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Eduard Rüber

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Datei:Eduard Rüber Generaldirektionsrat, Architekt 1804-1874, Hochzeitsportrait.jpg
Fotografie des Hochzeitsportraits von Liberat Hundertpfund von 1833
Datei:Eduard Rüber Generaldirektionsrat, Architekt 1804-1874, Foto Hanfstaengl.jpg
Eduard Rüber Fotografie von Franz Hanfstaengl
Datei:Rosenheim-Rathaus-1.jpg
Der frühere Bahnhof von Rosenheim
Datei:Villa Leuchtenberg in Lindau, Innendekoration im pompejanischen Stil.jpg
Innendekoration im pompejanischen Stil in der Villa Leuchtenberg in Lindau
Datei:Binswangen Synagoge Südseite199.JPG
Synagoge in Binswangen

Eduard Rüber (* 17. Mai 1804 in Deisenhausen; † 10. November 1874 in München<ref>Günter Hägele: Rüber (Joseph Maria) Eduard (Pascal). In: Stadtlexikon Augsburg. Wißner-Verlag, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2016; abgerufen am 20. Mai 2015.</ref>; vollständiger Name: Joseph Maria Eduard Pascal Rüber) war ein deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter, der als Erbauer zahlreicher Bahnhofsgebäude in Bayern gilt.

Leben

Rüber wuchs ab 1807 in Augsburg auf und besuchte dort das Gymnasium. Nach dem Abitur immatrikulierte er sich am 23. November 1823 an der Münchner Kunstakademie und studierte dort Baukunst<ref>00883 Eduard Rüber, Matrikelbuch 1809–1841. Abgerufen am 26. Oktober 2011.</ref> bei Friedrich von Gärtner. Ab 1830 war er Baugehilfe im Kreisbaubüro Augsburg, später Zivilbauinspektor und 1842 kurzzeitig stellvertretender Kreisbaurat bei der Regierung von Schwaben und Neuburg,<ref>Günter Hägele: Eintrag zu Eduard Rüber im Stadtlexikon Augsburg. Wißner-Verlag, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2016; abgerufen am 26. Oktober 2011.</ref> bevor er im gleichen Jahr als Architekt der Königlichen Eisenbahnbau-Kommission nach Nürnberg berufen wurde. 1848 wechselte er in gleicher Funktion nach München. Er stand zuletzt im Rang eines Regierungs- und Baurats.

Familie

Er war mit Karoline Nick verheiratet. Das Paar hatte mehrere Kinder, darunter:

  • Malwine Maria (* 24. Mai 1842) ⚭ Emil von Riedel (* 6. April 1832; † 13. August 1906), Jurist und Politiker
  • Aurelie
  • Grundram
  • Ottmar († 6. Juli 1909), Hofkapellmeister
  • Theobald

Werk

Datei:Lindau Harbor Lake Constance 01.jpg
Hafeneinfahrt von Lindau mit Leuchtturm und Löwe

Von Rüber stammen unter anderem die Entwürfe für die Bahnhofs-Empfangsgebäude in Augsburg (Erweiterung um 1870 durch Friedrich Bürklein), Bamberg, Erlangen, Fürth, Kaufbeuren (abgerissen), Lindau (abgerissen), Nürnberg (abgerissen) und Rosenheim (wie in Augsburg durch Bürklein erweitert, später umgenutzt). In Lindau wirkte er auch beim Bau der Hafenanlage mit dem heute noch bestehenden Leuchtturm und dem Löwen sowie beim Bau der Villa Leuchtenberg am Seeufer in Lindau-Reutin mit. Von ihm stammen auch die Pläne für den Neubau des Turms der Pfarrkirche Illereichen in neuromanischen Formen (1838 ff) sowie für die neugotische Friedhofskapelle in Günzburg, Ulmer Straße (1836).

Ehrungen

Rüber war Ritter des Königlich Bayerischen Verdienstordens vom Heiligen Michael und des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens. In Rosenheim und Donauwörth sind Straßen nach ihm benannt, in Lindau der Platz am Hafen.

Veröffentlichungen

Im Jahr 1860 veröffentlichte Rüber die 89-seitige Abhandlung Das Rasendach, die wohlfeilste, dauerhafteste und feuersicherste Eindeckungsart für Stadt- und Land-Gebäude bei der J. G. Cotta’schen Buchhandlung.<ref>Eduard Rüber: Das Rasendach. Die wohlfeilste, dauerhafteste und feuersicherste Eindeckungsart für Stadt- und Land-Gebäude. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1860. (Reprint: Ed. Libri Rari, Verlag Schäfer, Hannover 1998, ISBN 3-88746-390-0.)</ref>

Nachlass und Grabstätte

Datei:07-3-37-Grab-Eduard-Rueber-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.jpg
Grab von Eduard Rüber auf dem Alten Südlichen Friedhof in München

Die Grabstätte von Eduard Rüber befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 7 – Reihe 3 – Platz 37, Standort

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Aus seinem Nachlass sind drei Briefe an die J. G. Cotta’sche Buchhandlung im Deutschen Literaturarchiv Marbach erhalten.<ref>Eintrag zu Eduard Rüber in Kalliope, Abfragedatum: 6. September 2015.</ref>

Weblinks

Commons: Eduard Rüber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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