2015 einen Sitz und schied aus dem Sejm aus.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref>
Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 (für den schlesischen Sejmik)<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref> und der Parlamentswahl 2019 (für den Sejm)<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. April 2026.</ref> kandidierte sie jeweils erfolglos auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska, an dem sich die PO beteiligt hatte.
Ehrungen
- Silbernes Verdienstkreuz der Republik Polen<ref>Verleihnachricht in Monitor Polski 2005, Nr. 9, S. 325.</ref>
Einzelnachweise
<references> <ref name="GP10-09-2008"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gazeta Podatnika, Stan majątkowy posłów PO za 2007 r. (część 9), 10. September 2010 ( vom 4. Oktober 2008 im Internet Archive) (polnisch)</ref> <ref name="Rzeczpospolita19-10-2005"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rzeczpospolita, POSŁOWIE SEJMU V KADENCJI - PLATFORMA OBYWATELSKA 133 posłów, 19. Oktober 2005 ( vom 8. Mai 2010 im Internet Archive) </ref> <ref name="SejmVI"> Website des Sejm, Posłowie VI kadencij - Elżbieta Pierzchała, abgerufen am 15. November 2010 </ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pierzchała, Elżbieta |
| ALTERNATIVNAMEN | Pierzchała, Elżbieta Apolonia (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische Politikerin, Mitglied des Sejm |
| GEBURTSDATUM | 5. Juli 1954 |
| GEBURTSORT | Sosnowiec, Polen |