Edda Göring
Edda Göring (* 2. Juni 1938 in Berlin; † 21. Dezember 2018 in München<ref name="tz">Lydia Wünsch, Sascha Karowski: Edda Göring: Hitlers Patentochter diskret beerdigt, tz.de, 8. März 2019 (abgerufen am 8. März 2019).</ref>) war die Tochter des nationalsozialistischen Politikers und Reichsmarschalls Hermann Göring und seiner zweiten Ehefrau, der Theaterschauspielerin Emmy Göring (geborene Sonnemann).
Leben
Emmy Göring wurde im Alter von 44 Jahren im Rittberg-Krankenhaus in Berlin-Lichterfelde künstlich befruchtet<ref>Anna Maria Sigmund: Die Frauen der Nazis. Komplett überarbeitete Neuausgabe, E-Book-Version. Heyne, München 2013, ISBN 978-3-641-09876-6, o. S. (Seite bei Google Books).</ref> und brachte Edda im Berliner Westsanatorium zur Welt.<ref>Werner Brockdorff: Flucht vor Nürnberg. Pläne und Organisation der Fluchtwege der NS-Prominenz im „Römischen Weg“. Welsermühl, München/Wels 1969, S. 278.</ref> Sie wurde am 5. November 1938 durch Reichsbischof Ludwig Müller in Carinhall evangelisch getauft. Zu ihren Taufpaten gehörte Adolf Hitler.<ref>Emmy Göring erinnerte sich 1967 (An der Seite meines Mannes, Begebenheiten und Bekenntnisse, Göttingen 1967, S. 137) an die Taufe: „Getauft wurde sie vom Reichsbischof. Ihre Paten waren, außer Adolf Hitler und der Großdeutschen Luftwaffe, unsere nächsten Verwandten und Freunde, und dazu nahmen wir noch unsere Cilly.“</ref> Sie wurde möglicherweise nach Benito Mussolinis Tochter Edda oder nach einer Freundin ihrer Mutter benannt. Die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie unter anderem in Carinhall, dem nahe Berlin gelegenen herrschaftlichen Landsitz ihres Vaters.
Am 21. Mai 1945 wurde sie mit ihren Eltern im US-amerikanischen Lager Camp Ashcan in Mondorf in Luxemburg interniert. Während des Nürnberger Prozesses durfte sie ihren Vater im Gefängnis besuchen.<ref>Viktor von der Lippe: Nürnberger Tagebuchnotizen November 1945 bis Oktober 1946. Frankfurt am Main 1951, S. 490. Laut New York Times vom 13. September 1946 durfte Edda ihren Vater nicht sehen.</ref>
1948 wurde Göring in die dritte Klasse der Oberrealschule Sulzbach-Rosenberg eingeschult. Die Familie lebte inzwischen in der Nähe von Hersbruck.<ref>Helmut Ackermann: Teilnehmer einer Völkerwanderung. Books on Demand, Düsseldorf 2002, S. 261.</ref> Ende November des Jahres siedelte sie mit ihrer Mutter und deren Schwester Else Sonnemann nach Etzelwang über.<ref>Maria Rita Sagstetter: Hermann Göring auf Burg Veldenstein und in Sackdilling. In: Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Hrsg.): Archivalische Zeitschrift. Band 88, Nr. 2, München 2006, S. 813.</ref>
Ab 1949 prozessierte Emmy Göring jahrelang, um Wertgegenstände aus dem Besitz ihres Mannes zu erhalten. Viele davon erklärte sie zum Erbe der inzwischen zehnjährigen Tochter.<ref>Anna Maria Sigmund: Die Frauen der Nazis. München 2001, S. 100.</ref> Edda Göring wurde am 12. April 1953 in der Kreuzkirche zu München konfirmiert. Sie wohnte zu dieser Zeit in der Adelheidstraße in München.
Göring begann ein Jurastudium an der Universität München,<ref>Meldung im Spiegel 45/1958, abgerufen am 23. Oktober 2014</ref> das sie aber offenbar nicht beendete. Später arbeitete sie als medizinisch-technische Assistentin.<ref>N. Lebert, St. Lebert: Denn Du trägst meinen Namen – Das schwere Erbe der prominenten Nazi-Kinder. S. 174.</ref>
Nach dem Krieg war Edda Göring regelmäßig zu Gast im Bayreuther Haus von Hitlers früherer Förderin Winifred Wagner. Deren Enkel Gottfried Wagner erinnerte sich später an die Einladungen seiner Großmutter, die zu jener Zeit politische Freunde empfing wie Edda Göring, Ilse Heß, den damaligen NPD-Vorsitzenden Adolf von Thadden, Gerdy Troost, die Witwe des NS-Architekten und Hitler-Freundes Paul Ludwig Troost, den britischen Faschisten-Führer Oswald Mosley, den verwandten NS-Filmregisseur Karl Ritter sowie den rassistischen Autor und ehemaligen Reichskultursenator Hans Severus Ziegler. 1986 gab sie dem schwedischen Autor und Regisseur Björn Fontander ein Fernsehinterview, in dem sie Hermann Göring als liebevollen Vater beschrieb, sich aber von dessen Politik distanzierte. Auf ihren Wunsch wurde das Interview nicht in Deutschland ausgestrahlt.<ref>{{#if:lumeoh|lumeoh: }}{{#if:|Show }}[https://www.youtube.com/{{#if:
|user/ Interview with Edda Göring]
|{{#if:
|channel/ Interview with Edda Göring]
|{{#if:
|c/ Interview with Edda Göring]
|{{#if:
|@ Interview with Edda Göring]
|{{#if:
|show/ Interview with Edda Göring]
|{{#if:
|show?p= Interview with Edda Göring]
|{{#if:
|playlist?list= Interview with Edda Göring]
|watch?v=SAz1FLUPxTU{{#if:|&t={{#if:|{{{h}}}h}}{{#if:|{{{m}}}m}}{{#if:|s}}}} Interview with Edda Göring]{{#if:| (ab {{#if:|{{{h}}}:|0:}}{{#if:|{{#ifexpr:{{#invoke:Str|len|{{{M}}}}}>1||0}}:|00:}}{{#if:|{{#ifexpr:{{#invoke:Str|len|}}>1||0}}|00}})|{{#if:| (ab {{#expr: trunc( / 3600 ) }}:{{#ifexpr:
{{#expr:
trunc(
( - trunc( / 3600 ) * 3600 )
/ 60 )
}} < 10 | 0
}}{{#expr:
trunc(
( - trunc( / 3600 ) * 3600 )
/ 60 )
}}:{{#ifexpr:
{{#expr:
- trunc( / 3600 ) * 3600
- trunc( ( - trunc( / 3600 ) * 3600 ) / 60 ) * 60
}} < 10 | 0
}}{{#expr:
- trunc( / 3600 ) * 3600
- trunc( ( - trunc( / 3600 ) * 3600 ) / 60 ) * 60
}})}}}}
}}
}}
}}
}}
}}
}}
}} auf {{#ifeq:{{{link}}}|0|YouTube |YouTube}}{{#if: 2015-04-27
|, {{#invoke:DateTime|format|2015-04-27|T._Monat JJJJ}}
}}{{#if:2024-02-25
|, abgerufen am {{#invoke:DateTime|format|2024-02-25|T._Monat JJJJ}}
}}{{#if:28:13 min| ({{#if:
| {{#invoke:Multilingual|format|{{{sprache}}}|slang=!|split=[%s,]+|shift=m|separator=, }}
}}{{#if:
| {{#if:
| ;
}}
}}{{#if: 28:13 min
| {{#if:
| ;
}}Laufzeit: 28:13 min
}})
}}{{#if: 2015-04-272024-02-2528:13 min|.}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all=
|opt= 1= id= 2= title= titel= 3= abruf= zugriff= z= h= m= time= sec= uploader= upl= upload= d= kommentar= k= link= user= channel= c= alias= list= show= showid= sprache= laufzeit=
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@
}}{{#invoke:TemplatePar|valid
|1=h
|2=n
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@
}}{{#invoke:TemplatePar|valid
|1=m
|2=n
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@
}}{{#invoke:TemplatePar|valid
|1=sec
|2=n
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@
}}{{#invoke:TemplatePar|valid
|1=time
|2=n
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@
}}{{#invoke:TemplatePar|valid
|1=sprache
|2=langs
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@
}}{{#invoke:TemplatePar|valid
|1=link
|2=/^[01]?$/
|template=Vorlage:YouTube
|cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
|format=@@@ 0 oder 1 erlaubt
}}{{#if:SAz1FLUPxTU||Vorlage:YouTube: Fehlender Typ-Parameter. Entweder id, list, show, showid, user, channel, c oder alias muss angegeben werden.
}}</ref>
Ab 1976 war sie fünf Jahre lang mit dem damaligen Stern-Reporter Gerd Heidemann liiert, dem sie 1981 die Tagebücher ihres Vaters Hermann Göring verkaufen wollte; diese wurden später an einen Sammler aus der Schweiz veräußert. Eine Kopie ist beim Institut für Zeitgeschichte archiviert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20160318000450
| {{#ifeq: 20160318000450 | *
| {{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt. | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}} }} (Archivversionen)
| {{#iferror: {{#time: j. F Y|20160318000450}}
| {{#if: || }}Der Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
| {{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt. | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: | {{{archiv-bot}}} | }} | des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20160318000450}} im Internet Archive{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
}}
}}
| {{#if:
| {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
| {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
| 16= {{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt. | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: | {{{archiv-bot}}} | }} | des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
| 9 = {{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt. | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}} }} {{#ifeq: | [] | [ | ( }}{{#if: {{#if: | {{{archiv-bot}}} | }} | des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
| #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!{{#if: || }}
}}
| c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt. | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}} }} ({{#if: {{#if: | {{{archiv-bot}}} | }} | des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if: | ; }}{{#ifeq: | [] | ] | ) }}
}}
| {{#if:
| Vorlage:Webarchiv/Today
| {{#if:
| Vorlage:Webarchiv/Generisch
| {{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt. | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}} }}
}}}}}}}}{{#if:
| Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all = url=
|opt = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
|cat = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
|errNS = 0
|template = Vorlage:Webarchiv
|format = *
|preview = 1
}}{{#ifexpr: {{#if:20160318000450|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
}}{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
| web.archive.org =
{{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}}
| webcitation.org =
{{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}}
| archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn =
{{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
}}{{#if:
| {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
| }}
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
}}
| {{#if:
| {{#if: || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
}}
}}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367}}
|| {{#if: || }}
}}{{#if: Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.
| {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt.}}
| {{#if: || }}
}}
| {{#if: || }}
}}{{#switch:
|addlarchives|addlpages= {{#if: || }}{{#if: 1 |}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
}}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367%7Carchiv}} |-1
|| {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367%7C4}}%7Chttp}} |-1
|| {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.cellesche-zeitung.de/S91367 }}
| abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org =
| #default = {{#if: || }}{{#if: 1 |}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
}}
}}
}}</ref> Die Beziehung zu Heidemann fand als Nebenhandlung Eingang in Helmut Dietls Film Schtonk! von 1992. In dieser Komödie, die sich um die gefälschten Hitler-Tagebücher dreht, spielt Christiane Hörbiger eine fiktive Nichte Görings, Freya von Hepp, deren Rolle an Göring angelehnt ist. In der britischen Fernsehserie Hitler zu verkaufen, die auf dem Sachbuch von Robert Harris basiert, wurde Göring von Alison Steadman dargestellt.
In der deutschen Serie „Faking Hitler“ aus dem Jahre 2021 wird Edda Göring von Jeanette Hain gespielt.
Göring arbeitete als Angestellte in der Gesundheitsbranche. Dass sie zuletzt in einer Wiesbadener Rehaklinik beschäftigt gewesen sein soll, gilt als widerlegt.<ref>Harald Sandner: Wenigstens 12 Jahre anständig gelebt. Neue Einblicke in Hermann Görings Biografie, Shaker Media, Düren 2023, ISBN 978-3-95631-980-8, S. 629f.</ref> Sie blieb unverheiratet und widmete sich neben ihrem Beruf der Betreuung ihrer Mutter. Bei ihr wohnte sie auch bis zu deren Tod am 8. Juni 1973. Göring lebte bis zu ihrem Tod im Münchner Stadtteil Lehel.<ref>N. Lebert, St. Lebert: Denn Du trägst meinen Namen – Das schwere Erbe der prominenten Nazi-Kinder. S. 187.</ref>
Sie starb nach Angaben des Münchner Kreisverwaltungsreferats am 21. Dezember 2018 und wurde in einem Urnengrab im neuen Teil des Münchner Waldfriedhofs beigesetzt.<ref name="tz" />
Rechtsstreit um Gemälde
Göring hatte anlässlich ihrer Taufe am 4. November 1938 in Carinhall zahlreiche Kunstwerke zum Geschenk erhalten, unter anderem auch ein Bild der „Madonna mit dem Kind“ von Lucas Cranach dem Älteren, das kurz zuvor für das Wallraf-Richartz-Museum erworben und vom Oberbürgermeister der Stadt Köln aus den Sammlungen entnommen worden war.<ref>Vgl. Inka Bertz, Michael Dorrmann: Raub und Restitution: Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute. 2008, S. 147; Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin.</ref> Nach dem Krieg focht die Stadt Köln die Schenkung mit Schreiben vom 8. August und 7. Dezember 1949 an, unter anderem mit der Begründung, die Schenkung sei durch Druck Görings zustande gekommen.<ref>Günther Haase: Die Kunstsammlung des Reichsmarschalls Hermann Göring. 2000, S. 200.</ref>
Auch der Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland erhoben Anspruch auf das Gemälde.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#if:| Zitat: {{
#if: | „{{ #ifeq: {{#if:de|de|de}} | de | Vorlage:Str trim | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }}“ | {{#ifeq: {{#if:de|de|de}} | de | „Vorlage:Str trim“ | {{#invoke:Text|quote |1={{#if: | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} | {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} }} |2=de |3=1}} }}
}}{{#if:
| (<templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if: | : }}{{#if: | , deutsch: „“ }})
| {{#if:
| ({{#if: | , deutsch: „“ }})
| {{#if: | (deutsch: „“) }}
}}
}}{{#if:
| {{#if:
| {{#if:
| Vorlage:": Text= und 1= gleichzeitig, bzw. Pipe zu viel }} }}
| Vorlage:": Text= fehlt }}{{#if: | {{#if: {{#invoke:Text|unstrip|{{{ref}}}}}
| Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
| {{{ref}}} }}
}}|}}{{#invoke:TemplatePar|match | 1=ID=N>0 | 2=ID=>=7000000 | 3=ID=<=200000000 | 4=Titel=aa | 5=Jahr=N>0 | 6=Jahr=>=1946 | 7=Jahr=<=2026 | 8=Nr=n | 9=Nr=>={{#ifeq: 8/1962 | 0/1997 | 0 | 1 }} |10=Nr=<=53 |11=Autor=* |12=Seiten=* |13=Datum=* |14=Jg=* |15=Zitat=* |16=Kommentar=* |format= |template=Vorlage:Der Spiegel |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Der Spiegel}} }}</ref> Generalanwalt Philipp Auerbach, „Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte“ in Bayern, war damals mit dem Rückführen der zahllosen Kunstschätze betraut, die dem Ehepaar Göring mehr oder weniger freiwillig zum Geschenk gemacht worden waren.
Die Stadt Köln klagte auf Feststellung, sie sei Eigentümerin des Bildes, verlor in erster Instanz und ging in Revision. Der 5. Zivilsenat des BGH führte in seinem Urteil vom 7. März 1962 unter anderem aus, es sei zwar nicht festgestellt, dass die Schenkung auf Druck Görings zustande gekommen sei, sie habe aber grob gegen das Haushaltsrecht der Gemeinden verstoßen. Der BGH verwies die Sache zurück an das Oberlandesgericht Köln. Das Gericht habe zu prüfen, ob die Stadt Köln überhaupt berechtigt gewesen sei, ein derart kostspieliges Geschenk zu machen (Ausgabe für das Bild: 50.000 Reichsmark). Auch wenn die Schenkung freiwillig gewesen sei, könne sie sittenwidrig sein, nämlich wenn sie gegen das Gebot sparsamer Haushaltsführung verstoßen habe.<ref>Aktenzeichen V ZR 132/60, NJW. 1962, S. 955.</ref><ref>Vgl. „Nation Europa“ [!], Band 12, Coburg 1966, S. 43.</ref>
Am 23. Januar 1968 verkündete das Oberlandesgericht Köln das abschließende Urteil zugunsten der Stadt Köln und folgte dabei der Argumentation des BGH.<ref>Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 23. Januar 1968 – 4 U 104/66</ref> Das Bild ist heute Teil der Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM 3207).<ref>Adolf Klein: Köln im Dritten Reich: Stadtgeschichte der Jahre 1933–1945. Köln 1983, S. 234; Vgl. Esther Tisa Francini, Anja Heuss, Georg Kreis: Fluchtgut – Raubgut. Der Transfer von Kulturgütern in und über die Schweiz 1933–1945 und die Frage der Restitution. Zürich 2001, S. 248.</ref>
Im November 2014 forderte Göring per Petition die Herausgabe von Teilen des zum Teil geraubten und erpressten Vermögens ihres Vaters aus der NS-Zeit. Im April 2015 wurde dies einstimmig vom Rechtsausschuss des Bayerischen Landtages zurückgewiesen.<ref>Tochter von Nazi-Verbrecher Göring forderte Erbe vom Freistaat zurück in der Augsburger Allgemeine vom 23. April 2015.</ref>
Literatur
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
Weblinks
|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
|1/= und Videos
|1/1=, Videos und Audiodateien
|/1= und Audiodateien}}
| , Videos und Audiodateien
}}
|#default= – }}{{#if:
| {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}}
| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}Vorlage:Wikidata-Registrierung
- GOERING'S DAUGHTER CHRISTENED – SOUND [Görings Tochter getauft – Ton] auf YouTube (englischer Titel und Beschreibungstext)
Einzelnachweise
<references />
{{#ifeq: p | p | | {{#if: 122761332n200902389410736025 | |
}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 122761332 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 122761332 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: n2009023894 | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: n2009023894 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 10736025 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 10736025 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung
{{#if: Göring, Edda | {{#if: | {{#if: deutsche Frau, Tochter des Reichsmarschalls Hermann Göring | {{#if: 2. Juni 1938 | {{#if: Berlin | {{#if: 21. Dezember 2018 | {{#if: München || Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Göring, Edda
}} |
| ALTERNATIVNAMEN |
}} |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Frau, Tochter des Reichsmarschalls Hermann Göring
}} |
| GEBURTSDATUM | 2. Juni 1938
}} |
| GEBURTSORT | Berlin
}} |
| STERBEDATUM | 21. Dezember 2018
}} |
| STERBEORT | München
}} |
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:YouTube
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv/Archiv-URL
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URL
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv/Linktext fehlt
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:"
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
- Wikipedia:GND fehlt
- Wikipedia:Normdaten-TYP falsch oder fehlend
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:GND in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Familienmitglied (Hermann Göring)
- Deutscher
- Geboren 1938
- Gestorben 2018
- Frau