Eisen(II)-oxalat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Eisen(II)-Ion Oxalation | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Eisen(II)-oxalat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Ferrooxalat | |||||||||||||||
| Summenformel | FeC2O4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbes Pulver<ref name="alfa" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 143,85 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
2,28 g·cm−3 (Dihydrat)<ref name="alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
190 °C (Dihydrat, Zersetzung)<ref name="alfa" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Eisen(II)-oxalat ist ein Eisensalz der Oxalsäure.
Vorkommen
Natürlich kommt Eisen(II)-oxalat-dihydrat als äußerst seltenes Mineral Humboldtin (nach Friedrich Heinrich Alexander von Humboldt) vor.<ref>mineralienatlas.de: Humboldtin (mindat).</ref>
Gewinnung und Darstellung
Eisen(II)-oxalat kann durch die Reaktion von wässrigen Eisen(II)-salzlösungen mit Oxalsäure oder Alkalioxalaten hergestellt werden.<ref name="US3846460">Patent US3846460A: Method of Manufacturing Copper Oxalate. Angemeldet am 25. April 1973, veröffentlicht am 5. November 1974, Anmelder: Cities Service Co, Erfinder: C Fite.</ref>
Eigenschaften
Eisen(II)-oxalat bildet blassgelbe, rhombische Kristalle. Das Dihydrat kommt in zwei verschiedenen (monoklin und orthorhombisch) Kristallformen vor.<ref>I. Sledzinska and A. Murasik: Nuclear and magnetic diffuse scattering of neutrons from β-ferrous oxalate dihydrate, in: Journal of Applied Crystallography, 1988, 21 (5), 504–511; doi:10.1107/S0021889888005758.</ref><ref>F. Aramu, V. Maxia, C. Muntoni: Mössbauer spectroscopy of polymorphous iron oxalate. In: Hyperfine Interactions. 5, 1977, S. 399, doi:10.1007/BF01021710.</ref>
Wird Eisen(II)-oxalat auf über 190 °C erhitzt, so erhält man die sogenannte Wüstit-Phase<ref>A. F. Holleman, E. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 37.–39. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1956, S. 534.</ref> , ein schwarzes Eisenoxid-Produkt, das einen mehr oder minder großen Eisenunterschuss gegenüber der Formel FeO aufweist. Nachfolgend die Gleichung dieser Reaktion:
- <math>\mathrm {FeC_2O_4\ \xrightarrow{\triangle H>0} Fe_<{_1{_,{_0O}}} + CO + CO_2}</math>.
- Eisenoxalat zerfällt bei Erhitzung zu → Eisen(II)-oxid + Kohlenstoffmonoxid + Kohlenstoffdioxid
Unter bestimmten Bedingungen kann über diese Reaktion auch stöchiometrisches Eisen(II)-oxid dargestellt werden (siehe hier).
Verwendung
Verwendung findet Eisen(II)-oxalat seit 1879 in der Analogfotografie als Entwickler.<ref>Sir William De W. Abney: Instruction in Photography (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Es wird weiterhin für optische Gläser verwendet.<ref>Schott: Spektroskopische Untersuchungen.</ref> Es eignet sich auch zur Herstellung von pyrophorem Eisen. Mit Kupfersulfat kann es zu Kupfer(II)-oxalat umgesetzt werden.<ref name="US3846460" />
Literatur
- R. Zboril, L. Machala u. a.: Structural, magnetic and size transformations induced by isothermal treatment of ferrous oxalate dihydrate in static air conditions. In: physica status solidi. 1, 2004, S. 3583, doi:10.1002/pssc.200405511.
- William Allen Miller: Elements of chemistry: theoretical and practical, Band 2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Eisenverbindung
- Oxalat