Das Ei ist ein Naturprodukt, das als Lebensmittel wegen seines Nährwertes, vor allem wegen des Gehaltes an hochwertigenProteinen seit Beginn der Menschheitsgeschichte<ref>William J. Stadelman: Chicken Eggs. In: Kenneth F. Kiple, Kriemhild Coneè Ornelas (Hrsg.): The Cambridge World History of Food. Band 1. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2000, ISBN 0-521-40214-X, S. 499–507, hier S. 499.</ref> ein wichtiges Nahrungsmittel darstellt.
Allgemeines
Wurden früher Eier gesammelt bzw. gehortet, so ist die Bereitstellung von Ei in den Industriestaaten heute meist ein Teil der Lebensmittelindustrie. Dabei werden vor allem Hühnereier produziert, welche dann als Ganzes (Schaleneier), als Flüssigei oder getrocknet als Eipulver angeboten und weiterverarbeitet werden. Flüssigei ist entweder Vollei oder dessen Bestandteile Eigelb (Eidotter) und Eiklar (Eiweiß).<ref name="Bellmann">Dieter E. Zimmer, Rowohlt TB-V., Rnb. (April 1986): Hühner – Tiere oder Eiweißmaschinen? ISBN 978-3-86022-404-5.</ref>
Auch die Eier wildlebender und/oder schwer kultivierbarer Tierarten wurden und werden für Nahrungszwecke genutzt, was teilweise zur deutlichen Dezimierung der Arten bis zur Ausrottung und in der heutigen Zeit zu Schutzmaßnahmen für die betroffenen Tierarten führte:
William J. Stadelman: Chicken Eggs. In: Kenneth F. Kiple, Kriemhild Coneè Ornelas (Hrsg.): The Cambridge World History of Food. Band 1. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2000, ISBN 0-521-40214-X, S. 499–507.
Waldemar Ternes, Ludwig Acker, Siegfried Scholtyssek: Ei und Eiprodukte. Mit 114 Tabellen, Parey, Hamburg/Berlin 1994, ISBN 978-3-86022-404-5.