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Casablanca

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Vorlage:Hinweisbaustein

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الدار البيضاء
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Wappen von Casablanca
Casablanca (Marokko)
Casablanca (Marokko)
Casablanca
Basisdaten
Staat: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko
Region: Casablanca-Settat
Provinz: Präfektur Casablanca
Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Marokko/Region, Präfektur, Provinz zu ISO-Code_type:city(3218036)&title=Casablanca 33° 35′ N, 7° 37′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Marokko/Region, Präfektur, Provinz zu ISO-Code_type:city(3218036) 33° 35′ N, 7° 37′ W
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  }}
Einwohner: 3.218.036 (2024<ref>CityPopulation: Casablanca</ref>)
Fläche: 324 km²
Bevölkerungsdichte: 9.932 Einwohner je km²
Höhe: 20 m
Postleitzahl: 20000 – 20200
Website der Stadtverwaltung:
Bürgermeister: Nabila Rmili (RNI)
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Casablanca (arabisch الدار البيضاء, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), spanisch bzw. arabisch: „Das weiße Haus“) ist die größte Stadt Marokkos und liegt südlich der Hauptstadt Rabat direkt an der Atlantikküste. In der eigentlichen Stadt leben 3.218.036 Menschen, in der Großregion Casablanca-Settat (arabisch الدار البيضاء الكبرى وسطات) 7.688.967 (2024).<ref>Grand Casablanca - Settat (Morocco): Provinces and Prefectures, Urban Communes and Urban Centers - Population Statistics, Charts and Map. Abgerufen am 9. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stadtgliederung

Casablanca gliedert sich in 16 Arrondissements.<ref>Aziza El Affas: Casablanca: Qui détient le vrai pouvoir? L’Economiste.com, 13. Oktober 2015</ref>

Arrondissement Bürgermeister Partei
Anfa Mohamed Chebbak RNI
Maârif Abdessamad Hayker PJD
Sidi Belyout Abdelhak Ennajihi PJD
El Fida Ramid El Fatimi PJD
Mers Sultan Zakaria Benkirane RNI
Aïn Sebaâ Hassan Benomar RNI
Hay Mohammadi Rachid El Jakini PJD
Roches Noires Nourredine Karbal PJD
Hay Hassani Ahmed Joudar PJD
Aïn Chock Abdelmalek Lakhili PJD
Sidi Bernoussi Abdelkrim Houichri PJD
Sidi Moumen Hassan Baroud PJD
Ben M'Sick Mohamed Joudar UC
Sbata Said Kachani PJD
Moulay Rachid Mustapha Lhaya PJD
Sidi Othman Mohamed Mait PJD

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Die seit dem 8. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Casablanca nachweisbare Siedlung Anfa war lange Zeit Hauptort des Berberreichs der Berghouta und wurde im 12. Jahrhundert von den Almohaden erobert. In den nachfolgenden Jahrhunderten entwickelte sie sich zu einem wichtigen Umschlagplatz für Getreide, gleichzeitig aber auch zu einem gefürchteten Stützpunkt für Piraten.

Ab Ende des 15. Jahrhunderts versuchten die Portugiesen wiederholt, Anfa einzunehmen. 1496 wurde die Stadt von der Armee Don Ferdinands zerstört. Ein weiterer Überfall portugiesischer Truppen fand 1515 statt. 1575 wurde die Stadt von den Portugiesen besetzt und erhielt den portugiesischen Namen Casa Branca („Weißes Haus“).

Nachdem ein schweres Erdbeben 1755 Casa Branca verwüstet hatte, wurde es nur wenige Jahre später unter dem arabischen Namen al-Dār al-bayḍāʾ („Weißes Haus“) vom Alaouiten-Sultan Muhammad bin Abdallah wieder aufgebaut. Er versah die Stadt mit öffentlichen Bädern, einer Medresa und einer Moschee, die seinen Namen trägt.

Mitte des 19. Jahrhunderts ließen sich spanische Händler in der Stadt nieder und nannten sie spanisch Casablanca. Unter der Herrschaft von Moulay Hassan (1873–1894) zählte sie 20.000 Einwohner.

20. Jahrhundert

Datei:ETH-BIB-Casablanca aus 200 m Höhe-Tschadseeflug 1930-31-LBS MH02-08-0263.tif
Casablanca aus 200 m Höhe. Luftbild des Piloten Walter Mittelholzer, 1930/31
Datei:Casablanca-Conference.jpg
Casablanca-Konferenz, 1943

In Casablanca waren mit Billigung des Sultans von Marokko im Jahr 1907 Arbeiten zur Verbesserung der Hafenanlagen im Gange. Die Arbeiten erstreckten sich über die Wallanlagen hinaus, nahe heran an einen muslimischen Friedhof. Durch Berichte, der Friedhof sei bei den Arbeiten entweiht worden, gerieten die benachbarten Stämme der Shawia in Aufruhr. Am 30. Juli 1907 griffen sie die europäischen Arbeiter an und töteten neun von ihnen (drei Franzosen, drei Spanier und drei Italiener), danach drangen sie in die Stadt ein und überfielen das jüdische Viertel. Flüchtlinge kamen mit einem Boot nach Tanger und überbrachten Nachrichten vom Massaker. Die französische Regierung entschied sich, Casablanca zu besetzen und eine starke Marine- und Heeresstreitmacht dorthin zu entsenden. Vor der Ankunft der Truppen ließ der Kommandant des Kreuzers Galilée am 5. August eine Mannschaft zum Schutz des französischen Konsulats an Land setzen. Das Vorrücken dieser Abteilung wurde verhindert, worauf die Galilée, unterstützt vom Kriegsschiff Du Chayla, die Stadt bombardierte. Zur selben Zeit erreichten Stammesangehörige Casablanca und begannen mit einer allgemeinen Plünderung der Stadt. Am 7. August wurden die eingetroffenen Truppen der Franzosen an Land gebracht, und weitere Kämpfe begannen. Bis sie ihren Auftrag erfüllt hatten, war fast jeder Einwohner entweder getötet, verwundet worden oder geflohen. Allein die Zahl der Toten ging in die Tausende. Die europäische Kolonie hingegen war sicher. Zwar waren die Franzosen danach Herren in der Stadt, doch blieben die Shawia-Stämme weiter voll im Kampf. Zuerst unter General Drude und ab Januar 1908 unter General Amade gelang es den Franzosen, das Gebiet der aufständischen Shawia zu verkleinern. Das Expeditionskorps zählte so unversehens eine Stärke von 15.000 Mann. Bis zum Juni 1908 war der Bezirk um Casablanca befriedet, danach wurden die Streitkräfte stufenweise verringert.<ref></ref>

Am Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung und löste Tanger als wichtigsten Hafen Marokkos ab. Casablanca wurde in der Zeit des französischen Protektorats zum Wirtschaftszentrum ausgebaut.

Neben Franzosen strömten auch rund 10.000 Spanier in die Stadt, diese wohnten meist im Stadtteil Maarif. Dem 1913 vom Generalresident Hubert Lyautey beauftragten Stadtplaner Henri Prost gelang es nicht, den widerwilligen Kolonisten seine Bauzonenordnung aufzuzwingen. Anders als in Algier, wo bis 1900 alles abgerissen wurde, was den Franzosen nicht gefiel, wurde mit der historischen Medina schonender umgegangen.<ref name=":2">Daniel Rivet: Casablanca. In: Olivier WieviorkaMichel Winock (Hrsg.): Les lieux mondiaux de l’histoire de France. Éditions Perrin, Paris 2025, ISBN 978-2-262-10860-1, S. 271–284, hier S. 276 f., 280 ff.</ref>

Am 7. November 1929 war der erste Handelstag an der neu errichteten Börse.<ref>Casablanca Stock Exchange: History. In: casablanca-bourse.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Oktober 2009; abgerufen am 24. November 2021.</ref>

Casablanca war ein strategisch wichtiger Hafen im Zweiten Weltkrieg. Nach der Niederlage Frankreichs 1940 stand Casablanca zunächst unter Kontrolle Vichy-Frankreichs. 35.000 Amerikaner und Briten landeten am 8. November 1942 in Casablanca, aber auch in Oran und Algier. Die Vichy-Franzosen beendeten ihre Kampfhandlungen am 10. November 1942 mit dem Waffenstillstand von Fedala. Es waren 462 französische Matrosen und rund 1400 französische Bodentruppen tot.<ref name=":1">Bernard Lugan: Histoire des Algériens : Des origines à nos jours. Éditions Ellipses, Paris 2025, ISBN 978-2-340-09958-6, S. 150 f.</ref> Vom 14. bis zum 24. Januar 1943 fand in Casablanca ein britisch-amerikanisches Gipfeltreffen zwischen Roosevelt und Churchill statt (Casablanca-Konferenz).<ref>Winston Churchill: Schicksalswende. In: Der zweite Weltkrieg, 4. Band, 2. Buch. Alfred Scherz Verlag, Berlin: 1951, S. 299–323</ref> 1951 betrug die Bevölkerungszahl 682.000 Menschen.<ref name=":0" />

Im Jahr 1953 lebten rund 140.000 Menschen in den sogenannten Bidonvilles.<ref name=":0">John Iliffe: Popoli dell’Africa – Storia di un continente. 5. Auflage. Nr. 140. Bruno Mondadori Editore, Milano 2007, ISBN 978-88-6159-409-8, S. 299 (Originalausgabe: Africans. The History of a Continent. Cambridge University Press, 1995, 2007).</ref>

Am 7. und 8. Dezember 1952 beging die französische Protektoratspolizei ein Massaker an hunderten Arbeitern aus den Bidonvilles, die nach der Ermordung des tunesischen Gewerkschafters Farhat Hached bei Tunis durch gewaltbereite Siedler der Main Rouge – sogenannte Ultras – in der Innenstadt ihre Empörung und Solidarität ausdrücken wollten. Sie wurden bei der Bourse du travail in der Rue Lassalle unter dem Kommando des ultra-kolonialen Präfekts Philippe Boniface niedergemacht. Danach befand sich die Stadt bis im November 1956 in einem Belagerungszustand.<ref name=":2" />

Unter Leitung des Stadtplaners Michel Écochard wurde zwischen 1946 und 1953 mit stadtquerenden Autobahnen eine Planung eingeführt, die bewusst am Modell von Los Angeles angelehnt war. Dass Écochard nebenbei vor allem für arme Menschen in den Bidonvilles Wohnungen plante, mochten ihm die rassistischeren<ref name=":2" /> Eliten der zweiten Generation der Colons nicht verzeihen und sorgten dafür, dass er 1952 entlassen wurde.

Das rasche industrielle Wachstum prägt die Entwicklung Casablancas bis heute. Etwa 80 % der marokkanischen Industrie sind hier angesiedelt, ca. 60 % des Seehandels des Landes werden über den Hafen der Stadt abgewickelt. Viele bedeutende Unternehmen des Landes haben hier ihren Hauptsitz, z. B. die Cosumar.

21. Jahrhundert

Am 16. Mai 2003 verübten zwölf islamisch motivierte Selbstmordattentäter die Anschläge von Casablanca, bei denen 33 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden.<ref>Terror: Ground Zero in Arabien. In: Die Zeit. Nr. 22, 2003 (zeit.de).</ref>

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand seit der Volkszählung 1982.

Jahr Einwohner<ref>Marokko: Regionen, Städte, urbane Gemeinden & urbane Zentren - Einwohnerzahlen, Karten, Grafiken, Wetter und Web-Informationen. Abgerufen am 6. Januar 2019.</ref>
1982 (Zensus) 2.139.204
1994 (Zensus) 2.717.125
2004 (Zensus) 3.032.116
2014 (Zensus) 3.359.818
2024 (Zensus) 3.218.036

Stadtbild

Die Hassan-II.-Moschee ist die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Sie ist eine der größten Moscheen der Welt und bietet in der Gebetshalle Platz für 25.000 Personen. Das Minarett der 1993 fertiggestellten Moschee ist mit 210 Metern Höhe das zweithöchste Minarett und das zweithöchste religiöse Bauwerk.

Ab den 1920er Jahren wurden in Casablanca verschiedene repräsentative Gebäude im Art-déco-Stil mit marokkanischen Elementen errichtet. In der Nähe des Place Mohamed V. findet man: Wilaya de Casablanca-Settat (Sitz der Lokalregierung), die Bank Al Maghreb (Zentralbank), das Café de France, Architekt: Jean-François Zevaco, der Marché Central (Zentralmarkthalle), Architekt: Pierre Bousquet, das Musée Abderrahman Slaoui, La Fondation ONA - Villa des Arts de Casablanca (Kunstmuseum) und das Cinéma Rialto, Architekt: Pierre Jabin.<ref>Ville Art Déco. Ville de Casablanca, 2025, abgerufen am 10. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>CASABLANCA – ART DECO II : CENTRE VILLE ET ANCIENNE MEDINA. In: architectours. Arquitectura Lúdica S.L., 2025, abgerufen am 10. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der Stadt gibt es nach unterschiedlichen Angaben zwischen 22<ref>Casablanca réhabilite ses synagogues. BladiNet, 10. März 2015</ref> und über 30 Synagogen für die geschätzt 3000 (2016) marokkanischen Juden, von denen die Mehrheit in Casablanca lebt. In den 1980er Jahren lebten noch rund 8000 Juden in Casablanca, und 34 Synagogen waren in Benutzung.<ref>Mark Avrum Erlich (Hrsg.): Encyclopedia of the Jewish Diaspora: Origins, Experiences, and Culture. Band 1. ABC-CLIO, Santa Barbara 2009, S. 485.</ref> Als Hauptsynagoge gilt Beth El.

Vier Kilometer südwestlich des Hafens erstreckt sich entlang des Boulevard de la Corniche an der Küste im Vorort Ain Diab das luxuriöse Bade- und Vergnügungsviertel. Etwas entfernt vom Meer zwischen dem Stadtzentrum und Ain Diab ist das heutige Anfa ein zentrales Villengebiet. Im dortigen Hotel Anfa fand die Casablanca-Konferenz statt.

Im Umkreis der Innenstadt zeugt ein breiter Slumgürtel (Bidonville) von der wirtschaftlichen Notlage und den sozialen Problemen der stetig wachsenden städtischen Unterschicht.

Verkehr

Die längste Fernstraße Marokkos, die Nationalstraße N1, die alle Städte der Atlantikküste miteinander verbindet, führt auch durch Casablanca und ist für das dortige hohe Verkehrsaufkommen je Fahrtrichtung dreistreifig ausgebaut.

Beim Hafen befindet sich der einzige Rangierbahnhof Marokkos (Roches Noires). Der südlich von Casablanca gelegene Flughafen Casablanca ist der wichtigste Flughafen Marokkos.

Im Dezember 2012 wurde die Straßenbahn Casablanca eröffnet. Das Netz umfasst derzeit (2026) vier Linien und ist etwa 77 km lang.

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 1993 wird in Casablanca die Course Féminine de Casablanca veranstaltet, eine Laufveranstaltung, die nur Frauen offensteht. Mit etwa 30.000 Teilnehmerinnen ist sie mittlerweile eine der bedeutendsten Frauensportveranstaltungen weltweit. Seit 2008 findet in Casablanca jährlich ein Marathon statt, der Grand Marathon International de Casablanca.<ref>casablanca-marathon.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1ère édition (Memento vom 7. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref>

Wirtschaft

Casablanca ist die größte Stadt Marokkos und ist mit dem Industriegebiet Aïn Sebaâ das wirtschaftliche Zentrum des Landes. In Casablanca hat zudem die Automobil- und Lebensmittelindustrie des Landes ihren Sitz. Bekannte Unternehmen der Stadt sind der Fernsehsender 2M, der Lebensmittelhersteller Bimo, das Designunternehmen Laraki Design, der Zementhersteller LafargeHolcim Maroc, das Mineralölunternehmen TotalEnergies Marketing Maroc, der Versicherer Sanlam Maroc, der Dienstleister Lydec sowie die Automobilhersteller SOMACA, CANAM und Société Automobiles Ménara.

Die nationale Wertpapierbörse, die Bourse de Casablanca hat hier ihren Sitz. In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Casablanca den 32. Platz (Stand: 2018) und den ersten Platz in Afrika.<ref>The Global Financial Centres Index 23. (PDF; 2,95 MB) In: longfinance.net. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. März 2018; abgerufen am 24. November 2021.</ref>

Bildungseinrichtungen

Religiöse Gebäude

Film

Die Stadt erlangte zusätzliche Berühmtheit durch den Film Casablanca (1942) mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman, dessen Handlung dort zur Zeit des Zweiten Weltkrieges spielt. Der Film wurde jedoch in Hollywood gedreht. Das 2004 von einer ehemaligen amerikanischen Diplomatin eröffnete Rick’s Café spielt auf einen Schauplatz des Films an.

Belletristik

Einige Romane und Erzählungen beschäftigen sich mit Casablanca. Tahar Ben Jellouns Der korrumpierte Mann (1994, deutsch 2018) ist ein Sittenbild der gehobenen Gesellschaft der Stadt. In Mahi Binebines Die Engel von Sidi Moumen (2010, deutsch 2011) radikalisieren sich Jugendliche aus einem Elendsviertel. Tahir Shah wirft in Im Haus des Kalifen. Ein Jahr in Casablanca (2006, deutsch 2019) europäische Blicke auf marokkanische Gegebenheiten.

Fußball

Casablanca ist die Heimstatt zweier der drei erfolgreichsten Fußballvereine Marokkos:

Ein weiterer Klub ist der Rachad Bernoussi.

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

Casablanca unterhält Städtepartnerschaften unter anderem mit:

Klimatabelle

Casablanca
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
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17
8
 
 
59
 
18
9
 
 
51
 
18
10
 
 
40
 
20
12
 
 
19
 
21
14
 
 
6
 
23
17
 
 
1
 
25
19
 
 
0
 
26
20
 
 
5
 
25
18
 
 
31
 
23
15
 
 
74
 
20
12
 
 
78
 
18
9
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Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Casablanca
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format
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Weblinks

Commons: Casablanca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Casablanca – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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