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Echinopsis coquimbana

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Echinopsis coquimbana
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Echinopsis
Art: Echinopsis coquimbana
Wissenschaftlicher Name
Echinopsis coquimbana
(Molina) H.Friedrich & G.D.Rowley

Echinopsis coquimbana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Echinopsis in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton coquimbana verweist auf das Vorkommen der Art nahe der chilenischen Stadt Coquimbo.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 53.</ref> Ein spanischer Trivialname ist „Quisco“.

Beschreibung

Echinopsis coquimbana wächst strauchig, verzweigt von der Basis, ist manchmal niederliegend, in der Regel aber aufrecht und bildet dichte Dickichte. Die zylindrischen Triebe weisen Durchmesser von 8 Zentimetern auf und werden bis zu 1 Meter hoch. Es sind zwölf bis 13 Rippen vorhanden. Die auf ihnen befindlichen großen, kreisrunden Areolen sind gelblich bis bräunlich. Aus ihnen entspringen gerade, kräftige und bräunliche Dornen, die im Alter vergrauen. Die drei bis vier Mitteldornen sind stärker grau und bis zu 5 Zentimeter lang. Die acht bis zwölf Randdornen weise eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern auf.

Die glockenförmigen, weißen Blüten erscheinen in der Regel in der Nähe der Triebspitzen oder seitlich. Sie sind am Tag und in der Nacht geöffnet und bis zu 12 Zentimeter lang. Die kugelförmigen, grünen Früchte sind essbar.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Echinopsis coquimbana ist in der chilenischen Region Coquimbo im Gebiet um die Stadt La Serena verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cactus coquimbanus durch Juan Ignacio Molina wurde 1782 veröffentlicht.<ref>Giovanni Ignazio Molina: Saggio sulla Storia Naturale del Chili. Aquino, Bologna 1782, S. 170 (online).</ref> Heimo Friedrich und Gordon Douglas Rowley stellten die Art 1974 in die Gattung Echinopsis.<ref>Gordon Douglas Rowley: Reunion of the genus Echinopsis. In: IOS Bulletin. Journal of the International Organization for Succulent Plant Study. Band 3, Nummer 3, 1974, S. 94.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus coquimbanus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Molina) K.Schum. (1897), Trichocereus coquimbanus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Molina) Britton & Rose (1920, nom. inval.), Eulychnia coquimbana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Molina) Albesiano (2012, nom. inval.) und Leucostele coquimbana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Molina) Schlumpb. (2012, nom. inval.).

Die ursprüngliche Beschreibung von Cactus coquimbanus ist sehr unzureichend. Es könnte sich um eine Art der Gattung Eulychnia handeln. Möglich ist aber auch eine Art aus dem Verwandtschaftskreis von Echinopsis deserticola oder Echinopsis chiloensis.

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Walter, H.E. & Faundez, L., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 226.

Einzelnachweise

<references />

Weiterführende Literatur

  • Urs Eggli, Helmut Walter: (2075) Proposal to reject the name Cactus coquimbanus (Cactaceae). In: Taxon. Band 61, Nr. 3, 2012, S. 686–687 (Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).