Eisenfarbe (Heraldik)
- Schraffur des Eisens
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1. helleres Grau (ähnlich der Schraffur des Braun)
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2. dunkleres Grau (international üblicher)
In der Heraldik zählt die weißgraue (graue) bis himmelblaue Eisenfarbe, auch Stahlfarbe, zu den unklassischen Farben, die erst später als unedles Metall den heraldischen Tinkturen zugeordnet wurde. Die heraldische Schraffur für die Darstellung der Eisenfarbe bei monochromen Bildern von Wappen ist nicht ganz eindeutig. Ersteres Muster besteht aus enganliegenden, von rechts und von links diagonal verlaufenden Strichen.<ref>Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1984.</ref><ref>Heinrich August Pierer: Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit oder neuestes enzyklopädisches Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Gewerbe. Band 5, Altenburg 1858, S. 584. Faksimiles</ref><ref>Italienisch: Ferro (araldica)</ref> Zweiteres Schraffurmuster ist das international verbreitetere, mit gestrichelten senkrechten und gestrichelten waagerechten Linien.<ref>Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 558. Faksimiles</ref><ref>Französisch: Acier, fer, cendré – Couleur (héraldique)</ref><ref>Englisch: Cendrée (dark grey)</ref> Es wird meist mit einem dunkleren Grau interpretiert.
Einzelnachweise
<references />