Einzelgrabkultur
| Endneolithikum | |
| Ausdehnung
}}{{#if: | | |
| [[Datei:{{{bild}}}|rahmenlos|zentriert|230px]]
}}{{#if: Polen, Jütland, Norddeutschland, Niederlande | | |
| Polen, Jütland, Norddeutschland, Niederlande
}}{{#if: | {{#if: | | |
| {{{geonord}}}
}}{{#if: | | |
|
}}{{#if: | | |
| {{{geowest}}}
}}{{#if: | | |
| {{{geoost}}}
}} }}{{#if: Streitäxte, geschweifte Becher, Riesenbecher, Zapfenkeile, Bernsteinschmuck | | |
| Leitformen | |
| Streitäxte, geschweifte Becher, Riesenbecher, Zapfenkeile, Bernsteinschmuck
}} | |
Die Einzelgrabkultur (EGK; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=da|SCRIPTING=Latn|SERVICE=dänisch}}) ist die Bezeichnung der regionalen Ausprägung der Schnurkeramischen Kultur. Sie datiert ca. 2850 bis 2250 v. Chr.<ref name=":0">Eva Hübner: Jungneolithische Gräber auf der Jütischen Halbinsel. Kopenhagen 2005, ISBN 87-87483-72-6, S. 660, Abb. 477.</ref> Dies entspricht dem Endneolithikum in süd- und mitteldeutscher Terminologie. In norddeutscher Terminologie wird diese Epoche als Jungneolithikum und in südskandinavischer Terminologie als Mittelneolithikum B bezeichnet.<ref name=":1">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref name=":4">Iversen 2015: R. Iversen, The Transformation of Neolithic Societies. An Eastern Danish Perspective on the 3rd Millennium BC. Jysk Arkæologisk Selskabs Skrifter 88 (Aarhus 2015).</ref>
Verbreitungsgebiet
Das Gebiet der Einzelgrabkultur erstreckte sich von Jütland über Norddeutschland bis in die Niederlande im Westen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt im Süden und Nordpolen im Osten.<ref name=":2">Struve 1955: K. W. Struve, Die Einzelgrabkultur in Schleswig-Holstein und ihre kontinentalen Beziehungen. Offa-Bücher N. F. 11 (Neumünster 1955).</ref> Auf den dänischen Inseln wird nicht von der Einzelgrabkultur gesprochen, da eine entsprechende Kultur hier nur sporadisch<ref>https://natmus.dk/historisk-viden/danmark/oldtid-indtil-aar-1050/bondestenalderen-4000-fkr-1700-fkr/enkeltgravskulturen/hoeje-med-enkeltgrave/</ref> vorkommt.<ref name=":4" />
Chronologisch kulturelle Einbindung
Im nördlichen Mitteleuropa folgt die EGK der Trichterbecherkultur (TBK) und wird vom Spätneolithikum (SN, Dolchzeit) abgelöst. In Südschweden folgt auf die TBK die Bootaxtkultur.<ref>Malmer 1962: M. P. Malmer, Jungneolithische Studien. Acta archaeologica Lundensia 2 (Bonn 1962).</ref> In Deutschland schließen sich mit der Oderschnurkeramik im Odermündungsgebiet oder der Saaleschnurkeramik weitere schnurkeramische Gruppen an. Hier ist weiterhin auf die Schönfelder Nordgruppe und die Glockenbecherkultur (GBK; 2500 bis 2000 v. Chr.) hinzuweisen.
Forschungsgeschichte
Benennung
Auf Grundlage der Ausgrabung zahlreicher Grabhügel in Schleswig-Holstein erkannte die Archäologin Johanna Mestorf, dass die dortige neolithische Kultur in eine ältere Phase mit Megalithgräbern (Trichterbecherkultur) und eine jüngere Phase mit Einzelgräbern zu differenzieren ist. Das auffällige Merkmal des Einzelgrabes wurde namensgebend für diese archäologische Gruppe. Ihre Ergebnisse publizierte sie 1889 und 1892.<ref>Mestorf 1889: J. Mestorf, Steinaltergräber unter Bodenniveau und ohne Steinkammer. Zeitschrift für Ethnologie 21, 1889, 468–474.</ref>
Wichtige Publikationen
Bereits 1898 stellte der dänische Forscher Sophus Müller eine erste Gliederung der auffälligsten Artefaktgruppe – die Streitäxte – vor.<ref>Müller 1898: S. Müller, De jydske Enkeltgrave fra Stenalderen. Aarbøger København 1898.</ref>
Für die darauffolgenden Jahrzehnten sind folgende wichtige Akteure zu nennen: N. Åberg (1918), J. E. Forssander (1933) für den südskandinavischen Raum sowie A. Tode (1935) und G. Schwantes (1939) für den deutschsprachigen Raum. Die Gliederung S. Müllers wurde von Peter Vibe Glob (1944) verfeinert.<ref name=":3">Glob 1944: P. V. Glob, Studier over den jyske Enkeltgravskultur. Aarbøger 1944.</ref> Die von Glob erarbeitete Typochronologie der Streitäxte, aber auch der Keramikformen und Grabtypen ist heute noch teilweise im Gebrauch, besonders in der skandinavischen Forschung. Karl Wilhelm Struve<ref name=":2" /> übertrug Globs Ergebnisse auf Schleswig-Holstein. Glob und Struve bilden das heutige Fundament vieler Studien.
Ausführliche Kataloge für andere Regionen wurden wesentlich später erstellt. 1990 für das Elbe-Weser-Dreieck<ref name=":5">Strahl 1990: E. Strahl, Das Endneolithikum im Elbe-Weser-Dreieck. Veröffentlichungen der urgeschichtlichen Sammlungen des Landesmuseums zu Hannover 36 (Hildesheim 1990).</ref> und für das nördliche Sachsen-Anhalt<ref>Beran 1990: J. Beran, Funde der Einzelgrabkultur im Bezirk Magdeburg. In: J. Preuss (Hrsg.), Neolithische Studien 4 (Halle [Saale] 1990).</ref>, 1991 für Mecklenburg-Vorpommern.<ref name=":6">Jacobs 1991: J. Jacobs, Die Einzelgrabkultur in Mecklenburg-Vorpommern. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns 24 (Schwerin 1991).</ref> E. Hübner verifizierte die typochronologische Signifikanzen Globs und erstellte einen detaillierte Katalog der Grabbefunde (Grabhügel, keine Nachbestattungen in Megalithgräbern). Sie behielt die typologische Ansprache der Streitäxte bei, veränderte allerdings jene der Gefäßkeramik.<ref name=":0" />
Weitere relevante Studien sind Furholt 2003<ref>Furholt 2003: M. Furholt, Die absolutchronologische Datierung der Schnurkeramik in Mitteleuropa und Südskandinavien. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 101 (Bonn 2003).</ref>, Brozio 2012<ref>Brozio 2012: J. P. Brozio, Bestattungen der Einzelgrabkultur an der Ilmenau (Nordostniedersachsen). Teil B. In: J. P. Brozio/F. Hage, zwei Studien zu den neolithischen und bronzezeitlichen Grabanlagen der Lüneburger Heide. Verlag Marie Leidorf GmbH (Rahden/Westfalen 2012), 23–134</ref> und Schultrich 2018.<ref name=":1" /> Erstere hat alle bis dato verfügbaren 14C-Daten gesammelt und bewertet, letztere beiden Studien haben die Funde und Befunde in ausgewählten Regionen (Nordostniedersachsen bzw. Schleswig-Holstein) aufgearbeitet. Eine neue Studie Brozios hat die Chronologie Hübners für Norddeutschland justiert.<ref name=":7" />
Gliederung
In Jütland lassen sich drei Phasen unterscheiden: In der Untergrabzeit sind die Gräber eingetieft, in der Bodengrabzeit ebenerdig und in der Obergrabzeit über Bodenniveau angelegt. Häufige Nachbestattungen in den Hügeln erlauben horizontalstratigrafische Aussagen. Diesen Phasen lassen sich bestimmte Typen von Streitäxten zuordnen, deren Gliederung in zwölf Typen zunächst eine relative und mittlerweile eine absolute Datierung zulassen. Der dänische Rigsantikivar P. V. Glob hat die Beobachtung, dass sog. A-Äxte früh, in die die Untergrabzeit einzuordnen sind, auf den gesamten Bereich der Schnurkeramik angewandt. Dies führte zur Annahme eines gleichzeitigen, gemeineuropäischen A-Horizontes.<ref name=":2" /> Dieser wurde mittlerweile falsifiziert.<ref>Furholt 2014: M. Furholt, Upending a “Totality”: Re-evaluating Corded Ware Variability in Late Neolithic Europe. Proceedings of the Prehistoric Society 80, 2014, 67–86.</ref> Die ursprünglich von Glob vorgeschlagene Gliederung wurde zumindest für Jütland und Schleswig-Holstein verifiziert und mit absoluten Daten ausgestattet. Das Jungneolithikum (JN) I entspricht der Untergrabzeit (2850–2600 v. Chr.), das JN II der Bodengrabzeit (2600–2450 v. Chr.) und das JN III der Obergrabzeit (2450–2250 v. Chr.).<ref name=":0" /> Für Norddeutschland konnte dies grob, aber nicht in selber Genauigkeit verifiziert werden.<ref name=":7">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Das JN IIIb überschneidet sich mit dem Beginn des Spätneolithikums.<ref name=":0" />
Materielle Kultur
Keramik
Hübner hat die lang genutzte Keramiktypologie Globs, der auch Struve folgte, modifiziert und neue Termini eingeführt. Sie differenziert die Gefäßformen A bis F. In der Kernregion Jütland ist die höchste Formen- und Verzierungsvielfalt zu beobachten.<ref name=":0" />
Der Begriff der A-Becher vereint diverse Formen s-förmig geschweifter Gefäße verschiedener Größe und Verzierung. Hier sind die „klassischen Schnurbecher“ (überregionales Phänomen) des JN I ebenso enthalten wie die späten Riesenbecher (A19). Bereits im JN I lassen sich regionale Unterschiede entdecken. So ist bsp. Der A1-Becher vor allem in Jütland, der A2-Becher in Schleswig-Holstein verbreitet. Beide Varianten vereint, dass Schnurlinien im oberen Bereich des Gefäßes auftreten. Diese Becher sind nicht in den frühesten Bestattungen des JN Ia vorhanden, sondern erst ab dem JN Ib, was die Existenz einer frühen, keramiklosen Phase andeutet. Mit dem JN Ic erweitert sich das Spektrum, indem die Typen A3 bis 6 hinzutreten. In dieser Phase werden zudem sog. Fischgrätenmotive/Tannenzweigmotive häufig, besonders in Schleswig-Holstein.<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Im JN II ist als Verzierungstechnik nun gelegentlich der sog. Zahnstock zu beobachten, zudem vergrößert sich die Verzierungszone nach unten. Zudem sind gelegentlich bestimmte Muster zu beobachten, in denen verzierte und unverzierte Zonen sich abwechseln. Es treten Becherformen mit tieferen Bauchumbrüchen hinzu.
Mit dem JN III treten Furchenstich und Cardium als weitere Verzierungstechniken hinzu. In Jütland werden die A-Becher unpopulär und durch B- und C-Becher ersetzt. In Norddeutschland sind Becher der typen A10 bis 19 festzustellen, während B- und C-Becher hier komplett fehlen. Im JN III sind zudem vermehrt unverzierte Becher festzustellen. Dies betrifft auch die gebauchten Becher A17 bis 19 (Riesenbecher), die zur spätneolithischen Sequenz überleiten. In Schleswig-Holstein ist im JN II bis III der A14-Becher häufig, der aufgrund seines deutlich gewölbten Halses auch als Kragenbecher bezeichnet wird. Die von Hübner postulierte ostseenahe Verbreitung dieser Variante wurde falsifiziert.<ref name=":1" />
Die B-Becher sind Becher mit geraden Wänden. Sie sind im Jungneolithikum III Jütlands vorhanden und übersteigen in ihrer absoluten Anzahl jene der anderen Formen des gesamten Jungneolithikums. Außerhalb Jütlands wurden sie bislang nicht im Kontext der Einzelgrabkultur beobachtet.<ref name=":0" /> Allerdings sind geradwandige Becher in hoher Anzahl aus Bestattungen der späten Schnurkeramik Mitteldeutschlands und Böhmens bekannt, zudem aus Teilen Polens<ref name=":15">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>. neben der Form sind auch einige Verzierungselemente ähnlich den dänischen. Hier sind vertikale Linienmotive und vertikale komplexe Motive hervorzuheben, da vertikale Verzierungen ansonsten den Komplexen Schnurkeramik, Einzelgrabkultur und Glockenbecher unbekannt sind. Das Vorkommen in den verschiedenen Regionen bezeugt einen anhaltenden überregionalen Austausch zwischen der initialen Verbreitung der Schnurkeramik und der späteren Verbreitung von Bronze.<ref name=":15" />
Die C- und D-Becher werden als Siedlungskeramik angesprochen. Aufgrund ihrer überregionalen Signifikanz sind die D3- und D3b-Becher von Interesse. Erstere werde auch Wulstleistentöpfe, letztere auch Wellenleistentöpfe genannt. Diese charakterisieren mittel- und süddeutsche Siedlungsbefunde.<ref>Krautwurst 2002: R. Krautwurst, Zur Bedeutung der schnurkeramischen Wellenleistenkeramik. In: J. Müller (Hrsg.), Vom Endneolithikum zur Frühbronzezeit: Muster sozialen Wandels? Tagung Bamberg 14.–16. Juni 2001. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 90 (Bonn 2002) 89–96.</ref>
Weiterhin sind Schalen bekannt, die als Typ E angesprochen werden und Amphoren, Typ F. Die Amphoren bilden in anderen Regionen wie Mitteldeutschland und Böhmen eine häufige Fundgattung. In Dänemark sind sie dagegen sehr selten und in Schleswig-Holstein beinahe absent.<ref name=":0" /><ref name=":1" /><ref name=":2" />
Felsgesteingeräte
In der Archäologie wird der Begriff Felsgestein in Abgrenzung zu Silices für eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien genutzt. Das Rohmaterial der Streitäxte wurden in verschiedenen Studien analysiert. So wurden in Bereich der Einzelgrabkultur vor allem solche Gesteine genutzt, die in den lokalen Moränen vorkommen. Das häufigste Material sind Diabas (zumindest in Schleswig-Holstein der sog. Åsby-Diabas). Hierneben wurden u. a. Diorite und Basalte genutzt.<ref name=":1" />
Streitäxte
Viele archäologische Kulturen sind über ihre Gefäßkeramik definiert, nach außen abgegrenzt und über diese intern (typochronologisch) gegliedert. Für die Einzelgrabkultur sind die Streitäxte als Leitfossil anzusprechen. Die Streitäxte (auch jütische Streitäxte, Einzelgrabäxte) bilden gut differenzierbare Typen, die zudem chronologisch signifikant sind. Generell sind auf Grundlage der Studie Globs<ref name=":3" /> und hierauf aufbauend Hübners<ref name=":0" /> die Typen A bis L, jeweils mit etlichen Untertypen zu unterscheiden.<ref name=":1" />
Im JN I wurden die Typen A bis F genutzt. Die A1-Axt ist eine Form, die überregional zu finden ist und vielerorts als A-Axt (oder paneuropäische Hammeraxt) angesprochen wird. Die A2- und A3-Äxte hingegen sind Formen, die beinahe ausschließlich im Gebiet der Einzelgrabkultur vorkommen; besonders in Jütland, weniger bereits in Schleswig-Holstein. Ähnlich lässt sich für die meisten anderen Formen der Typen B bis L feststellen, dass der größte Variantenreichtum und die elaboriertesten Formen in Jütland vorkommen. Von hier aus nimmt die Vielfalt kontinuierlich ab.<ref name=":0" /><ref name=":3" />
Im JN II wurden vor allem Äxte der Varianten H, G und I verwendet. Die I-Äxte werden aufgrund ihrer Form auch als Bootsäxte bezeichnet.<ref name=":0" /><ref name=":3" />
Im JN III wurden vor allem die K- und L-Äxte genutzt. K-Äxte (in Mecklenburg-Vorpommern lt. Jörn Jacobs die häufigste Form) besitzen leicht bis stark zum Nacken verschobene Schaftlöcher. Dies ist eine späte Entwicklung, vorher herrschten mittelständige Schaftlöcher vor.<ref name=":0" /><ref name=":3" /> Zudem lassen sich im JN III sowohl sehr lange und künstlerisch gestaltete Streitäxte (z. B. Typ K1) neben sehr kleinen und plumpen Varianten (K5) beobachten. Dies deutet an, dass die sich die Bedeutung der Streitaxt diversifiziert.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Dies wird weiter durch die erst spät praktizierte Sitte untermauert, dass Streitäxte ab dem im JN III in Mehrobjekthorte integriert wurden (s. u.).
Entgegen etablierter Meinungen sind die meisten Streitäxte nicht aus Bestattungszusammenhängen bekannt, sondern stellen Einzelfunde dar.<ref name=":1" />
Zapfenkeile
Zapfenkeile<ref>https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=15022 mit Bild</ref> gehören zum Formenbestand des gesamten Jungneolithikums. Sie besitzen eine keilförmige Schneide und einen Absatz zwischen der dicken Schneide dem schlankeren Nacken und im Unterschied zu Äxten kein Schaftloch. Sie gehören einem Formengut an, das in gesamten Verbreitungsgebiet der Einzelgrabkultur zu finden ist, aber mit deutlicher Konzentration im Osten. Sie sind zumeist Einzelfunde und nur aus wenigen Bestattungen bekannt. Die wenigen Grabfunde sind deutlich kürzer als Einzel- und Depotfunde. Im Sachsenwald, Schleswig-Holstein, wurde ein Exemplar von knapp 38 cm gefunden.<ref name=":0" /><ref name=":1" /><ref name=":2" /><ref name=":3" />
Keulenköpfe
Jungneolithische Keulenköpfe sind zumeist schlicht gestaltet und rund. Elaborierte Scheibenkeulen, wie sie in der Trichterbecherkultur zu finden sind, fehlen. Keulenköpfe sind ebenso wie Zapfenkeile und Feuersteinhohlbeile vor allem im Osten des Verbreitungsgebietes der Einzelgrabkultur zu finden. Sie stammen regelmäßig aus Grabkontexten.<ref name=":1" /> Der Fund eines Keulenkopfes aus Oldenburg in Ostholstein ist aufgrund seines erhaltenen Schaftes hervorzuheben.<ref name=":8">Brozio 2016: J. P. Brozio, Megalithanlagen und Siedlungen im Trichterbecherzeitlichen Ostholstein. Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung 9 (Bonn 2016).</ref> Dieser ist verziert. Hieraus ergibt sich die Überlegung, dass auch die Stile der Streitäxte verziert gewesen sein können. Mittel der 14C-Methode wurde dieses Exemplar auf 2470–2341 calBC datiert. Auch in Hübners Analyse sind Keulenköpfe ein Phänomen des JN III.<ref name=":0" />
Anderes Felsgestein
Es wurden auch Beile aus Felsgestein genutzt. Wie in neolithischen Kulturen üblich sind als weitere Felsgesteingeräte Klopfsteine, Schleif- und Polierstein sowie Mahlsteine zu nennen.
Feuersteingeräte
Feuersteinbeile
Im Jungneolithikum wurden wie im Mittelneolithikum Feuersteinbeile genutzt. Vor allem sind dicknackig-dickblattige Feuersteinbeile zu beobachten. Generell gilt, dass die Einzelgrabbeile mit wesentlich weniger Aufwand als jene der vorangegangenen Trichterbecherkultur gestalte wurden. Sie seien grob gemuschelt, schief und nur im Schneidenbereich an den Breitseiten geschliffen, während die früheren Beile komplett geschliffene Breitseiten und im besten Fall ebenso geschliffene Schmalseiten aufweisen. Diese Annahme stimmt nur jedoch bedingt. Tatsächlich ist das „Einzelgrabbeil“ typisch für das JN II. Im JN I sind gut gearbeitete Exemplare dicknackiger Beile (vor allem Geradbeile, aber auch Querbeile) festzustellen. Zudem nimmt der durchschnittliche Anteil mit Schliff bereits während des Mittelneolithikums ab. Die späten Trichterbecherbeile sind typologisch kaum von den frühen Einzelgrabbeilen zu differenzieren. Insgesamt nimmt die Länge der Beile im Laufe des Jungneolithikums immer weiter ab. Im JN III sind kurze, dicknackige Beile mit hohlgeschliffenen Schneiden vorhanden.<ref name=":0" /> Diese sind weit verbreitet im Ostseeraum bis weit in den Bottnischen Meeresbusen hinein. In Dänemark und Norddeutschland ist die Verbreitung stark an die Ostsee gebunden. Im Westen Dänemark, Schleswig-Holstein sowie in Niedersachsen und de Niederlanden fehlen Hohlbeile bislang.<ref name=":1" /> In den letzten beiden Regionen kommen hingegen flache Ovalbeile vor.<ref name=":5" /> Dünnnackige-dünnblattige Geradbeile sind auch belegt. Auch diese werden im Laufe der Periode immer kürzer. Neben zahlreichen Einzelfunden, stammen Feuersteinbeile aus vielen Bestattungen. Hier tauchen sie häufig in Kombination mit einer Streitaxt auf.<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Spandolche
Spandolche sind der Definition nach Klingen, die auf einer Seite flächig retuschiert wurden. Bekannte Spandolche Westeuropas sind sog. Grand-Pressigny Dolche. Diese sind auf in Einzelgrabkontexten belegt, vor allem in den Niederlanden, weniger bereits in Nordwestdeutschland.<ref name=":5" /> In diesen Regionen lassen sich zudem Spandolche aus lokalen Feuerstein beobachten, die von einigen Forschern als Nachahmung der westeuropäischen Dolche betrachtet werden, von anderen als Weiterentwicklung der Klingen, die vor allem in Bestattungen des JN I vorkommen.<ref>Wentink 2020: K: Wentink, Stereotype. The role of grave sets in Corded Ware and Bell Beaker funerary practices. Sidestone Press (Leiden 2020).</ref> Solche „Nachahmungen“ sind auch in Nord- und Nordostdeutschland verbreitet.<ref name=":6" /> Neben sind klingenbasierten Spandolchen in Schleswig-Holstein auch Kerndolche belegt.<ref name=":1" /> Die spätneolithischen Feuersteindolche, die die Streitaxt als primäres Statusobjekt ablösen, sind auch Kerndolche. Ob die Entwicklung dieser über die schleswig-holsteinischen Exemplare passierte, steht offen.
Pfeilspitzen
Jungneolithische Pfeilbewehrungen sind flächenretuschierte Pfeilspitzen sowie querschneidige Projektile. Letztere lassen sich weiter in zumeist ungeschliffene, trapezförmige Exemplare und sogenannte Spanpfeilspitzen gliedern. Querschneidige Pfeilbewehrungen sind aus meso- und neolithischen Kontexten wohlbekannt. Spanpfeilspitzen sind langgezogen-rechteckig, geschliffene Artefakte, die besonders im Südosten der Kimbrischen Halbinsel und den dänischen Inseln vorkommen. Darüber hinaus existieren sogenannte Dreikantpfeilspitzen. Die älteren Exemplare datieren ins Mittelneolithikum. Die jüngeren und elaborierten Formen des späten Mittel- und Jungneolithikums sind im Osten Jütlands, selten im Osten Schleswig-Holsteins, häufig auf den Inseln zu beobachten und werden auch mit der sog. Grübchenkeramischen Kultur assoziiert. Flächenretuschierte Pfeilspitzen sind eine späte Erscheinung und leiten die Sequenz der glockenbecher- und spätneolithischen Pfeilspitzen ein.<ref>Kühn 1979: H. J. Kühn, Das Spätneolithikum in Schleswig-Holstein. Offa Bücher 40 (Neumünster 1979).</ref>
Anderes
Bernsteinobjekte sind eine charakteristische Grabbeigabe in Nordjütland, besonders in der Region Thisted. Hier sind etwa 60 % der Gräber mit Schmuckobjekten aus Bernstein ausgestattet. Gen Süden nimmt der prozentuale Anteil ab.<ref name=":0" /> In Nordschleswig sind noch ca. 15 % der Bestattungen mit Bernstein ausgestattet, in Schleswig-Holstein nur noch 7 %.<ref name=":1" /> Dieses Gefälle hängt vermutlich mit der Zugänglichkeit zusammen, da der genutzte Bernstein an den Stränden der nordjütische Nordseeküste gesammelt wurde. Neben den zahlreichen Grab-, sind wenige Hortfunde mit Bernsteinobjekten belegt.<ref name=":1" /><ref name=":9">Ebbesen 1982: K. Ebbesen, Yngre stenalders depotfund som bebyggelseshistorisk kildematerial. In: H. Thrane (Hrsg.), Om yngre stenalders bebyggelseshistorie. Beretning fra et symposium. Odense 30. april–1. maj 1981. Skrifter fra Historisk Institut, Odense Universitet 30 (Odense 1982) 60–79.</ref>
Siedlungs- und Wirtschaftsweise
Siedlungen
Ein Charakteristikum schnurkeramischer Gruppen ist die relative Siedlungsarmut, die hier im Vergleich zu den tausenden bekannten Grabbefunden sehr auffällig ist. Generell wird dies mit einer leichten Bauweise erklärt, die nur geringe Eingriffe in den Boden bedingt und somit archäologisch kaum zu rekonstruieren ist. Diese Bauweise wird damit in Verbindung gebracht, dass die Menschen nicht ortsfest waren, sondern sehr mobil. Die Siedlungen wurde nur temporär genutzt, womit aufwendige Architekturen obsolet wurden.<ref>Hecht 2007: D. Hecht, Das schnurkeramische Siedlungswesen im südlichen Mitteleuropa. Eine Studie zu einer vernachlässigten Fundgattung im Übergang vom Neolithikum zur Bronzezeit (Heidelberg 2007).</ref>
Allerdings sind gerade in den Randbereichen der Verbreitung schnurkeramischer Gruppen viele Siedlungsbefunde, oft sogar mit eindeutigen Hausbefunden zu beobachten. Für die Einzelgrabkultur sind entsprechende Befunde in den Niederlanden, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Jütland belegt. Als Beispiel kann die Siedlung Hunte am Dümmer genannt werden, die Hans Reinert bereits in den Jahren 1938–1940 ausgegraben und Rainer Kossian (2007<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>) ausführlich publiziert hat. Jüngst wurde die Siedlung durch Forschende des Sonderforschungsbereiches 1266 in Kiel erneut untersucht.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Neue Ausgrabungen in der 5.000 Jahre alten Moorsiedlung Hunte 1|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Neue Ausgrabungen in der 5.000 Jahre alten Moorsiedlung Hunte 1}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Neue Ausgrabungen in der 5.000 Jahre alten Moorsiedlung Hunte 1}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Neue Ausgrabungen in der 5.000 Jahre alten Moorsiedlung Hunte 1}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:2022-09-02{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
| )
| {{#if:{{#ifeq:de|de||{{#if:de|1}}}}| ;
| )}}}}}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}}}{{#if:https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/%7C{{#if:{{#invoke:URLutil%7CisResourceURL%7C1=https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/}}%7C%7C}}}}{{#if:Neue Ausgrabungen in der 5.000 Jahre alten Moorsiedlung Hunte 1|{{#if:{{#invoke:WLink|isValidLinktext|1=Neue Ausgrabungen in der 5.000 Jahre alten Moorsiedlung Hunte 1|lines=0}}||}}}}{{#if: | In: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{{werk}}}}}}}{{#if: | {{{hrsg}}}{{#if: 2022-09-02|,|{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||,}}}}}}}}{{#if: 2022-09-02| {{#if:{{#invoke:DateTime|format|2022-09-02|noerror=1}}
|{{#invoke:DateTime|format|2022-09-02|T._Monat JJJJ}}
|{{#invoke:TemplUtl|failure|1=Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=2022-09-02|class=Zitationswartung}} }}{{#if: |,|{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||,}}}}}}}}{{#if: | S. {{{seiten}}}{{#if: |,|{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||,}}}}}}}}{{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty|}}| {{#if:2022-09-02|{{#if:|archiviert|ehemals}}|{{#if:|Archiviert|Ehemals}}}} {{#if:|vom|im}} Vorlage:Referrer{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}| (nicht mehr online verfügbar)}}{{#if: | am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|{{{archiv-datum}}}{{#if:142216||(?)}}}}}}{{#if: 2025-01-08|;}}}}{{#if: 2025-01-08| {{#if:2022-09-02{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|abgerufen|Abgerufen}} {{#switch: {{#invoke:Str|len| {{#invoke:DateTime|format| 2025-01-08 |ISO|noerror=1}} }}
|4=im Jahr
|7=im
|10=am
|#default={{#invoke:TemplUtl|failure|1=Fehler bei Vorlage:Internetquelle, abruf=2025-01-08|class=Zitationswartung}} }} {{#invoke:DateTime|format|2025-01-08|T._Monat JJJJ}}
| {{#invoke:TemplUtl|failure|1=Vorlage:Internetquelle | abruf=2026-MM-TT ist Pflichtparameter}} }}{{#if:{{#ifeq:de|de||{{#if:de|1}}}}|{{#if:2022-09-02{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
| (
| {{#if: | | (}}
}}{{#ifeq:{{#if:de|de|de}}|de||
{{#invoke:Multilingual|format|de|slang=!|split=[%s,]+|shift=m|separator=, }}}}{{#if: |{{#ifeq:{{#if:de|de|de}}|de||, }}{{{kommentar}}}}})}}{{#if: 2022-09-02{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}} }}de|{{#if: |: {{
#if:
| „{{
#ifeq: {{#if:{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|de}} | de
| Vorlage:Str trim
| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
}}“
| {{#ifeq: {{#if:{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|de}} | de
| „Vorlage:Str trim“
| {{#invoke:Text|quote
|1={{#if:
| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
|2={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|de-CH|de}}
|3=1}} }}
}}{{#if:
| (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if: | : }}{{#if: | , deutsch: „“ }})
| {{#if:
| ({{#if: | , deutsch: „“ }})
| {{#if: | (deutsch: „“) }}
}}
}}{{#if: {{{zitat}}}
| {{#if:
| {{#if: {{{zitat}}}
| Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
| Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if: | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
| Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
| {{{ref}}} }}
}}|.{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|{{#if:||{{#ifeq: | JaKeinHinweis |{{#switch:
|0|=Vorlage:Toter Link/Core{{#if: https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ | {{#if: | [1] }} (Seite {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. Suche im Internet Archive ){{#if: | {{#if: deadurlausgeblendet | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }} | (Seite {{#switch:|no|0|=|#default=dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}.) }}{{#switch: |no|0|= |#default={{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |opt = inline= url= text= datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/}} || {{#if: || }} }} | {{#if: | {{#if: || }} | {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: deadurl |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}|#default= https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ Die nachstehende Seite ist {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar]{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. (Suche im Internet Archive. ) {{#if: | {{#if: deadurlausgeblendet | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }}Vorlage:Toter Link/Core{{#switch: |no|0|= |#default= {{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |all = inline= url= |opt = datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/}} || {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: deadurl |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}[https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ }}|{{#switch: |0|=Vorlage:Toter Link/Core{{#if: https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ | {{#if: | [2] }} (Seite {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. Suche im Internet Archive ){{#if: | {{#if: | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }} | (Seite {{#switch:|no|0|=|#default=dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}.) }}{{#switch: |no|0|= |#default={{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |opt = inline= url= text= datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/}} || {{#if: || }} }} | {{#if: | {{#if: || }} | {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}|#default= https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ Die nachstehende Seite ist {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar]{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. (Suche im Internet Archive. ) {{#if: | {{#if: | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }}Vorlage:Toter Link/Core{{#switch: |no|0|= |#default= {{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |all = inline= url= |opt = datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/}} || {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}[https://www.archaeologie-online.de/blog/neue-ausgrabungen-in-der-5000-jahre-alten-moorsiedlung-hunte-1-5392/ }} }}}}}}}}}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivBot|stamp={{{archiv-bot}}}|text={{#if:|Vorlage:Webarchiv/archiv-bot}}
}}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= url= titel= |opt= autor= hrsg= format= sprache= titelerg= werk= seiten= datum= abruf= zugriff= abruf-verborgen= archiv-url= archiv-datum= archiv-bot= kommentar= zitat= AT= CH= offline= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Internetquelle}} |template= Vorlage:Internetquelle |format=0 |preview=1 }}</ref><ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:Simone Brauns-Bömermann|Simone Brauns-Bömermann: }}{{#if:|{{#if:„Der Dümmer ist weltberühmt“: Archäologie-Hotspot nahe Osnabrück | NOZ|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=„Der Dümmer ist weltberühmt“: Archäologie-Hotspot nahe Osnabrück | NOZ}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=„Der Dümmer ist weltberühmt“: Archäologie-Hotspot nahe Osnabrück | NOZ}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=„Der Dümmer ist weltberühmt“: Archäologie-Hotspot nahe Osnabrück | NOZ}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:2024-05-30{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
| )
| {{#if:{{#ifeq:de|de||{{#if:de|1}}}}| ;
| )}}}}}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}}}{{#if:https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050%7C{{#if:{{#invoke:URLutil%7CisResourceURL%7C1=https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050}}%7C%7C}}}}{{#if:„Der Dümmer ist weltberühmt“: Archäologie-Hotspot nahe Osnabrück | NOZ|{{#if:{{#invoke:WLink|isValidLinktext|1=„Der Dümmer ist weltberühmt“: Archäologie-Hotspot nahe Osnabrück | NOZ|lines=0}}||}}}}{{#if: | In: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{{werk}}}}}}}{{#if: | {{{hrsg}}}{{#if: 2024-05-30|,|{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||,}}}}}}}}{{#if: 2024-05-30| {{#if:{{#invoke:DateTime|format|2024-05-30|noerror=1}}
|{{#invoke:DateTime|format|2024-05-30|T._Monat JJJJ}}
|{{#invoke:TemplUtl|failure|1=Fehler bei Vorlage:Internetquelle, datum=2024-05-30|class=Zitationswartung}} }}{{#if: |,|{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||,}}}}}}}}{{#if: | S. {{{seiten}}}{{#if: |,|{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||,}}}}}}}}{{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty|}}| {{#if:2024-05-30|{{#if:|archiviert|ehemals}}|{{#if:|Archiviert|Ehemals}}}} {{#if:|vom|im}} Vorlage:Referrer{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}| (nicht mehr online verfügbar)}}{{#if: | am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|{{{archiv-datum}}}{{#if:142216||(?)}}}}}}{{#if: 2025-01-08|;}}}}{{#if: 2025-01-08| {{#if:2024-05-30{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|abgerufen|Abgerufen}} {{#switch: {{#invoke:Str|len| {{#invoke:DateTime|format| 2025-01-08 |ISO|noerror=1}} }}
|4=im Jahr
|7=im
|10=am
|#default={{#invoke:TemplUtl|failure|1=Fehler bei Vorlage:Internetquelle, abruf=2025-01-08|class=Zitationswartung}} }} {{#invoke:DateTime|format|2025-01-08|T._Monat JJJJ}}
| {{#invoke:TemplUtl|failure|1=Vorlage:Internetquelle | abruf=2026-MM-TT ist Pflichtparameter}} }}{{#if:{{#ifeq:de|de||{{#if:de|1}}}}|{{#if:2024-05-30{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
| (
| {{#if: | | (}}
}}{{#ifeq:{{#if:de|de|de}}|de||
{{#invoke:Multilingual|format|de|slang=!|split=[%s,]+|shift=m|separator=, }}}}{{#if: |{{#ifeq:{{#if:de|de|de}}|de||, }}{{{kommentar}}}}})}}{{#if: 2024-05-30{{#if: 2025-01-08 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}} }}de|{{#if: |: {{
#if:
| „{{
#ifeq: {{#if:{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|de}} | de
| Vorlage:Str trim
| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
}}“
| {{#ifeq: {{#if:{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|{{#if: {{#invoke:templutl|faculty|}}|de-ch|de}}|de}} | de
| „Vorlage:Str trim“
| {{#invoke:Text|quote
|1={{#if:
| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}
|2={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|de-CH|de}}
|3=1}} }}
}}{{#if:
| (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if: | : }}{{#if: | , deutsch: „“ }})
| {{#if:
| ({{#if: | , deutsch: „“ }})
| {{#if: | (deutsch: „“) }}
}}
}}{{#if: {{{zitat}}}
| {{#if:
| {{#if: {{{zitat}}}
| Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
| Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if: | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
| Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
| {{{ref}}} }}
}}|.{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|{{#if:||{{#ifeq: | JaKeinHinweis |{{#switch:
|0|=Vorlage:Toter Link/Core{{#if: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 | {{#if: | [3] }} (Seite {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. Suche im Internet Archive ){{#if: | {{#if: deadurlausgeblendet | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }} | (Seite {{#switch:|no|0|=|#default=dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}.) }}{{#switch: |no|0|= |#default={{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |opt = inline= url= text= datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050}} || {{#if: || }} }} | {{#if: | {{#if: || }} | {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: deadurl |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}|#default= https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 Die nachstehende Seite ist {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar]{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. (Suche im Internet Archive. ) {{#if: | {{#if: deadurlausgeblendet | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }}Vorlage:Toter Link/Core{{#switch: |no|0|= |#default= {{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |all = inline= url= |opt = datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050}} || {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: deadurl |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}[https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 }}|{{#switch: |0|=Vorlage:Toter Link/Core{{#if: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 | {{#if: | [4] }} (Seite {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. Suche im Internet Archive ){{#if: | {{#if: | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }} | (Seite {{#switch:|no|0|=|#default=dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}.) }}{{#switch: |no|0|= |#default={{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |opt = inline= url= text= datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050}} || {{#if: || }} }} | {{#if: | {{#if: || }} | {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}|#default= https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 Die nachstehende Seite ist {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar]{{#if: | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format||F Y}} }}. (Suche im Internet Archive. ) {{#if: | {{#if: | | Vorlage:Toter Link/archivebot }} }}Vorlage:Toter Link/Core{{#switch: |no|0|= |#default= {{#if: || }} }}{{#invoke:TemplatePar|check |all = inline= url= |opt = datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked= |cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link |errNS = 0 |template = Vorlage:Toter Link |format = |preview = 1 }}{{#if: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050}} || {{#if: || }} }} }}{{#if: | {{#if:{{#invoke:DateTime|format||F Y|noerror=1}} || {{#if: || }} }} }}{{#switch: |checked|deadurl|= |#default= {{#if: || }} }}[https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/der-duemmer-ist-weltberuehmt-archaeologie-hotspot-nahe-osnabrueck-47075050 }} }}}}}}}}}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivBot|stamp={{{archiv-bot}}}|text={{#if:|Vorlage:Webarchiv/archiv-bot}}
}}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= url= titel= |opt= autor= hrsg= format= sprache= titelerg= werk= seiten= datum= abruf= zugriff= abruf-verborgen= archiv-url= archiv-datum= archiv-bot= kommentar= zitat= AT= CH= offline= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Internetquelle}} |template= Vorlage:Internetquelle |format=0 |preview=1 }}</ref> Diese Siedlung bestand aus 24 Häusern der späten Trichterbecher- und Einzelgrabkultur, wovon sich die Hölzer in der feuchten Umgebung gut erhalten haben.
In Niedersachsen und den Niederlanden ist sogar eine Kontinuität spezifischer architektonischer Elemente aus der Trichterbecherkultur vorhanden, zum Teil weisen Dörfer lückenlose Abfolgen auf. Hier sind verschiedene Formen von pfostengebauten Langhäuser vorhanden.<ref>Kossian 2007: R. Kossian, Hunte 1. Ein mittel- und spätneolithischer und frühbronzezeitlicher Siedlungsplatz am Dümmer, Lkr. Diepholz (Niedersachsen). Die Ergebnisse der Ausgrabungen des Reichsamtes für Vorgeschichte in den Jahren 1938 bis 1941. Niedersächsisches Landesmuseum Hannover (Hannover/Kerpen-Loogh 2007).</ref><ref name=":10">Mennenga 2017: M. D. Mennenga, Zwischen Elbe und Ems. Die Siedlungen der Trichterbecherkultur in Nordwestdeutschland. Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung 13 (Bonn 2017).</ref>
In Jütland sind in einer Spätphase (JN III) vermehrt Siedlungen mit Langhausbefunden zu beobachten. Diese Befunde sind zudem oft mit sog. sunken floors (eingetiefte Bereiche ähnl. Grubenhäusern) assoziiert. Diese Befunde leiten zum Spätneolithikum über.<ref>Siemen 2008: P. Siemen, Settlements from the 3rd millennium BC in Southwest Jutland. In: W. Dörfler/J. Müller (Hrsg.), Umwelt – Wirtschaft – Siedlungen im dritten vorchristlichen Jahrtausend Mitteleuropas und Südskandinaviens. Internationale Tagung Kiel 4.–6. November 2005 (Neumünster 2008) 67–82.</ref> Im frühen JN sind hingegen keine Pfostenhäuser, hingegen vereinzelt runde Strukturen anzutreffen. Diese werden als hüttenähnliche Konstruktionen gedeutet.<ref>Rostholm 1986: H. Rostholm, Lustrup og andre bopladsfund fra Herning-egnen. In: C. Adamsen/K. Ebbesen (Hrsg.), Stridsøksetid i Sydskandinavien. Beretning fra et symposium 28.–30. 10. 1985 i Vejle. Arkæologiske Skrifter 1. Forhistorisk Arkæologisk Institut, Københavns Universitet, 1986, 301–317.</ref> Dies unterstützt die oben genannte Idee mobiler Gruppen.
In Schleswig-Holstein liegen wenige direkte Siedlungsnachweise vor. Die meisten hiervon sind pfostengebaute Strukturen, die auf mehrphasigen (Trichterbecher und Einzelgrabkultur) Siedlungsplätzen gefunden wurden. Eine eindeutige Datierung ist nicht möglich.<ref name=":1" /> Womöglich entsprechen die Befunde in Schleswig-Holstein tradierten Konstruktionsweisen, ebenso wie in Niedersachsen. Doch kann dies nicht abschließend geklärt werden. Der Fundplatz Wolkenwehe LA 154 weist ebenso wie die frühen dänischen Befunde Anzeichen für hüttenähnliche Strukturen auf.<ref name=":8" /> Weiterhin sei auf den Befund Stolpe-Depenau LA 17 hingewiesen. Dieser Befund bildet den einzigen sicher einzelgrabzeitlichen Hausbefund Schleswig-Holsteins.<ref name=":1" /> Dieser Befund stellt kein klassisches Pfostenhaus dar, da der äußere Umriss des Hauses ist eine durchgängige, rechteckige Gräbchenstruktur von 8,4 × 5,4 m. Die Gräbchen bestanden vermutlich aus vielen kleinen, engstehenden Pfosten. Entsprechende Befunde mit dem Namen Flögeln bzw. Limesgård aus trichterbecherzeitlichen Kontexten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie auf Bornholm und in Schonen belegt.<ref name=":10" /> Der spärlich überlieferte Siedlungsbefund zeigt, dass keine pauschalen Urteile zum Hausbau- und Siedlungssystem zu fällen sind.
Wirtschaft
Siedlungsmuster und Wirtschaftssysteme stehen miteinander in direkter Verbindung. Die Deutung mobiler und nicht ortsfester Gruppen geht Hand in Hand mit der Annahme, dass schnurkeramischen Gruppen eine Wanderweidewirtschaft attestiert wird. Generell ist vor überregional pauschalisierenden Urteilen zu warnen. Es liegen Nachweise für ortskonstante Siedlungen vor und auch wurden Getreide angebaut. An vielen Fundorten jedoch lässt sich tatsächlich eine mobile und saisonale Lebensweise erkennen, nur steht diese nicht immer mit einer starken viehhalterischen Komponente im Zusammenhang.
So sind in den Niederlanden saisonale Camps zum Fischfang und zur Vogeljagd bekannt.<ref>Nobles 2015: G. R. Nobles, Dwelling on the edge of the Neolithic. Investigating human behavior through the spatial analysis of Corded Ware settlement material in the Dutch coastal wetlands (2900–2300 calBC). Groningen Archaeological Studies 32 (Groningen 2015) 20.</ref> Auch von vielen Siedlungsplätzen in Norddeutschland und Dänemark ist bekannt, dass Jagd und Fischfang eine hohe Bedeutung für die Subsistenz hatten.<ref>Becker/Benecke 2002: D. Becker/N. Benecke, Die neolithische Inselsiedlung am Löddigsee bei Parchim. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns 40 (Lübstorf 2002).</ref>
Eine extensive Viehwirtschaft ist jedoch auch durch zahlreiche Beobachtungen anzunehmen. Pollenprofile in Jütland, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zeigen, dass bereits in den Jahrhunderten vor Beginn der jungneolithischen Einzelgrabkultur vermehrt Offenland geschaffen wurde (angezeigt durch erhöhte Einträge von Gräsern wie Plantago lanceolata), was vermutlich im Zusammenhang mit der Schaffung und Aufrechterhaltung von Weideland steht.<ref>Feeser et al. 2012: I. Feeser/W. Dörfler/F. R. Averdieck/J. Wiethold, New insight into regional and local landuse and vegetation patterns in eastern Schleswig-Holstein during the Neolithic. In: J. Müller/M. Hinz (Hrsg.), Siedlung, Grabenwerk. Großsteingrab. Studien zu Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt der Trichterbechergruppe im nördlichen Mitteleuropa. Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung 2 (Bonn 2012) 159–190.</ref><ref>Aaby 1993: B. Aaby, Man and environment. In: The Royal Society of Northern Antiquaries (Hrsg.), Digging into the Past. 25 years of Archaeology in Denmark (Aarhus 1993) 16–19.</ref> Die Knochen domestizierter Tierarten auf den bekannten Siedlungen stammen vor allem vom Rind, weniger von Schaaf/Ziege und sehr wenig vom Schwein. Dies bekräftigt die Existenz einer Weidewirtschaft.<ref name=":1" />
An Getreide wurden robuste Arten, vorrangig Gerste und daneben Emmer angebaut, wobei die Quellenbasis hier die Beurteilung einschränkt.<ref name=":1" /><ref name=":11">Lutz Klassen: Zur Bedeutung von Getreide in der Einzelgrabkultur Jütlands. In: Umwelt-Wirtschaft-Siedlungen im dritten vorchristlichen Jahrtausend Mitteleuropas und Skandinaviens. Offa Bücher N.F. 84, Neumünster 2008, S. 49–65 (Online als PDF; 6,2 MB).</ref> In einem Becher der ältesten Einzelgrabkultur aus einem geschleiften Hügel von Refshøjgård im Kirchspiel Folby in Ostjütland ist eine unverkohlt erhalten gebliebene Kruste mittels Pollenanalyse, konventioneller Mikroskopie und Rasterelektronenmikroskopie untersucht worden. Die identifizierten Stärkekörner weisen auf Bier hin. Da in der frühen EGK dominierend Gerste angebaut wurde, ergibt sich somit, dass das Trinkgefäß aller Wahrscheinlichkeit nach ein aus Gerste gebrautes Bier enthalten haben dürfte. Das Analyseresultat deutet darauf hin, dass dem Bier kein Honig bzw. Met beigemischt war.<ref name=":11" />
Wichtig ist, dass Veränderungen in Wirtschafts- und Siedlungssystemen bereits im späten Mittelneolithikum erfolgten und nicht an der Wende zum Jungneolithikum. Somit ist dieser Epochenwechsel kein abruptes Ereignis in allen Facetten. Lediglich aus Sicht des Bestattungsbefundes und Teilen der materiellen Kultur sind Neuerungen fassbar, wobei auch diese bei genauer Betrachtung oft zu relativieren sind. Aufgrund dessen ist die kürzlich populär gewordene Migrationshypothese zu hinterfragen (vgl. Diskussion). Diese These stützt sich ohnehin nicht auf soliden Annahmen und sie ist besonders in Bezug auf die Einzelgrabkultur zu hinterfragen. So zeugt beispielsweise die Typologie der Feuersteinbeile von einer lückenlosen Tradition und ebenso, wie soeben dargestellt, die Siedlungsmuster.
Grabenwerk
Um kulturelle Kontinuitäten zu verdeutlichen, sei zuletzt auf einzigartigen Befund hingewiesen. Nahe Albersdorf, Schleswig-Holstein, wurde in der ersten Hälfte des vierten Jahrtausends ein Grabenwerk errichtet.<ref name=":12">Dibbern 2016: H. Dibbern, Das trichterbecherzeitliche Westholstein: Eine Studie zur neolithischen Entwicklung von Landschaft und Gesellschaft. Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung 8 (Bonn 2016).</ref> Diese Anlagen finden sich zahlreich in west- und mitteleuropäischen Kontexten dieser Zeit (z. B. Michelsberger Kultur, Trichterbecherkultur). Der genaue Zweck ist unbekannt, doch dienten sie vermutlich auch zur Aufrechterhaltung des kollektiven Gedächtnisses. Die Gräben der Grabenwerke wurden regelmäßig wiederausgehoben (re-cuttings). Zwischen diesen Events können aber wenige Jahrzehnte bis zu zweihundert Jahren vergangen sein. Dies legt eine orale Tradition nahe.
Die meisten dieser Befunde wurden im nördlichen Mitteleuropa, dort wo die jungneolithische Einzelgrabkultur der mittelneolithischen Trichterbecherkultur folgt, noch während des Mittelneolithikums aufgegeben. Das Grabenwerk Albersdorf-Dieksknöll LA 68 jedoch wurde auch während des Jungneolithikums weiterbenutzt.<ref name=":12" /> Dieser Befund ist einmalig im weiteren Umkreis und zeugt davon, dass das kollektive Gedächtnis aufrechterhalten wurde.<ref name=":1" /> Dies unterstützt die Annahme, dass im Zuge der Verbreitung der Schnurkeramik kein Bevölkerungsaustausch stattfand, wie die rezenten Studien zur aDNA implizieren.<ref>Haak et al. 2015: Massive migration from the steppe was a source for Indo-European languages in Europe. Nature 522 (7555), 207–211.</ref>
Bestattungssitten
Am häufigsten für das Verbreitungsgebiet ist zunächst das in die Erde eingetiefte von einem flachen Hügel überdeckte Grab.<ref name=":0" /><ref>Peter Vilhelm Glob: Die kleinen Grabhügel der Bronzezeit In: Vorzeitdenkmäler Dänemarks. Wachholtz, Neumünster 1968 Seite 119–126</ref> Zunächst wurden im Kerngebiet (v. a. Jütland) fast nur Einzelbestattungen im schnurkeramischen Muster (Hockerstellung, geschlechtsspezifische Ost-West-Ausrichtung und geschlechtsspezifische Beigaben) angelegt, was einen deutlichen Unterschied zur vorausgehenden Trichterbecherkultur (TBK) darstellen soll, wo vor allem Megalithgräber genutzt wurden. Allerdings wurden auch während der EGK ehemalige Megalithgräber wiederverwendet vor allem in Nord- und Nordostdeutschland.<ref name=":1" /> In Nordjütland kommen später hölzerne Holzkammergräber ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=da|SCRIPTING=Latn|SERVICE=dänisch}}) und Grabkisten hinzu.<ref name=":0" /> In einer Spätphase lassen sich zudem vermehrt Brandbestattungen feststellen, die auf einen Einfluss aus der mitteldeutschen Schönfelder Gruppe zurückzuführen sind.<ref name=":2" /><ref>Wetzel 1979: G. Wetzel, Die Schönfelder Kultur. Deutscher Verlag der Wissenschaften (Berlin 1979).</ref>
P.V. Glob definierte die Begriffe Untergrabzeit, Bodengrabzeit und Obergrabzeit anhand der vertikalen Position der Bestattungen und erkannte hierin eine relative Chronologie. Die Prämisse hierfür ist, dass die Gräber im Laufe der EGK immer weiter oben (bezogen auf das Bodenniveau) angelegt wurden. K. W. Struve übernahm diese Einteilung für Schleswig-Holstein und neuere Studien haben diese relative Chronologie bestätigen können.<ref name=":0" /> Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die komplette Abfolge Unter- bis Obergrab in einem Grabhügel vereint außerhalb Jütlands nicht bekannt ist.
Im Vergleich zu den mitteldeutschen Gruppen mit Schnurkeramik spielt die Beigabe von Keramikgefäßen eine untergeordnete Rolle im Bestattungsritual, hingegen sind Streitäxte weitaus häufiger vertreten. Dieses Muster wird am Ende der EGK umgekehrt. Keramik wird häufiger, Streitäxte verlieren drastisch an Bedeutung. Ihre Beigabenfrequenz sinkt von 70 % in der frühen auf 29 % in der späten Phase.<ref name=":0" />
Hort- und Einzelfunde
Die Trichterbecherkultur ist dafür bekannt, dutzende Horte angelegt zu haben. Diese beinhalten vorrangig Feuersteinbeile. Abertausende Feuersteinbeile wurden zudem als Einzelfunde deponiert.<ref name=":13">Rech 1979: M. Rech, Studien zu Depotfunden der Trichterbecherkultur und Einzelgrabkultur des Nordens. Untersuchungen aus dem Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Schleswig N.F. 39 (Neumünster 1979).</ref> Doch auch von der jungneolithischen Einzelgrabkultur wurden zahlreiche Horte und Einzelfunde deponiert. Diese umfassen zumeist dicknackig-dickblattige Feuersteinbeile, daneben auch Hohlbeile des JN III.<ref name=":1" /><ref name=":13" /> Ebenfalls im JN III werden erstmals Streitäxte in Mehrobjektdepots deponiert, während vormals ausschließlich Einzelfunde belegt sind.<ref name=":1" /> Dies untermalt die oben genannte potenzielle Veränderung der Bedeutung der Streitaxt, die sich auch aus morphologischen Gesichtspunkten ergibt (s. o.). Wenige Bernsteinhorte sind belegt. Hier sind gleich zwei aus dem Satrupholmer Moor im Kreis Schleswig-Flensburg zu nennen.<ref name=":1" /><ref name=":9" /> Ein einzigartiger Befund stammt aus der Wakenitz bei Groß Sarau. Hier wurde eine späte Streitaxt (14C-datiert auf 2465 calBC [3940±30 BP]) zusammen mit Felsgesteinbeilen und zwei Steinen gefunden, die als Ambossteine gedeutet werden.<ref name=":1" /><ref name=":14">Freudenberg 2010: M. Freudenberg, Stone Age or Bronze Age? Cushion stones and other stone tools used for early metalworking in Schleswig-Holstein. In: B. V. Eriksen (Hrsg.), Lithic technology in metal using societies. Proceedings of a UISPP Workshop, Lisbon, September 2006. Jysk Arkæologisk Selskabs Skrifter 67 (Aarhus 2010) 23–32.</ref> Dies bezeugt die Verarbeitung von Metall zu einer Zeit, für die bislang noch keine Metallerzeugnisse im näheren Umfeld belegt sind.<ref name=":1" /> Die nächstgelegenen ähnlichen Funde stammen aus den Niederlanden sowie aus Mitteldeutschland. Diese werden mit dem Glockenbecherphänomen assoziiert.<ref name=":14" />
Literatur
Für die EGK liegen keine das Gesamtgebiet umfassenden Bearbeitungen vor, sondern lediglich regionale Studien:
Dänemark:
Erste Herausarbeitung der Kulturerscheinung in Jütland durch
- Sophus Müller (1898).
Spätere Bearbeitung durch
- Peter Vilhelm Glob (1944)
- Hübner 2005: E. Hübner, Jungneolithische Gräber auf der Jütischen Halbinsel. Typologische und chronologische Studien zur Einzelgrabkultur. Nordiske Fortidsminder Serie B 24:1 (Kopenhagen 2005).
- Sebastian Schultrich: Streitäxte, Silexdolche und geradwandige Becher: Lokale und überregionale Zeichenträger zu Beginn des neolithisch – bronzezeitlichen Transformationsprozesses (2500–2250 v. Chr). Offa 79, 53–92. https://doi.org/10.26016/offa.2022.A3
für den inseldänischen Bereich durch
- C. J. Becker (1936) und
- Iversen 2015: R. Iversen, The Transformation of Neolithic Societies. An Eastern Danish Perspective on the 3rd Millennium BC. Jysk Arkæologisk Selskabs Skrifter 88 (Aarhus 2015).
Schleswig-Holstein:
Erste Bearbeitung und Benennung der Kultur durch
- Johanna Mestorf: Aus dem Steinalter. Gräber ohne Steinkammer unter Bodenniveau. In: Mitteilungen des Anthropol. Vereins in Schleswig-Holstein. Lipsius & Tischer, Kiel 1892, 9–24. {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0179-9703|0}}{{#ifeq:1|0|[!]
}}{{#ifeq:0|1
|{{#switch:00
|11= (print/online)
|10= (print)
|01= (online)
}}
}}{{#ifeq:0|0
|{{#ifeq:0|0
|{{#if:{{#invoke:URIutil|isISSNvalid|1=0179-9703}}
|
|{{#invoke:TemplUtl|failure|ISSN ungültig}}}}}}
}}
Umfassende Darstellung mit überregionaler Bedeutung durch
- Jan Piet Brozio: Zur absoluten Chronologie der Einzelgrabkultur in Norddeutschland und Nordjütland. In: Germania. Band 96, 2019, S. 45–92 (Online).
- Karl Wilhelm Struve: Die Einzelgrabkultur in Schleswig-Holstein und ihre kontinentalen Beziehungen. K. Wachholtz, Neumünster 1955.
- Sebastian Schultrich: Das Jungneolithikum in Schleswig-Holstein. W. Kirleis/J. Müller (Hrsg.), Scales of Transformations in Prehistoric and Archaic Societies, vol. 1. Sidestone Press (Leiden 2018). (online)
- Hübner 2005: E. Hübner, Jungneolithische Gräber auf der Jütischen Halbinsel. Typologische und chronologische Studien zur Einzelgrabkultur. Nordiske Fortidsminder Serie B 24:1 (Kopenhagen 2005).
Mecklenburg-Vorpommern:
- Erika Beltz: Zum Problem der Südausdehnung der mecklenburgischen Einzelgrabkultur zwischen Elbe und Oder unter besonderer Berücksichtigung der Keramikfunde. Diplomarbeit. Humboldt-Universität, Berlin 1968.
- Jörn Jacobs: Die Einzelgrabkultur in Mecklenburg-Vorpommern (= Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Band 24). Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Schwerin 1991, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0138-4279|0}}{{#ifeq:1|0|[!]
}}{{#ifeq:0|1
|{{#switch:00
|11= (print/online)
|10= (print)
|01= (online)
}}
}}{{#ifeq:0|0
|{{#ifeq:0|0
|{{#if:{{#invoke:URIutil|isISSNvalid|1=0138-4279}}
|
|{{#invoke:TemplUtl|failure|ISSN ungültig}}}}}}
}}.
- Dieter Kaufmann: Keramische Funde der Einzelgrabkultur bzw. Oderschnurkeramik in den mecklenburgischen Bezirken. In: Hermann Behrens, Friedrich Schlette (Hrsg.): Die neolithischen Becherkulturen im Gebiet der DDR und ihre europäischen Beziehungen. Vorträge der Tagung 1967 (= Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle. Band 24). Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1969, S. 115–123.
- Ingeburg Nilius: Beitrag zur Stellung der Einzelgrabkultur in Mecklenburg. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 64, 1981, S. 63–87.
Niedersachsen
- Strahl 1990: E. Strahl, Das Endneolithikum im Elbe-Weser-Dreieck. Veröffentlichungen der urgeschichtlichen Sammlungen des Landesmuseums zu Hannover 36 (Hildesheim 1990).
- Brozio 2012: J. P. Brozio, Bestattungen der Einzelgrabkultur an der Ilmenau (Nordostniedersachsen). Teil B. In: J. P. Brozio/F. Hage, zwei Studien zu den neolithischen und bronzezeitlichen Grabanlagen der Lüneburger Heide. Verlag Marie Leidorf GmbH (Rahden/Westfalen 2012), 23–134
Brandenburg:
- Günter Wetzel: Oderschnurkeramik und Einzelgrabkultur in Brandenburg. In: Hermann Behrens, Friedrich Schlette (Hrsg.): Die neolithischen Becherkulturen im Gebiet der DDR und ihre europäischen Beziehungen. Vorträge der Tagung 1967 (= Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle. Band 24). Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1969, S. 101–113.
Mittelelbegebiet, Sachsen-Anhalt:
- 1905/10 wissenschaftliche Auswertung Paul Kupkas.
- 1920er Ausgrabungen Ende der 20er durch H. Lies in Gerwisch, Jerichower Land
- 1949 Untersuchungen der Gräber auf dem Taubenberg bei Wahlitz, Jerichower Land
- 2008 Ausgrabungen bei Stegelitz, Jerichower Land.<ref>Uwe Fiedler: Mit Axt und Beil: ein reiches neolithisches Grab aus Möckern. Das reichste Inventar der Einzelgrabkultur im Lande. Online beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.</ref>
- Michael Scheunemann: Einzelgrabkultur. In: H.-J. Beier und R. Einicke (Hrsg.): Das Neolithikum im Mittelelbe-Saale-Gebiet und in der Altmark. Eine Übersicht und ein Abriß zum Stand der Forschung. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas, Band 4. S. 257–268. Beier & Beran. 1994. ISBN 3-930036-05-3
- Dirk Hecht: Das schnurkeramische Siedlungswesen im südlichen Mitteleuropa. Eine Studie zu einer vernachlässigten Fundgattung im Übergang vom Neolithikum zur Bronzezeit; Heidelberg 2007
Weblinks
|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
|1/= und Videos
|1/1=, Videos und Audiodateien
|/1= und Audiodateien}}
| , Videos und Audiodateien
}}
|#default= – }}{{#if: Single grave culture
| {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|single grave culture|9}}
| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}Vorlage:Wikidata-Registrierung
- dänisch
- <ref name=":1" />
- <ref name=":7" />
- Verbreitung dän. und Karte
Einzelnachweise
<references />
{{#ifeq: s | p | | {{#if: 4151447-6 | |
}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: 4151447-6 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: 4151447-6 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URL
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:"
- Wikipedia:Weblink offline fix-attempted
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link/URL fehlt
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:ISSN
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
- Wikipedia:GND fehlt
- Wikipedia:Normdaten-TYP falsch oder fehlend
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:GND in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Einzelgrabkultur
- Archäologische Kultur (Europa)
- Kulturraum in Europa
- Archäologische Kultur (Kupfersteinzeit)
- Historischer Kulturraum
- Kieler Archäologie