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Eduard-Strelzow-Stadion

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Eduard-Strelzow-Stadion

Torpedo-Stadion
Das Eduard-Strelzow-Stadion im Juni 2013
Das Eduard-Strelzow-Stadion im Juni 2013
Frühere Namen

Torpedo-Stadion (bis 1997)

Daten
Ort Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Moskau, Russland
Koordinaten 55° 42′ 58,8″ N, 37° 39′ 22,6″ OKoordinaten: 55° 42′ 58,8″ N, 37° 39′ 22,6″ O
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Baubeginn 1958
Eröffnung 7. September 1960
Renovierungen 1976, 1990, 1998
Abriss 2021
Kapazität 13.450 Plätze
Spielfläche 104 × 68 m
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen
Lage

Das Eduard-Strelzow-Stadion ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage in der russischen Hauptstadt Moskau. Es war die Heimspielstätte des Fußballvereins Torpedo Moskau.

Geschichte

Die 1960 eröffnete Anlage lag im südlichen Verwaltungsbezirk im Stadtteil Danilowski am Ufer der Moskwa. Sie wurde für ZIL, einem ehemaligen Hersteller von Lastkraftwagen, Omnibussen und Personenkraftwagen, gebaut. Der Bau war seit 1997 nach dem Torpedo-Spieler Eduard Strelzow (1937–1990) benannt, der den Beinamen „Russischer Pelé“ trug. Das Stadion verfügte über zwei nicht überdachte Tribünen auf den Längsseiten und bot 13.450 Zuschauern Platz. Anfänglich besaß es nur eine Haupttribüne im Osten. 1976 kam der Rang im Westen hinzu. Ab 1978 bis 1997 trug Torpedo Moskau seine Heimspiele hier aus, bis man in das Olympiastadion Luschniki wechselte. 1998 wurde es zu einem Sitzplatzstadion umgebaut. Zwischen 2010 und 2013 sowie von 2017 bis 2021 spielte Torpedo wieder hier.<ref name=":0">Sports Complex E.A. Streltsov - Torpedo Moscow - The Stadium Guide. Abgerufen am 9. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischenzeitlich wurde die Sportstätte auch vom FK Moskau sowie der 2003 durch ZIL erneut gegründeten FK Torpedo-ZIL Moskau genutzt.

Am 26. April 2019 kündigte Torpedo Moskau die Modernisierung der Sportstätte an. Der Entwurf des französischen Büros Michel Rémon & Associés wurde für die Umsetzung ausgewählt.<ref name=":1">Stade Torpedo Moscou. In: michelremon.com. Michel Rémon & Associés, abgerufen am 8. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Michel Rémon war u. a. in den 2000er Jahren für die Umbaupläne des Stade Auguste-Delaune in Reims verantwortlich. Die ursprünglichen Pläne sahen einen Baubeginn im zweiten Quartal 2020 vor. Ein leichter Anstieg der Zuschauerkapazität auf 15.070 Plätze war vorgesehen.<ref name=":2">Артем Терентьев: «Торпедо» объявило о реконструкции стадиона имени Эдуарда Стрельцова. In: matchtv.ru. 26. April 2019, abgerufen am 8. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab Ende 2021 begann der vollständige Abriss. An gleicher Stelle soll bis 2025 ein neues Stadion entstehen. Verantwortlicher Bauträger ist der Milliardär Roman Awdejew.<ref name=":3">Начавшийся снос стадиона Эдуарда Стрельцова продлится три месяца - Москвич Mag - 08.11.2021. 8. November 2021, abgerufen am 9. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sportveranstaltung

Im Jahr 1984 fanden auf dem Stadion Spiele der U-19-Fußball-Europameisterschaft statt<ref name=":0" />.

Im Jahr 2006 wurden auf dem Stadion Gruppenspiele sowie zwei Viertelfinale der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ausgetragen.

Am 26. September 2012 wurde auf dem Stadion ein Achtelfinalspiel des russischen Pokals zwischen den Moskauer Mannschaften „Torpedo“ und „Dinamo“ ausgetragen, das in einem Skandal endete. Das Spiel wurde beim Stand von 2:1 für Dinamo abgebrochen, nachdem es zweimal aufgrund von Unruhen auf den Rängen unterbrochen worden war<ref name=":1" />. Zwei Tage später wertete das Kontroll- und Disziplinarkomitee des Russischen Fußballverbands (KDK RFS) das Spiel als technische Niederlage für Torpedo mit 0:3 und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 300.000 Rubel. Beide Vereine mussten zusätzlich jeweils 200.000 Rubel zahlen, weil ihre Fans Pyrotechnik eingesetzt hatten<ref name=":2" />. Die drei folgenden Heimspiele von Torpedo in der FNL wurden ohne Zuschauer ausgetragen.

In der Saison 2012/13 fand auf diesem Stadion nur ein einziges Spiel der Premjer-Liga statt, und zwar am 26. Mai 2013 in der 30. Spielrunde zwischen dem Moskauer „Spartak“ und „Alanija Wladikawkas“<ref name=":3" />.

Im Jahr 2013 wurden auf dem Stadion Spiele eines kombinierten Turniers ausgetragen.

Galerie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />