Echinopsis lageniformis
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| Echinopsis lageniformis | ||||||||||||
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| Datei:Echinopsis lageniformis flowering 06 (cropped).jpg
Echinopsis lageniformis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Echinopsis lageniformis | ||||||||||||
| (C.F.Först.) H.Friedrich & G.D.Rowley |
Echinopsis lageniformis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Echinopsis in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton lageniformis leitet sich von den lateinischen Worten lagena für ‚Flasche‘ sowie formis für ‚geformt‘ ab und verweist auf die Form der Triebe.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 131.</ref>
Beschreibung
Echinopsis lageniformis wächst baumförmig, ist etwas verzweigend und erreicht Wuchshöhen von bis zu 5 Metern. Die zylindrischen, hellgrünen, wenig glauken Triebe weisen Durchmesser von 10 bis 15 Zentimeter auf. Es sind vier bis acht stumpfe Rippen vorhanden, die breit gefurcht sind. Die auf ihnen befindlichen Areolen sind groß und stehen bis zu 2 Zentimeter voneinander entfernt. Die aus ihnen entspringenden zwei bis sechs gelblichen Dornen sind ungleich. Sie sind nadelig bis pfriemlich, an ihrer Basis nicht angeschwollen und bis zu 10 Zentimeter lang.
Die lang trichterförmigen, weißen Blüten öffnen sich in der Nacht. Sie sind bis zu 18 Zentimeter lang. Die kugelförmigen Früchte sind behaart und weisen eine Länge von 5 bis 6 Zentimeter auf.
Inhaltsstoffe
Echinopsis lageniformis enthält Mescalin.<ref>Olabode Ogunbodede, Douglas McCombs, Keeper Trout, Paul Daley, Martin Terry: New mescaline concentrations from 14 taxa/cultivars of Echinopsis spp. (Cactaceae) (“San Pedro”) and their relevance to shamanic practice. In: Journal of Ethnopharmacology. Band 131, Nr. 2, 15. September 2010, ISSN 0378-8741, S. 356–362, doi:10.1016/j.jep.2010.07.021.</ref>
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Echinopsis lageniformis ist in den bolivianischen Departamentos La Paz, Cochabamba und Chuquisaca sowie möglicherweise im benachbarten Peru in Höhenlagen von 1000 bis 3300 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cereus lagenaeformis durch Carl Friedrich Förster wurde 1861 veröffentlicht.<ref>Carl Friedrich Förster: Neue Cacteen. In: Hamburger Garten- und Blumenzeitung. Band 17, 1861, S. 164 (online).</ref> Heimo Friedrich und Gordon Douglas Rowley stellten die Art 1974 in die Gattung Echinopsis.<ref>Gordon Douglas Rowley: Reunion of the genus Echinopsis. In: IOS Bulletin. Journal of the International Organization for Succulent Plant Study. Band 3, Nummer 3, 1974, S. 96.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus bridgesii var. lageniformis <templatestyles src="Person/styles.css" />(C.F.Först.) K.Schum. (1897), Cereus bridgesii f. lageniformis <templatestyles src="Person/styles.css" />(C.F.Först.) Schelle (1907) und Trichocereus bridgesii var. lageniformis <templatestyles src="Person/styles.css" />(C.F.Först.) Borg (1937).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 233.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Fotos von Echinopsis lageniformis in Blüte